Frau beschädigte mehrere Fahrzeuge. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Graz, Bezirk Gries. – In der Nacht auf Donnerstag, 5. März 2020, beschädigte eine Frau mehrere Fahrzeuge. Sie wird bei der Staatsanwaltschaft Graz angezeigt.

Gegen 03.20 Uhr verständigten mehrere Zeugen die Polizei, da eine Frau zuvor in einer Wohnung durchgedreht, im Anschluss auf der Straße randaliert und Fahrzeuge beschädigt hätte. Die Frau – es handelte sich um eine 19-jährige Grazerin – wurde daraufhin im Bereich der Ungergasse angetroffen. Sie gab an, aus Wut auf die dort abgestellten PKWs eingetreten zu haben. Insgesamt wiesen zwölf Fahrzeuge Beschädigungen auf, die von der Grazerin verursacht worden sein könnten. Weitere Geschädigte, die ihre Fahrzeuge in der Nacht auf Donnerstag, 5. März 2020, in der Ungergasse abgestellt hatten, werden nun ersucht, sich in der Polizeiinspektion Karlauerstraße zu melden.

Neunjähriger bei Kollision mit Mofa verletzt

Graz, Bezirk St. Peter.– Mittwochmittag, 4. März 2020, verletzte sich ein Neunjähriger bei einem Verkehrsunfall schwer.

Gegen 12.50 Uhr war ein 25-jähriger Grazer mit seinem Elektromoped dabei, Postsendungen zuzustellen, wobei er sein Fahrzeug im Bereich des Prof.-Franz-Spath-Rings in westliche Richtung lenkte. In einem Kreuzungsbereich kam es dann aus bisher noch ungeklärter Ursache zur Kollision mit dem neunjährigen Grazer. Dieser war zu diesem Zeitpunkt mit einem Scooter auf dem asphaltierten Weg unterwegs. Der Neunjährige kam durch den Zusammenstoß zu Sturz und musste vom Roten Kreuz aufgrund schwerer Verletzungen in die Kinderklinik des LKH Graz gebracht werden. An den beiden Fahrzeugen entstand kein Schaden, ein mit dem 25-Jährigen durchgeführter Alkotest verlief negativ.

Verdacht der Tierquälerei

Greinbach, Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. – Montagnachmittag, 2. März 2020, schoss ein unbekannter Täter vermutlich mit einem Luftdruckgewehr oder einer Luftdruckpistole auf eine Katze. Die Katze musste eingeschläfert werden.

Zwischen 16:30 Uhr und 17:30 Uhr schoss ein unbekannter Täter vermutlich mit einem Luftdruckgewehr oder einer Luftdruckpistole auf eine neunjährige Katze mit dem Namen „Schoko“ und traf diese an der Wirbelsäule. Die Katze wurde von der 50-jährigen Besitzerin etwa 50 Meter vom Wohnhaus entfernt, im Garten eines Nachbarn, aufgefunden. Aufgrund der schweren Verletzungen musste die Katze vom Tierarzt eingeschläfert werden. Die Ermittlungen laufen.

Lokalgast bedrohte Polizisten

Leoben. – Eine Streife der Polizeiinspektion Erzherzog Johann-Straße wurde Mittwochabend, 4. März 2020, zu einem Lokal beordert, wo ein Gast laut Zeugenaussagen mit einer Machete herumhantierte.

Gegen 19.10 Uhr wurde die Streife von der Landesleitzentrale der Polizei zu dem Lokal beordert. Im Lokal trafen die Polizisten auf einen augenscheinlich stark alkoholisierten 52-jährigen Leobner, der eine Machete, die in einer Hülle verwahrt war, auf einem Barhocker neben sich liegen hatte. Laut Zeugenaussagen habe der Lokalgast andere Gäste zwar belästigt, jedoch niemanden bedroht oder attackiert. Zur Abklärung des Sachverhaltes wurde der 52-Jährige von den Polizisten zur Polizeiinspektion gebracht. Dort stellte sich heraus, dass gegen den 52-Jährigen ein Waffenverbot bestand. Im Laufe der weiteren Amtshandlung bedrohte er einen Beamten mit dem Umbringen. Die Machete und ein weiteres Messer wurden dem 52-Jährigen abgenommen und sichergestellt. Er wird bei der Staatsanwaltschaft Leoben zur Anzeige gebracht.

