NR Scharzenberger und Kühberger begrüßen Wirtepaket

Mehr Geld speziell für Dorf-Wirtshäuser und Essensgutscheine werden aufgewertet

„Das Herunterfahren von weiten Teilen des gesellschaftlichen Lebens sowie der Wirtschaft durch das Coronavirus hat unter anderem besonders die Gastronomie und die Gastwirte in Österreich hart getroffen“, erklärt Nationalrat und Bürgermeister Andreas Kühberger die schwierige Situation für die Gastronomie.

Aufgrund der zurückgegangenen Infektionszahlen, kann die Gastronomiebranche am Freitag wieder ihren Betrieb unter Auflagen aufnehmen. Im Rahmen des wirtschaftlichen Comebacks wurde dazu von Ministerin Elisabeth Köstinger und Minister Gernot Blümel ein Paket vorgelegt, das speziell Wirtinnen, Wirte und Gasthäuser unterstützen soll. „Dieses Paket soll einen Teil des wirtschaftlichen Schadens, der den Gastwirten durch die Folgen des Coronavirus entstanden ist, relativieren und gleichzeitig den ersten Schritt für einen Wiederaufbau darstellen“, betont die obersteirische Abgeordnete Corinna Scharzenberger.

Die Umsatzsteuer auf alkoholfreie Getränke in Wirtshäusern wird von 20 % auf 10 % gesenkt. Essensgutscheine für Mitarbeiter werden steuerlich weiter vergünstigt und Geschäftsessen in einem höheren Ausmaß steuerlich absetzbar. Das heißt: Die Höchstgrenze für steuerfreie Gutscheine wird von derzeit 4,4 Euro auf 8 Euro (im Gasthaus verwendbar) und von 1,1 Euro auf 2 Euro (für Lebensmittelgeschäfte angehoben. Andreas Kühberger erklärt: „600.000 Arbeitnehmer und die Gastwirte profitieren von dieser Maßnahme in der Höhe von 150 Millionen Euro.“ Und die Obergrenze für pauschalierte Betriebe wird von derzeit 255.000 auf 400.000 Euro angehoben, die Grundpauschale wird von 10 auf 15 % angehoben, der Mindestpauschalbetrag von 3.000 auf 6.000 Euro. Die Absetzbarkeit von Geschäftsessen wird erhöht und die Schaumweinsteuer wird abgeschafft. „Besonders für Dorfwirtshäuser gibt es mehr Geld. Die Mobilitätspauschale wird von 2 % auf 6 % für Gasthäuser in Gemeinden bis 5.000 Einwohner angehoben“, erklärt  Scharzenberger.

Das „Wirte-Paket“ bringe eine spürbare Entbürokratisierung. „Mit diesem „Wirte-Paket“, soll den Wirtinnen und Wirten das Comeback zur wirtschaftlichen Normalität besser und schneller möglich sein. Insgesamt ist das eine Entlastung der Gastronomie von rund 500 Millionen Euro“, betont Kühberger. Das Paket sei zusätzlich zum Fixkostenzuschuss, mit dem bis zu 75 Prozent der Fixkosten für 3 Monate übernommen werden. Mit einem Mix aus Unterstützung und Entlastung soll der Neustart für die Wirtinnen und Wirte bestmöglich gelingen, so die beiden Abgeordneten abschließend.

Bildhinweis: o. K.

Bildunterschrift: Mag. Corinna Scharzenberger, Abgeordnete zum Nationalrat, mit Bgm. Franz Danklmaier aus Aich, selbst Gastwirt.

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


error: (c) arf.at