Brand einer Hütte – aktuelle steirische Polizeimeldungen

St. Anna am Aigen, Bezirk Südoststeiermark. – Dienstagnachmittag, 14. April 2020, geriet eine Hütte in Brand. Verletzt wurde niemand.

Kurz nach 14.00 Uhr entdeckte der 56-jährige Südoststeirer den Brand seiner „Badehütte“ und versuchte diesen mittels Wasser aus einem Gartenschlauch zu löschen. Rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Jamm, Bairisch Kölldorf, St. Anna am Aigen und Frutten-Gießelsdorf löschten in der Folge den Brand. Durch das Feuer wurden Teile einer Holzwand sowie das Hüttendach beschädigt. Die Schadenshöhe ist bislang nicht bekannt.

Wie Ermittlungen eines Bezirksbrandermittlers ergaben, dürfte die Strahlungswärme eines durch die hölzerne Hüttenwand führenden Rauchrohres den Brand ausgelöst haben. Der Holzofen war zuvor beheizt worden.

Von Leiter gestürzt

Köflach, Bezirk Voitsberg. – Mittwochnachmittag, 15. April 2020, stürzte eine 42-Jährige rund 2,5 Meter von einer Leiter und verletzte sich schwer.

Kurz vor 13.45 Uhr beabsichtigte die 42-Jährige zu Hause Arbeitsgeräte für die Gartenarbeit vom Spitzboden eines Nebengebäudes zu holen. Dabei stieg sie im Innenbereich auf eine an der Mauer angelehnte Stehleiter, wobei sie noch auf der Leiter ausrutschte und rund 2,5 Meter rückwärts in die Tiefe stürzte. Ihre Tochter (22) hörte Schreie und fand ihre Mutter am Boden liegend auf.

Die 42-Jährige dürfte schwere Verletzungen am Rücken bzw. an der Wirbelsäule erlitten haben und wurde nach medizinischer Erstversorgung durch einen Notarzt des Roten Kreuzes vom Rettungshubschrauber C11 ins LKH Graz geflogen. Fremdverschulden konnte nicht erhoben werden.

Mit Nagelpistole verletzt

Feistritztal, Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. – Ein 26-Jähriger verletzte sich Mittwochmittag, 15. April 2020, bei Arbeiten mit einer Nagelpistole schwer.

Gegen 12.45 Uhr war der 26-Jährige aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld damit beschäftigt, Sonderpaletten mit Hilfe eines sogenannten Luftdrucknaglers zusammenzubauen. Als er, eigenen Angaben zufolge, beim Absetzen der Nagelpistole den Zeigefinger am Abzug ließ, betätigte er in der Folge ungewollt den Auslöser. Dabei schoss er sich einen 90 mm langen Schraubnagel mit rund acht Bar in die Rückseite des rechten Unterschenkels.

Der 26-Jährige wurde vom Roten Kreuz und einem Notarzt medizinisch erstversorgt und schließlich vom Rettungshubschrauber C16 ins LKH Oberwart geflogen.

Bei Arbeiten von Gerüst gestürzt

Ilz, Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. – Ein 40-jähriger Arbeiter stürzte Mittwochvormittag, 15. April 2020, rund 2,8 Meter von einem Gerüst in die Tiefe und verletzte sich schwer.

Gegen 09.30 Uhr war der 40-Jährige aus dem Bezirk Güssing/Burgenland auf einer Baustelle mit Maurerarbeiten beschäftigt. Dabei führte er auf einem sogenannten Bockgerüst aus Eisen Arbeiten am Wohnhaus-Zubau in einer Höhe von rund 2,8 Metern durch, als plötzlich eine Schaltafel des Gerüstbelages aufkippte. Dabei stürzte der 40-Jährige in die Tiefe und prallte auf den darunter befindlichen Betonboden, wobei er sich zumindest am Knöchel schwer verletzt haben dürfte.

Arbeitskollegen sowie ein alarmierter Notarzt leisteten sofort Erste Hilfe. Der 40-Jährige wurde schließlich vom Roten Kreuz ins LKH Feldbach eingeliefert.

Randalierer festgenommen

Bruck an der Mur, Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. – Mittwochnachmittag, 15. April 2020, nahmen Polizisten einen stark alkoholisierten Randalierer (40) fest. Er hatte lautstark „Heil Hitler“ gerufen und Polizisten bedroht. Verletzt wurde niemand.

Kurz vor 15.00 Uhr wurden Polizeistreifen zu einem Wohnhaus gerufen, nachdem ein Mann am Balkon einer Wohnung über längere Zeit hinweg „Heil Hitler“ gerufen hatte. Auch Polizisten nahmen die Rufe vor Ort wahr, woraufhin sie sich in den dritten Stock zur besagten Wohnung begaben. Dort forderten die Beamten den 40-Jährigen auf, sein Verhalten einzustellen. Dieser zeigte sich jedoch uneinsichtig und ging auf die einschreitenden Polizisten los. Der Aufforderung, einen Abstand einzuhalten, kam der 40-Jährige nur kurz nach. In der Folge näherte er sich den Polizisten auf kurze Distanz und drohte ihnen in aggressiver und drohender Haltung „die Fresse einzuschlagen“.

Polizisten nahmen den 40-Jährigen in der Folge fest, wobei dieser durch Tritte und Schläge gegen die Beamten heftigen Widerstand leistete. Letztlich gelang es den Beamten, den tobenden Mann zu fixieren und auf eine Polizeidienststelle zu überstellen. Der 40-Jährige ist aufgrund seiner starken Alkoholisierung bislang nicht vernehmungsfähig und ist bis auf weiteres in Polizeigewahrsam.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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