Verkehrsunfall

Graz, Bezirk Liebenau. – Eine 27-jährige Pkw-Lenkerin aus Ungarn verletzte sich Mittwochvormittag, 4. März 2020, in Folge einer Kollision mit einem Sattelkraftfahrzeug, gelenkt von einem 30-jährigen rumänischen Staatsbürger, leicht.

Gegen 08.10 Uhr fuhr der 30-Jährige am linken Fahrstreifen der in beiden Richtungen zweispurig geführten Fahrbahn auf der Puntigamerbrücke in westliche Richtung. Zur selben Zeit fuhr die 27-Jährige auf dem rechten Fahrstreifen, zirka auf gleicher Höhe mit dem Sattelkraftfahrzeug, in dieselbe Richtung. Plötzlich bemerkte die 27-Jährige, dass der Lenker des Sattelkraftfahrzeuges einen Fahrstreifenwechsel begonnen hatte und befürchtete eine Kollision. Aus diesem Grund beschleunigte sie ihr Fahrzeug. Anschließend kam es zu einer seitlichen Kollision zwischen den Fahrzeugen, worauf der Pkw nach links in Richtung der Gegenfahrbahn geschleudert wurde und dort mit einem entgegenkommenden Fahrzeug, gelenkt von einer 44-jährigen Grazerin, kollidierte. Das Rote Kreuz führte an der Unfallstelle die Erstversorgung durch und lieferte die Leichtverletzte in das Landeskrankenhaus Graz ein. Durch den Unfall kam es zu umfangreichen Verkehrsbehinderungen.

Von Rollcontainer getroffen.

Frohnleiten, Bezirk Graz-Umgebung. – Eine 34-Jährige verletzte sich Mittwochvormittag, 4. März 2020, bei Arbeiten in einem Lebensmittelmarkt schwer.

Kurz nach 09.30 Uhr beabsichtigte die 34-jährige Angestellte eines Lebensmittelmarktes aus dem Bezirk Graz-Umgebung einen mit Gefrierwaren gefüllten Rollcontainer (ca. 100 x 100 x 200 cm) in das Tiefkühllager zu schieben. Dabei glitt der Container im Bereich einer rund 15 Zentimeter hohen Rampe nach rechts ab, woraufhin die Frau vom umstürzenden Container getroffen wurde und darunter zu liegen kam. Die 34-Jährige wurde vom Roten Kreuz mit einer schweren Beinverletzung ins LKH Hochsteiermark, Standort Bruck an der Mur, eingeliefert und in der Folge operiert. Fremdverschulden konnte nicht erhoben werden.

Schutzzonen Graz: Bilanz und neue Verordnung

Graz. – Vor rund einem Jahr verfügte die Landespolizeidirektion Steiermark erstmals zwei zeitlich begrenzte Schutzzonen für den Volksgarten sowie den Metahofpark, welche im September des Vorjahres für weitere sechs Monate verlängert wurden. Nun zieht die Behörde nach einem Jahr Bilanz und verordnet eine neue Schutzzone für Teile des Stadtparks.

Die mit 6. März 2019 verordneten Schutzzonen waren jeweils mit dem Zweck verfügt worden, Minderjährige vor strafbaren Handlungen zu schützen, den öffentliche Drogenhandel zu bekämpfen und das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen in öffentlichen Parks zu steigern. Mit Erfolg, wie eine durchgeführte Auswertung nach zeitlichem Ablauf der Verordnungen nun zeigt.

Schutzzonen als Erfolgsmodell

Im vergangenen Jahr (März 2019 bis Ende Februar 2020) sprach die Polizei insgesamt mehr als 550 Betretungsverbote für die beiden Schutzzonen aus. Zudem nahmen Polizisten in Summe 86 Personen fest, stellten 360 Mal Suchtmittel sicher und erstatteten mehr als 1.000 Anzeigen wegen verschiedenster Delikte (davon rund 320 in Zusammenhang mit Suchtmitteln).

Eine genaue Betrachtung des Einsatzverlaufes zeigt auch, dass der bei Einführung der Schutzzonen gesetzlich normierte Zweck und die polizeilichen Ziele erreicht wurden. Zudem ist innerhalb der beiden Schutzzonen im Verordnungszeitraum ein massiver Rückgang bei Betretungsverboten (-80%) sowie den Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz (-90%) festzustellen. Eine neuerliche Verlängerung der beiden gemäß Gesetz automatisch auslaufenden Verordnungen für den Volksgarten und den Methofpark ist daher derzeit nicht möglich. Seitens der Grazer Polizei wird es jedoch auch weiterhin Schwerpunktkontrollen in diesem Bereich geben. Zudem wird die Lage fortlaufend evaluiert, weshalb bei dementsprechender Entwicklungen auch schnellstmöglich mit neuerlichen Verordnungen reagiert werden kann.

