Pamela Binder/TVB Ausseerland Salzkammergut: Nur gemeinsam schaffen wir es!

Die weltweite Corona-Krise bzw. das Virus Covid-19 hat uns alle fest im Griff. Um in unserem Land rechtzeitig diesem Virus die Stirn zu bieten, reagierte unsere Bundesregierung souverän und mit Bedacht auf unser aller Gesundheit mit Maßnahmen und Verordnungen, um Schlimmeres, wie wir es in anderen EU-Staaten sehen, zu verhindern.

Diese Maßnahmen und die einhergehenden Verordnungen brachten neben unserem Schutz auch mit sich, dass wir Stück für Stück unser gewohntes Leben und unseren Alltag drastisch verändern mussten. Mit diesen notwendigen Umstellungen zogen neben der Zuversicht und dem Vertrauen, dass wir nur im Kollektiv zur Eindämmung dieses Virus beitragen können, auch eine gehörige Portion Verunsicherung und Ängste ein.

Jeder von uns versucht seit nunmehr gut drei Wochen sein Bestes zu geben.
Die neue Situation verlangt uns vieles ab, für das wir als Gesellschaft bis ins letzte Detail nicht gerüstet waren.

Unsere Bürgermeister mussten über Nacht zu Krisenmanagern werden. Sie hatten dafür Sorge zu tragen, dass Verordnungen und Erlässe, die in kurzen Abständen angepasst, verschärft oder verändert wurden, in deren Orten umgesetzt und eingehalten werden.
Gerade zu Beginn war das sicherlich eine enorme Herausforderung. Nach einiger Zeit, ob der guten Organisation und dem Zuspruch an die Bevölkerung gelang es den Bürgermeistern besser all den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Gilt es doch täglich die Bevölkerung von der Wichtigkeit dieser Maßnahmen zu überzeugen und diese bei Laune zu halten an diesen festzuhalten.

All diese neuen Aufgaben verlangten den Gemeinden und deren Verantwortlichen, einiges ab. Dass in solchen Krisen, dann auch einmal ohne dem längst bewiesenen Fingerspitzengefühl gehandelt und kommuniziert wird, ist vielleicht nicht gänzlich nachvollziehbar, aber gewiss menschlich.

Im aktuell breit diskutierten Fall war die ursprüngliche Intention, einen Appell an die Zweitwohnbesitzer zu richten, nicht zwischen den Wohnsitzen zu pendeln, sondern dort wo es möglich ist, sich für einen Aufenthaltsort, bis zum Ende der verhängten Verordnungen zu entscheiden. Damit wollten die Gemeinden den Bedenken der eigenen Bevölkerung, die sich dazu mehrfach an die Bürgermeister wandten, gerecht werden. Dass dies gut gemeint, aber unbenommen besser umgesetzt hätte werden können, ist nicht von der Hand zu weisen.

Den Spagat zwischen der eigenen verunsicherten Bevölkerung und den längst zu „Zweiheimischen“ gewordenen Zweitwohnbesitzern hinzubekommen, ist sicher in einer so hoch sensibilisierten Zeit ein Hochseilakt.

Aus Urlaubsgästen wurden, wem es möglich war Zweiheimische und aus diesen wurden Freunde des Salzkammerguts.

Dass das Ausseerland – Salzkammergut seit je her ein Sehnsuchtsort von Naturliebhabern, Kulturfreunden und Erholungssuchenden ist, zeigt sich an den vielen Zurufen, die täglich den Tourismusverband erreichen. Viele planen bereits jetzt schon ihren nächsten Aufenthalt und hoffen auf ein absehbares Ende des Covid-19 Ausnahmezustandes und der notwendigen Verordnungen.

Nur gemeinsam können wir egal ob Einheimischer, Zweiheimischer, Gast, Touristiker, Politiker, kurz wir ALLE es schaffen, das Ziel zeitnah zu erreichen, dieses Virus weitestgehend einzudämmen und somit wieder ein Stück unserer Freiheit zu erlangen, um unser wunderbares Ausseerland – Salzkammergut mit all seinen Schönheiten und Einzigartigkeiten genießen zu können.

Lasst uns alle mit Bedacht, gegenseitiger Wertschätzung an einem Strang und in die gleiche Richtung ziehen! Gemeinsam kriegen wir das hin!

Bis bald im Ausseerland – Salzkammergut!

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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