Grüne Wirtschaft Steiermark: Kräfteverhältnisse in der Wirtschaftskammer hin zu mehr Klimaschutz und soziale Absicherung ändern!

Uttl.: Kern: Grüne Wirtschaft steht für mehr Frauenpower in der Wirtschaftskammer.

Graz, 02. März 2020. Eine gemeinwohlorientierte und ökologische Wirtschaftswende will die Grüne Wirtschaft mit den Themen Kreislaufwirtschaft, Social Business, EPU und KMU sowie Ausstieg aus der fossilen Wirtschaft nach der WK-Wahl gestärkt in der Wirtschaftskammer vorantreiben. Weiteres zentrales Anliegen von Landessprecherin Andrea Kern ist eine bessere soziale Absicherung und Entlastung von EPU und KMU. Und nicht zuletzt steht die Grüne Wirtschaft mit ihren mit Abstand meisten Kandidatinnen auf ihren Wahlvorschlägen für mehr Frauenpower in der Wirtschaftskammer. Besonders in der Gründungsphase soll es hinkünftig eine spezielle finanzielle und inhaltliche Unterstützung für Frauen geben, denn Frauen wirtschaften anders.

Noch nie standen die Zeichen so gut, die Wirtschaft ökologischer und sozialer zu gestalten wie jetzt!“, ist Andrea Kern, Landessprecherin der Grünen Wirtschaft Steiermark überzeugt. Aber dazu müssen sich die Kräfteverhältnisse in der Wirtschaftskammer ändern!  Die Wirtschaftskammer ist ein wesentlicher Akteur in der Wirtschaftspolitik und kann Rahmenbedingungen ändern. Und als Mitglied kann man bei der Wirtschaftskammerwahl die Wirtschaftskammer so mitgestalten, dass auch die Interessen von Ein-Personen-Unternehmen (EPU) und von kleinen und mittleren Unternehmen gut vertreten werden“, appelliert Kern an die UnternehmerInnen zur Wahl zu gehen.

Klimaschutz, Umwelt und Wirtschaft sind kein Widerspruch!
Unternehmen aus den Bereichen Ökotechnologie, Regionalwirtschaft, Kreislauf- und Reparaturwirtschaft werden durch die von der Grünen Wirtschaft mitverhandelten Maßnahmenpakete des türkis-grünen Regierungsprogramms gestärkt und damit zu Zukunftsbranchen erfolgreichen Wirtschaftens. „Um die dringend notwendigen Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wirtschaften zu schaffen, braucht es aber die richtigen Rahmenbedingungen wie einen fairen Preis für CO2, einen Öko-Bonus für umweltschonendes Verhalten und niedrigere Steuern für Reparaturbetriebe“, so Kern.

Wirtschaft geht auch deutlich sozialer!
63% der steirischen Unternehmen werden als Ein-Personen-Unternehmen geführt. Gerade EPU spüren Selbstbehalte bei der Gesundheitsvorsorge und die fehlende Sicherheit im Krankheitsfall besonders deutlich. „Für eine bessere soziale Absicherung von EPU`s braucht es die Abschaffung des Selbstbehalts in der Krankenversicherung, keine SVA-Nachbemessung nach dem 3. Jahr und  Krankengeld nach dem 7. Krankheitstag“, so Kern. Weiters fordert die Grüne Wirtschaft-Landessprecherin die Abschaffung der Mehrfach-Mitgliedschaften und Deckelung der Grundumlage für EPU`s mit 100,- € pro Jahr.

Grüne Wirtschaft ist für 87,4% der steirischen UnternehmerInnen wählbar.
Von 03. bis 05. März 2020 werden in der Steiermark in insgesamt 98 Fachorganisationen die BranchenvertreterInnen neu gewählt. Die Grüne Wirtschaft wird auf rund 87.000 Stimmzetteln aufscheinen und damit für rund 87,4% der steirischen Wahlberechtigten wählbar sein. Ziel ist es, in der Steiermark drittstärkste Kraft zu werden. Bei den Wirtschaftskammer-Wahlen 2015 erreichte die Grüne Wirtschaft bei ihrem dritten Antreten in der Steiermark 8,4 Prozent der Stimmen

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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