Mit Corona-Hausabfall richtig umgehen

Kein erhöhtes Infektionsrisiko / Müllsäcke fest verschließen

Salzburger Landeskorrespondenz, 18. März 2020

(LK)  Bei Quarantäne-Bestimmungen und Corona-Verdacht stellt sich auch die Frage, wie man mit Haushaltsmüll richtig umgeht. Die gute Nachricht: Sachgerecht entsorgte Abfälle, die mit dem Virus verunreinigt sein könnten, haben kein höheres Infektionsrisiko als üblicher Restmüll. 

Bei Corona-Abfall gilt: Ab in den Restmüll.

„In einem Haushalt mit infizierten Personen sammelt man den Restmüll am besten in kleineren Portionen in reißfesten Kunststoff-Müllsäcken, verschließt sie und entsorgt sie über die Restmülltonne“, informiert Angelika Brunner vom Referat Abfallwirtschaft und Umweltrecht des Landes. Dies gilt besonders für Abfälle mit Körpersekreten von infizierten Personen, also beispielsweise Papiertaschentücher oder benutzte Wundverbände.

Entsorgen wie „normalen“ Restmüll

„Aus medizinischer Sicht gilt für ‚Corona-Abfall‘ wie Schutzkleidung, Masken dasselbe wie für den Restmüll, auch für benutzte Papiertaschentücher von isolierten Personen. Das Risiko, das von diesem Restmüll ausgeht, ist grundsätzlich dasselbe wie für alle Abfälle. Es gelten die üblichen Regeln der Trennung und Hygiene wie beim Restmüll“, so Umweltmediziner Gerd Oberfeld von der Landessanitätsdirektion.

Bei Corona-Abfall gilt: Ab in den Restmüll.

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LMZ/Otto Wieser
Rainer Hilbrand

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