„Riesneralm geht mit Beschneiungs E-Werk“ in Betrieb

 Innovativ, ökologisch, nachhaltig und zukunftsweisend in der Branche, hat das Skigebiet Riesneralm sein Wasserkraftwerk an der Talstation in Betrieb genommen.

Viele Diskussionen im Vorfeld und, wie bei jedem Projekt, behaftet mit Zweiflern und negativen Stimmungsmachern, lies sich das Skigebiet Riesneralm nicht beirren und hat im vorigen Herbst mit dem Bau dieses Wasserkraftwerkes, welches sowohl Strom als auch Schnee erzeugt, begonnen. Erst am 5.9.2019 konnte das Projekt nach allen Vor- und Finanzierungsverhandlungen gestartet werden. Die ausführenden Baufirmen, allen voran die Firma Gebrüder Haider & Co, haben in einer unglaublichen Bauzeit am 5.12.2019 eine Teilfertigstellung geschafft, sodass bereits im vergangenen Winter Schnee mit Wasser aus dem Donnersbach erzeugt werden konnte. Damit hat diese Investition schon im ersten schneeärmeren Winter seine Dienste geleistet.

Seit Ostern liefen nun die Arbeiten an der Fertigstellung des E-Werks für die Stromerzeugung und Geschäftsführer Erwin Petz und Betriebsleiter Siegfried Kalsberger durften sich nun riesig über die ersten Drehungen der Turbine freuen.

Nachhaltig:

Geschäftsführer Erwin Petz verspürt heute totale Erleichterung, dass diese nachhaltige und innovative Investition nach einer schwierigen 4-jährigen Verhandlungsphase tatsächlich realisiert werden konnte. Man hat nun mit der Sparte „Energie Riesneralm“ neben dem Lift- und Gastronomiebereich eine dritte wirtschaftliche Säule errichtet, die das Skigebiet ökonomisch und ökologisch breiter absichert. Dies ist vor allem generationsübergreifend von enormer Bedeutung.

Einzigartig & Innovativ:

Wenn man bedenkt, dass die Riesneralm nun mehr als doppelt so viel Strom mit Wasser aus dem Donnersbach erzeugt, wie sie überhaupt im gesamten Betrieb inklusive Beschneiungsanlage verbraucht, ist man damit auch zum ökologischen Vorreiter in der Branche geworden. Diese Lösung bringt auch mit sich, dass am Berg kein weiterer Beschneiungsteich (mit ca. 100.000 m³ Inhalt) gebaut werden muss. Diese Menge an Wasser liefert nun das neue Wasserkraftwerk, welches direkt an die Beschneiungsanlage angeschlossen wurde.

Nächster Schritt:

Ab jetzt beginnen die Arbeiten, um den beliebten Europacuphang zu modernisieren und dort die Beschneiungsleitungen zu erneuern – ebenfalls angeschlossen an das neue E-Werk-Beschneiungsnetz. Man möchte damit bis Ende August fertig sein und hat dann schlussendlich ein Gesamtprojekt mit einer Investitionssumme von 5 Millionen umgesetzt.

Für Geschäftsführer Erwin Petz ist es von enormer Bedeutung, gerade jetzt in dieser schwierigen Zeit, die Weichen zur Modernisierung zu stellen, sodass man gestärkt die herausfordernde Zukunft bewältigen kann. Damit leistet man zudem einen wichtigen Beitrag, um die vielen direkten und indirekten Arbeitsplätze zu sichern.

Fakten zum Beschneiungs E-Werk:

·          100%iger Eigentümer und Errichter sind die Riesneralm Bergbahnen

·          Das neue Beschneiungs E-Werk hat eine Engpassleistung von 502 kW (Geppert Diagonalturbine).

·          In Verbindung mit dem bestehenden E-Werk werden zukünftig bis zu 6 Million kWh Energie erzeugt.

·          Nicht benötigte „grüne Energie“ wird ins Netz eingespeist.

·          Baukosten des E-Werks inklusive Pumpstation und Beschneiungsanlage: 5 Millionen EurO

Bauzeit: Anfang September bis 5. Dezember 2019 sowie 12. März 2020 bis Ende Mai 2020

·          Ausführende Firmen: Tiefbau Gebrüder Haider, Hochbau Haider&Co, Turbinenbau Geppert, MBK Energietechnik, Planungsbüro Zöschg&Groß, Hydro Snow, ETERTEC Rohrsysteme, Kunstschmiede Schweiger, Erdbau Reith, Holzbau Pilz, Portalbau Zechner, Zörweg Transporte, Dachdeckerei Steiner.

Fotos:
Riesneralm
Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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