Theater Bluatschwitz black box hat einen Spielplan

Es gibt einen Spielplan der BLUATSCHWITZ BLACK BOX, denn DIE KRISE STELLT DIE FRAGEN, ANTWORTEN GIBT DIE KUNST.


DIE GRIECHEN UND WIR 
So lautete das Generalthema des vorigen Jahres. Für dieses Jahr müssen wir das Thema erweitern. Diesmal lautet es zusätzlich (und das ist nicht allein dem Herkunftsland des Virus geschuldet.

– UND DIE CHINESEN

Auch das Chinesische Reich hat zu jener Zeit, als die Griechen ihre Neue-Geburt erlebten, einen neuen Anfang gesetzt. Einer, der nicht nur auf den ersten Blick als ein sehr gegensätzlicher erscheint.

zum spielplan der saison 2020 hier



DIE KINDER DES ÖDIPUS

Eine Neufassung von Jürgen Kaizik nach Motiven aus ÖDIPUS TYRANN und ÖDIPUS AUF KOLOLONOS von SOPHOKLES

Das ist keine Tragödie… das ist doch alles so komisch. 
Schrecklich komisch ist das!

In diesem besonderen Fall haben wir uns für ein besonderes Vorgehen entschieden. Weil wir mit dem Thema von Anfang an am Puls der Zeit sind, wollen wir unser Publikum diesmal an der Entstehung daran teilhaben lassen – wie ein Theaterstück erarbeitet wird, dessen Ausgang noch nicht feststeht. Das Theater machts möglich!

MIT:
Aline DREYER 

Stefanie ELIAS
Ines KRATZMÜLLER 
Max GLATZ 
Jürgen KAIZIK
Paul WIBORNY

Musik: 
Teresa MÜLLNER 
(Schlagzeug)
 



HÖLDERLIN IM SHUT DOWN 
von JÜRGEN KAIZIK

13.147 TAGE IM TURM
FRIEDRICH HÖLDERLINS 250. GEBURTSTAG
(1770 – 1843)


Für Hölderlin war das Eingesperrt-Sein kein vorübergehender Zustand, sondern das Ende. Ein Ende, das 36 weitere Jahr dauerte. Er war 36 Jahre alt, als man ihn in die Klinik sperrte und für unheilbar erklärte. Er war im 73. Lebensjahr, als er dann wirklich starb.

In dieser zweiten Hälfte seines Lebens unternahm er verschiedene Versuche, sich, seine Seele zu retten. Es war zuletzt das Schreiben, seine Kunst, mit der er ein neues, zweites Leben gewann. Nicht ‚normal‘ wie die anderen alle, aber auf eine ganz neue Art und Weise „er selbst“.
 


JIM MORRISON TRIFFT HÖLDERLIN

Jim Morrisons 50. Todestag

Zu Lebzeiten war Jim Morrison eine Kultfigur. Nach seinem tragischen Tod im 27. Lebensjahr vielleicht noch mehr. Im Jänner 2021 erscheint ein neuer Roman von Jürgen Kaizik im Braumüller Verlag, der Jim Morrison mit Friedrich Hölderlin in wahrlich verblüffender Weise miteinander verbindet. Aus diesem Roman werden der Autor und Ines Kratzmüller einige Passagen lesen, begleitet von einigen Songs.



UNSER CHINESISCHER FRÜHLING ANNO 2020

Für unser westliches, liberales Selbstverständnis gilt seit einiger Zeit China als der bevorzugte Reibebaum. Das Reich der Mitte bietet uns ein provokantes Kontrastbild einer kapitalistischen und dabei autoritären, illiberalen Gesellschaft. Es ist riesig, zugleich aber weit weg genug. Also bedrohlich und (noch) nicht unmittelbar gefährlich. Da nun Feindbilder sich wunderbar dazu eignen, die eigenen Schwächen zu übertünchen, wird in vielen Kanälen und auf viel Papier fröhlich drauflos gehetzt. (Gleichzeitig gibt es einige wenige Stimmen – auch auf dem Buchmarkt – die China bereits als Vorbild sehen wollen.) Dieser Situation verlieh nun die Corona Krise (Der „Chinesische Virus“!) eine ganz eigene Dynamik. Umgekehrt zeigt – von jenem Konflikt aus gesehen – die Pandemie ein anderes Gesicht. Möglicherweise lässt sie uns Einsichten in unsere Situation gewinnen, auf die wir sonst nicht so rasch gekommen wären.

Angesichts der Krise fragen wir uns: WAS WAR DA – WAR DA WAS?
中國春天
Die Antwort muss nicht chinesisch für uns klingen, aber sie hat mit China zu tun. Vielleicht mehr, als wir wahrhaben wollen.
Ein Vortrag mit antiker und moderner chinesischer Musik.

Foto:
Theater Bluatschwitz black box
Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


error: (c) arf.at