Viele Geschäfte ab Montag geschlossen

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat am Freitag, 13.3., angekündigt, dass ab Montag das soziale Leben auf ein Minimum reduziert wir, um ältere und gefährdete Menschen vor dem Coronavirus zu schützen. Viele Geschäfte werden geschlossen. Bereits jetzt sind in Tirol zwei Gebiete unter Quarantäne gestellt.

Viele Geschäfte bleiben ab Montag geschlossen – das gelte aber nicht für den Lebensmittelhandel, Apotheken, Drogerien, Post, Banken und andere Geschäfte, die für die Grundversorgung notwendig seien. Ausnahmen gebe es etwa auch für Trafiken und Tankstellen. Auch der Tierfutterhandel bleibt offen. Weiters dürften Geschäfte für medizinische Produkte und Heilbehelfe weiterhin öffnen, auch solche, die Sicherheits- und Notfallprodukte und Wartungsarbeiten anbieten. Auch der öffentliche Verkehr bleibt aufrecht.

Restaurants, Bars und Kaffeehäuser haben ab kommender Woche nur noch bis 15.00 Uhr geöffnet.

Schutz der Bevölkerung ist oberstes Ziel
LH Hermann Schützenhöfer unterstützt Maßnahmen der Bundesregierung

Graz (13. März 2020).- In Abstimmung mit allen Bundeländern wurden von der Bundesregierung weitere drastische Maßnahmen im Kampf gegen den Corona-Virus beschlossen. „So hart die Maßnahmen auch sind, wir unterstützen sie aus vollster Überzeugung. Wir verfolgen damit nur ein Ziel und zwar, die Bevölkerung und vor allem die gefährdeten Personen zu schützen“, so Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer.„Jeder sollte Vorbild sein“
Die Maßnahmen sind wichtige Schritte, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Jeder Einzelne kann seinen Beitrag dazu leisten und sollte die Hinweise der Regierung und der Experten ernst nehmen und auch befolgen. „Jeder von uns sollte jetzt ein Vorbild sein, die sozialen Kontakte auf das Notwendigste reduzieren und einen Beitrag dazu leisten, damit wir die Situation gemeinsam meistern“, so Schützenhöfer. Nur in Notfällen sollten Krankenhaus- und Hausarztbesuche stattfinden. Bei Symptomen, die auf eine Infektion mit dem Virus hindeuten, ausschließlich die dafür eingerichtete Gesundheitshotline 1450 kontaktieren. Generell sollen Arztbesuche auf ein Mindestmaß reduziert werden, damit sich Ärzte und Pflegepersonal um jene kümmern können, die sie am dringendsten brauchen.Schützenhöfer: „Ich appelliere nicht nur an die Vernunft, sondern auch an die gelebte Solidarität aller Steirerinnen und Steirer. Bietet älteren Menschen an, ihre Einkäufe zu erledigen, damit sie sich keiner zusätzlichen Ansteckungsgefahr aussetzen müssen. Mehr denn je müssen wir jetzt aufeinander schauen und zusammenhalten!“Weitere Informationen zu den Maßnahmen finden Sie laufend aktualisiert auf der  Website des Gesundheitsministeriums.
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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