500 Millionen Euro für österreichische Gastronomiebetriebe

Landesrätin Eibinger-Miedl begrüßt Wirtshaus-Paket

Graz (11. Mai 2020).- Die Regierung hat heute ein Wirtshaus-Paket präsentiert, das die heimischen Gastronomiebetriebe unterstützen soll. Entlastungsmaßnahmen erleichtern den Wirten den Weg aus der Krise. Insgesamt ist das Paket 500 Millionen Euro schwer.„Ich begrüße das heute präsentierte Paket. Diese Entlastung brauchen die heimischen Gastronomiebetriebe dringend. Sie sichern nicht nur Arbeitsplätze, sondern sind ein wichtiger Grundpfeiler unserer Kultur“, so Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl. Besonders erfreulich sei, dass damit auch Dorfwirtshäuser und strukturschwache Regionen unterstützt werden und die Mobilitätspauschale angehoben werde.Außerdem sind im Paket die Senkung der Steuer auf nicht-alkoholische Getränke auf 10 Prozent, die Erhöhung der Absetzbarkeit von Geschäftsessen auf 75 Prozent, die Abschaffung der Schaumweinsteuer sowie die Anhebung der Höchstgrenze für steuerfreie Essensgutscheine vorgesehen.

Die Regelungen laut einer Pressekonferenz am 11. Mai

Das „Wirtshauspaket“ reicht von der Senkung der Mehrwertsteuer für alkoholfreie Getränke von 20 auf zehn Prozent ab Juli über eine Abschaffung der 2014 eingeführten Schaumweinsteuer bis zu Unterstützungen für Gasthäuser im ländlichen Raum. Steuerlich erleichtert wird laut Finanzminister Blümel künftig unter anderem die Einstellung von Aushilfskräften. Essensgutscheine für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden für die Unternehmen bis acht Euro steuerfrei sein. Auch eine Senkung der Mehrwertsteuer für nicht-alkoholische Getränke ist geplant – von 20 auf 10 Prozent. 

Außerdem sollen die Pauschalierung sowie die steuerliche Absetzbarkeit von Geschäftsessen verbessert werden. Allein die Halbierung der Umsatzsteuer auf alkoholfreie Getränke bringe den Gastronominnen und Gastronomen eine Entlastung von 200 Millionen Euro, so Blümel. Nach einer Beispielrechnung der Regierung zahlt ein Gasthaus mit 160.000 Euro Jahresumsatz aktuell 6.260 Euro Steuern. Künftig seien es 2.390 Euro.

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


error: (c) arf.at