Um mehrere zehntausend Euro geschädigt. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Schwerer Betrug

Gleisdorf, Bezirk Weiz. – Ein 57-Jähriger wurde bei einem Internetbetrug um mehrere zehntausend Euro geschädigt.

Der 57-Jährige wollte Ende Februar 2020 sein gesamtes Erspartes über eine Internetplattform mit angeblichem Bezug auf eine Elektronikfirma in der Schweiz gewinnbringend anlegen. Daraufhin wurde er von einem angeblichen Mitarbeiter kontaktiert und überwies in weiterer Folge das Geld auf ein englisches Konto. Naturgemäß war nach der Überweisung kein Verantwortlicher mehr erreichbar, sodass der Geschädigte die Anzeige bei der Polizei erstattete. 

Arbeitsunfall

Rettenberg, Bezirk Leibnitz. – Ein 59-Jähriger zog sich bei einem Arbeitsunfall Dienstagmittag, 21. April 2020, Verletzungen unbestimmten Grades zu und musste vom Rettungshubschrauber in das UKH Graz geflogen werden. 

Der 59-jährige Firmeninhaber war gegen 11:40 Uhr mit der Montage einer Dachflächenfensterrollo beschäftigt und stieg über eine Aluleiter auf das Dach des Anwesens. Aus bisher ungeklärter Ursache stürzte der Mann aus vier Meter Höhe vom Dach und kam auf dem darunterliegenden Asphalt zu liegen. Der Verunfallte war ansprechbar und klagte über Schmerzen im Bereich des Rückens und der Wirbelsäule.

Arbeitsunfall bei Wartungsarbeiten

Wollsdorf, Bezirk Weiz. – Ein 20-jähriger Arbeiter wurde bei einem Arbeitsunfall Dienstagnachmittag, 21. April 2020, schwer verletzt. Der Arbeiter wurde vom Rettungshubschrauber in das LKH Graz geflogen.

Der 20-Jährige aus dem Bezirk Weiz war in der Halle eines Betriebes gemeinsam mit einem Arbeitskollegen mit der Kontrolle einer Förderanlage für Obstkisten beschäftigt. Diese technische Anlage nennt sich EHB, ausgeschrieben Elektro-Hänge-Bahn. Der 20-Jährige dürfte bei seiner Arbeit etwas zurückgestiegen sein, wurde von der EHB erfasst und im Bereich des Oberkörpers zwischen einzelnen fahrenden Obstkisten eingeklemmt. Die Feuerwehren Sankt Ruprecht an der Raab und Kühwiesen befreiten den Arbeiter aus seiner Lage.   

Erfolg gegen Suchtmittelkriminalität

Leibnitz. – Suchtgiftermittler des Bezirkspolizeikommandos Leibnitz nahmen zwei Tatverdächtige im Alter von 34 und 41 Jahren fest. Die beiden Männer stehen im Verdacht, insgesamt rund 24 Kilogramm Marihuana im Straßenverkaufswert von 240.000 Euro erzeugt und verkauft zu haben, um sich damit ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.

Bereits im Dezember 2019 stießen Polizisten aus Leutschach bei einer Amtshandlung in einem Einfamilienhaus zufällig auf zwei Indoor-Plantagen, nachdem sie zuvor Marihuanageruch wahrnahmen. Weitere Ermittlungen der Kriminaldienstgruppe Leibnitz führten Suchtgiftermittler zu den beiden arbeitslosen Männern, welche sich zumindest seit dem Jahr 2012 mittels illegalem Drogenhandel ihren Lebensunterhalt finanzierten. Dabei verwendeten sie ihre daraus resultierenden „Einkünfte“ beispielsweise für Miete und Leasingraten, aber auch für Luxusurlaube und den eigenen Drogenkonsum von Marihuana und Kokain.

Der 34-Jährige aus dem Bezirk Leibnitz sowie der 41-Jährige aus dem Bezirk Graz-Umgebung stehen nach monatelangen Ermittlungen im Verdacht, über Jahre hinweg vorerst in Wohnungen, in der Folge in einem gemieteten abgelegenen Einfamilienhaus Marihuana in großem Stil produziert zu haben. Dieses verpackten sie zum Teil vakuumdicht in verschraubbaren Eiweißpulver-Boxen in Mengen bis zu einem Kilogramm und verkaufte dies im Großraum Graz & Umgebung teils „auf Kommission“ an Subdealer. Bislang forschten Kriminalisten insgesamt 20 Abnehmer aus. Sie werden angezeigt. Bei insgesamt fünf Hausdurchsuchungen konnten zwei Indoor-Plantagen und 250 Gramm Marihuana sichergestellt werden.

Bei der Einvernahme zeigte sich lediglich einer der beiden Haupttäter geständig. Der zweite verweigerte die Aussage. Beide Männer befinden sich in Untersuchungshaft.

Fotos:
Polizei Leibnitz

Illegale Grenzgänger aufgegriffen

Feldkirchen, Bezirk Graz-Umgebung. – Nach einer Anzeige aus der Bevölkerung wurden Mittwochfrüh, 22. April 2020, neun ägyptische Männer im Ortszentrum von Feldkirchen aufgegriffen.

Die Anzeige langte um 07:30 Uhr bei der Polizei ein. Alle Aufgegriffenen sind im Alter zwischen 18 und 23 Jahren und suchten um Asyl an. Sie befinden sich derzeit im Polizeianhaltezentrum Graz. Die verwendete Route ist noch Gegenstand von Erhebungen. 

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


error: (c) arf.at