Bewegung? Autofahren? Zweitwohnsitze? Covid 19 – was ist erlaubt?

Laut Sozialministerium gibt derzeit nur wenige Gründe, das Haus zu verlassen – die Ausnahmen vom Betretungsverbot öffentlicher Orte sind:

  • Um eine unmittelbare Gefahr für Leib, Leben und Eigentum abzuwenden.
  • Berufliche Tätigkeit, wenn möglich soll daheim auf Telearbeit zurückgegriffen werden.
  • Wege zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, z.B. Lebensmitteleinkauf, Gang zur Apotheke oder zum Geldautomat, Arztbesuch, medizinische Behandlungen, Therapie, Versorgung von Großtieren, wenn sie nicht von Stalleigentümern sichergestellt wird, Begräbnisse im engsten Familienkreis etc.
  • Betreuung und Hilfeleistung von unterstützungsbedürftigen Personen.
  • Um ins Freie zu gehen (z.B. zum Spazieren oder Laufen) – aber nur alleine, mit Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, oder mit Haustieren.

Wenn man das Haus verlässt, dann gilt, dass man dies alleine macht, mit Familienmitgliedern oder den Menschen, mit denen man zusammenwohnt. Und natürlich gilt beim Treffen auf andere Menschen der Mindestabstand von einem Meter

Verkehrsbeschränkung – Verordnung nach dem COVID-19- Maßnahmengesetz

Was ist weiterhin möglich?

  • Berufliche Tätigkeit, wobei ein Abstand zwischen einzelnen MitarbeiterInnen von 1 Meter einzuhalten ist, sofern nicht durch entsprechende Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Besorgungen zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens (z.B.: Lebensmitteleinkauf, Gang zur Apotheke oder zum Geldautomat, Arztbesuch, medizinische Behandlungen, Therapie, Versorgung von Tieren). Es ist dabei ein Abstand von einem Meter von anderen Personen einzuhalten.
  • Betreuung und Hilfeleistung von unterstützungsbedürftigen Personen.
  • Bewegung im Freien alleine (z.B.: Laufen gehen, spazieren gehen) und mit Menschen, die im eigenen Wohnungsverband leben oder wenn ein Abstand von mindestens 1 Meter zu anderen Menschen sichergestellt. Sportplätze dürfen nicht betreten werden!

Erlaubt sind – unter den Voraussetzungen des Sichheitsabstandes – alle Aktivitäten: Spazieren gehen, Radfahren, Laufen, Wandern und Motorradfahren. Es gibt auch keine zeitliche Begrenzung für deren Ausübung, durchaus aber die Möglichkeit dafür dem Privat-PKW anzureisen.

Wechsel von Haupt- zu Nebenwohnsitz erlaubt

Hier findet man laut ORF, der sich seinerseits wieder auf das Innenministerium bezieht, eine interessante Aussage: Mit dem Privat-PKW und nicht mit dem öffentlichen Verkehrsmittel ist laut Innenministerium auch der Wechsel von Haupt- zu Nebenwohnsitz erlaubt, der unter Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse fällt. Aber ausschließlich so, dass Haushalte nicht vermischt werden. Präziser: Eine solche Fahrt ist nach Auskunft der Polizei zulässig, sofern dabei nur Kontakt zu Personen aus dem gemeinsamen Haushalt besteht bzw. der Mindestabstand von einem Meter eingehalten wird.

Anmerkung: Letzter Punkt ist etwas kryptisch:

Heißt das: Arbeiten in der Stadt möglich, am Wochenende zu der Familie am Zweitwohnsitz. Mit wem darf dann Kontakt außerhalb der Familie erfolgen?

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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