Hund misshandelt. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Graz, Bezirk Lend. – Ein 26-Jähriger steht im Verdacht, einen Hund auf offener Straße misshandelt zu haben. Der Mann wird wegen des Verdachts der Tierquälerei angezeigt.

Gegen 22.45 Uhr wurden Polizisten in die Annenstraße gerufen, nachdem Passanten beobachten konnten, wie der 26-jährige Slowake aus Graz offenbar einen Pekinesen-Mischling an der Leine hochzog und ihn gegen eine Wand prallen ließ. Auf der Zufahrt zur Örtlichkeit nahmen Polizisten den beschriebenen Hund im Bereich Elisabethinergasse wahr, wie dieser alleine die Fahrbahn überquerte und beinahe von einem herannahenden Pkw erfasst worden wäre.

Weitere Ersterhebungen vor Ort ergaben, dass mehre Zeugen die Misshandlungen des Hundes beobachten konnten. Dabei soll der 26-Jährige den Mischling auch gegen ein Metallgeländer geschmissen und ihm grobe Fußtritte verpasst haben. Nachdem das Tier einen äußerst verschreckten Eindruck machte und bei den Bewegungen des uneinsichtigen 26-Jährigen ängstlich zusammenzuckte, verständigten Polizisten eine Polizei-Diensthundestreife sowie die Amtstierärztin der Stadt Graz. Diese verfügte eine sofortige behördliche Abnahme des Hundes. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Graz brachten diesen schließlich in ein Tierheim.

Aktuellen Informationen zufolge dürfte der bereits mehrere Jahre alte Pekinesen-Mischling zumindest keine akuten körperlichen Verletzungen erlitten haben. Weitere Untersuchungen folgen.

Der 26-Jährige zeigte sich bisher nicht geständig und machte zum Teil wirre Angaben. Er wird angezeigt.

Graz – Einbruchsdiebstahl

Am 12.05.2020 um 05:15 Uhr wurde ein 33jähriger Mann nach einem Einbruchsdiebstahl in eine Tankstelle in der Conrad von Hötzendorf Straße von Polizeibeamten festgenommen.  Der Mann ist weiters verdächtig, in der Zeit vom

15.04.2020 bis 29.04.2020 vier weitere Einbrüche in Trafiken und Tankstellen begangen zu haben.  Die genaue Schadenshöhe ist zurzeit nicht bekannt. Der Beschuldigte wurde in die JA Graz-Jakomini eingeliefert.

Pkw gegen Leitschiene

Krottendorf-Gaisfeld, Bezirk Voitsberg. – Ein 54-jähriger Pkw-Lenker kollidierte Montagnachmittag, 11. Mai 2020, gegen eine Leitschiene und verletzte sich unbestimmten Grades.

Kurz vor 18.15 Uhr fuhr der 54-Jährige aus dem Bezirk Voitsberg auf der B70 (Umfahrung Krottendorf) von Voitsberg kommend in Richtung St. Johann ob Hohenburg. Dabei geriet er aus bislang unbekannter Ursache zu weit nach rechts und prallte gegen die dort befindliche Leitschiene. Das Fahrzeug schleuderte in der Folge rund 200 Meter entlang der B70 und kam in der Folge auf der linken Fahrzeugseite zu liegen. Der 54-Jährige war ansprechbar und wurde vom Notarzt medizinisch erstversorgt bevor er vom Roten Kreuz ins LKH Weststeiermark, Standort Deutschlandsberg, eingeliefert wurde.

Andere Personen oder Verkehrsteilnehmern wurden nicht verletzt.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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