VCÖ: Steirer vermeiden durch Radfahren rund 60.000 Tonnen CO2 pro Jahr

Radfahren ist aktiver Klimaschutz, macht der VCÖ am heutigen Weltfahrradtag aufmerksam. Die Steirerinnen und Steirer sparen rund 60.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein, weil sie Alltagswege mit dem Fahrrad statt mit dem Auto fahren. Der VCÖ betont, dass der verstärkte Ausbau der Infrastruktur für den Radverkehr die Steiermark dem Klimaziel näherbringt und gleichzeitig die Konjunktur belebt: Denn pro 100 Millionen Euro schafft der Radwegebau um rund 50 Prozent mehr Arbeitsplätze als der Autobahnbau.

„Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden wie beim Fahrrad“, sagte einst Adam Opel, der Gründer des Autoherstellers Opel. Und das gilt heute mehr denn je, betont der VCÖ am heutigen Weltfahrradtag. „Wer Alltagswege mit dem Fahrrad zurücklegt, kommt auf eine tägliche Portion gesunde Bewegung, stärkt das Immunsystem und verbrennt Kalorien statt Erdöl. Radfahren ist aktiver Klimaschutz“, stellt VCÖ-Experte Michael Schwendinger fest. Die Steirerinnen und Steirer vermeiden rund 60.000 Tonnen CO2 pro Jahr, indem sie Alltagswege, wie etwa zur Arbeit oder zum Einkaufen, mit dem Fahrrad statt mit dem Auto fahren, informiert der VCÖ.

Das Potenzial für mehr Radverkehr ist in der Steiermark sehr groß. So sind vier von zehn Autofahrten kürzer als fünf Kilometer, sechs von zehn Autofahrten sind kürzer als zehn Kilometer. Bei Befragungen werden zu hohes Tempo des Autoverkehrs und fehlende Rad-Infrastruktur als häufige Gründe genannt, warum eine Strecke nicht mit dem Fahrrad gefahren wird. Der VCÖ betont, dass innerhalb des Ortsgebiets dem Radfahren mehr Platz einzuräumen ist und auch außerhalb der Orte die Rad-Infrastruktur verstärkt auszubauen ist. So soll es von Siedlungen zum nächstgelegenen Ortsgebiet eine gute Radverbindung geben. Auch sollen Bahnhöfe immer an das Radwegenetz angebunden sein, um die klimafreundliche Kombination Fahrrad und Bahn zu forcieren.

Der VCÖ weist darauf hin, dass der Ausbau der Radwege ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz ist, der zusätzlich auch die Konjunktur belebt und viele Arbeitsplätze schafft. Pro 100 Millionen Euro werden durch den Ausbau der Rad-Infrastruktur sogar um 50 Prozent mehr Arbeitsplätze geschaffen als durch den – maschinenintensiven – Ausbau von Autobahnen.

Projekte, Konzepte und Ideen, die zu mehr Radverkehr führen, sind beim diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark gesucht, den der VCÖ in Kooperation mit dem Land Steiermark und den ÖBB durchführt. Noch bis 10. Juni können Projekte eingereicht werden.  Die von der Fachjury am besten bewerteten Projekte werden vom VCÖ, Landesverkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang und den ÖBB ausgezeichnet. Informationen und Einreichunterlagen gibt es beim VCÖ unter (01) 8932697 oder im Internet unter www.vcoe.at

Unter www.vcoe.at/zusendungen erfahren Sie, warum Sie diese Nachricht erreicht hat. Wenn Sie keine Zusendung mehr erhalten möchten, einfach E-Mail an christian.gratzer@vcoe.at senden. Die Datenschutzerklärung des VCÖ finden Sie auf www.vcoe.at/datenschutz

Der „VCÖ – Mobilität mit Zukunft“ ist eine auf Mobilität und Transport spezialisierte, gemeinwohlorientierte Organisation. Ziel des VCÖ ist ein ökologisch verträgliches, ökonomisch effizientes und sozial gerechtes Verkehrssystem. Die Sichtweise des VCÖ ist global orientiert, themenübergreifend und berücksichtigt die Interessen zukünftiger Generationen.

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


error: (c) arf.at