Stadtpark zur Schutzzone erklärt

Auch der Stadtpark wurden im Laufe des vergangenen Jahres, wie angekündigt, genau beobachtet. Aufgrund der dort vorliegenden Situation und rund 850 festgestellten strafbaren Handlungen (davon 650 Suchtmittel-Delikte) im Beobachtungszeitraum, werden nun Teile des Stadtparks mit Beginn 9. März 2020 zur Schutzzone erklärt (die behördliche Verordnung mit Details und Grafik entnehmen Sie bitte dem Anhang). Mit ergänzenden Schwerpunktkontrollen des Stadtpolizeikommandos Graz wird auch hier vermehrt zu rechnen sein. Damit soll, neben generellen Kontrollen im Rahmen des Streifendienstes, auch hier das Erfolgsmodell der Schutzzonen zur Umsetzung gelangen.

Bei Forstarbeiten schwer verletzt

Semriach, Bezirk Graz-Umgebung. – Ein 55-Jährige wurde Donnerstagnachmittag, 5. März 2020, bei Forstarbeiten schwer verletzt.

Gegen 15.30 Uhr war der 55-Jährige gemeinsam mit seinem Sohn (32), beide aus dem Bezirk Graz-Umgebung, mit Holzarbeiten in einem Wald beschäftigt. Dabei bediente der 32-Jährige die am Traktor angebrachte Seilwinde. Als er schließlich mit dem Traktor losfuhr, um einen rund vier Meter langen und rund 60 Zentimeter starken Buchenstamm in Bewegung zu setzten, näherte sich der 55-Jährige offenbar dem Stamm. Dabei geriet er aus bisher ungeklärter Ursache mit einem Bein zwischen den Stamm und einem stehenden Baum.

Der 32-Jährige konnte seinen Vater selbst befreien und sorgte für die Verständigung der Rettungskräfte. Der 55-Jährige wurde vom Rettungshubschrauber Christophorus 12 mit einer schweren Beinverletzung ins LKH Graz geflogen.

Unangemeldete Demo

Graz, Bezirk Innere Stadt. – Donnerstagabend, 5. März 2020, kam es in der Grazer Innenstadt aufgrund einer unangemeldeten Demonstration von rund 150 Personen zu kurzfristigen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Kurz nach 18.00 Uhr informierten Sicherheitskräfte der Ordnungswache die Polizei über eine am Hauptplatz stattfindende Demonstration. Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei um einen unangemeldeten Demonstrationszug, welcher nach erfolgter Spontankundgebungen über die Route Herrengasse – Opernring – Joanneumring – Radetzkybrücke – Brückenkopfgasse – Griesplatz – Rösselmühlgasse – Elisabethinergasse – Annenstraße – Südtiroler Platz – Erzherzog Johann Brücke und die Murgasse zum Hauptplatz marschierte. Dort löste sich die Demo gegen 20.00 Uhr auf.

Entlang der Route kam es zu kurzfristigen Verkehrssperren und Umleitungen. Es kam zu keinen Ausschreitungen bzw. besonderen Vorkommissen.

Verwaltungsanzeigen an die zuständige Behörde werden erstattet. Diesbezügliche Erhebungen sind noch im Gange.

Küchenbrand

Voitsberg. – Donnerstagnachmittag, 5. März 2020, kam es in der Küche einer 73-Jährigen zu einem Brand. Die Frau blieb unverletzt.

Gegen 16.30 Uhr stellte die 73-jährige Weststeirerin eine Pfanne mit Öl auf den leicht erhitzten Herd ihrer Küche des Einfamilienhauses. In der Folge begab sie sich kurz in das Obergeschoss, um sich umzuziehen. Als sie wenige Minuten später wieder zurückkam, bemerkte sie starken Rauch und Feuer in der Küche, woraufhin sie vor das Haus lief und laut um Hilfe rief.

Mehr als 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Voitsberg und Krems hatten den Brand bereits gegen 17.00 Uhr gelöscht. Durch das Feuer wurden Küchenmöbel oberhalb des Herdes beschädigt. Zudem wurde die Küche verrußt. Der Sachschaden dürfte sich auf mehrere tausend Euro belaufen. Verletzt wurde niemand. Auch das Rote Kreuz Voitsberg sowie örtliche Polizisten standen im Einsatz.

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


error: (c) arf.at