Schwerer Verkehrsunfall Umfahrung Stainach

Stainach-Pürgg, Bezirk Liezen. – Sonntagnachmittag, 1. März 2020, ereignete sich auf der B 320 ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Vier Personen wurden dabei verletzt, ein Kleinkind (4) schwer.

Ein 55-jähriger Wiener geriet um 15.15 Uhr aus Fahrtrichtung Liezen kommend auf die Gegenfahrbahn.

Er kollidierte mit dem entkommenden Pkw einer 50-Jährigen aus dem Bezirk Liezen.

Außerdem prallten die Fahrzeuge des 55-Jährigen und der 50-Jährigen gegen jenes einer 56-Jährigen aus dem Bezirk Tamsweg.

Bei dem Unfall wurde der 55-Jährige leicht verletzt.

Die 50-Jährige war in ihrem Pkw eingeklemmt und musste mittels Bergeschere aus dem Autowrack befreit werden. Sie erlitt Verletzungen unbestimmten Grades.

Die 56-Jährige blieb unverletzt.

Die im Fahrzeug des 55-Jährigen mitfahrende 34-jährige Tochter aus Wien erlitt leichte Verletzungen.

Deren vierjährige Enkelin aus Wien wurde schwer verletzt und mittels Rettungshubschrauber Martin 3 in das AKH Linz geflogen.

Die 50-Jährige wurde mittels Rettungshubschrauber C 14 in das LKH Schwarzach im Pongau gebracht.

Die restlichen Verletzten wurden vom Roten Kreuz in das LKH Rottenmann verbracht.

Die B 320 war etwa zweieinhalb Stunden gesperrt. Örtliche Umleitungen waren eingerichtet.

Durchgeführte Alkomattests verliefen negativ.

Quelle: LPD Steiermark

SONNTAG – Schwerer VU fordert 4 zum Teil Schwerverletzte

Bericht Bezirksfeuerwehrverband Liezen

BILDER: FF Stainach

In den Nachmittagsstunden ereignete sich schließlich auf der B320 im Bereich der Ortsumfahrung Stainach eine folgenschweren Frontalkollision mit 3 Fahrzeugen. Zwei PKW kollidierten im Einfahrtsbereich der Wanne Stainach frontal, ein weiterer PKW wurde ebenfalls in diesen Unfall verwickelt. Die Feuerwehren Stainach und Unterburg – welche um 15:18 Uhr gemäß Alarmstichwort T10 zur Menschenrettung alarmiert wurden – hatten unter der Führung von Einsatzleiter BM Gernot SPECKMOSER neben dem Absichern der Einsatzstelle und dem Errichten eines entsprechenden Brandschutzes die Aufgabe, eine eingeschlossene Person unter Einsatz des hydraulischen Rettungsgerätes aus einem der Fahrzeuge zu befreien. Insgesamt forderte diese Kollision 4 zum Teil Schwerverletzte Personen, darunter ein vierjähriges Mädchen. Die Ortsumfahrung Stainach wurde seitens der Polizei für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt. Der starke Reiseverkehr wurde indessen durch das Ortsgebiet von Stainach umgeleitet. Nach dem Binden ausgeflossener Betriebsmittel und den umfangreichen Aufräumarbeiten konnten die Feuerwehren wieder in ihre Rüsthäuser einrücken. Neben den Feuerwehren Stainach und Unterburg die mit 6 Fahrzeugen und 35 Mann im Einsatz standen, war ein Großaufgebot an Rotkreuzeinheiten, First-Respondern, Notärzten (NEF Rottenmann sowie NAH C14 und NAH Martin3), die Polizei mit mehreren Fahrzeugen, die Straßenmeisterei und zwei Abschleppunternehmen im Einsatz.

GESAMTBERICHT:
OBI Silvestro ESPOSITO

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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