Gesäuse: LKW Bergung auf der B115 in Kirchenlandl

Aufgrund winterlicher Fahrbedingungen verlor ein LKW-Lenker die Kontrolleüber sein Fahrzeug. Er kam auf die gegenüberliegende Fahrbahn und rutschte eine ca. 6 Meter hohen Böschung hinab. Er kam in einem Bachbett zum Stillstand.
Die Feuerwehren Kirchenlandl, Großreifling und Mooslandl wurde zu diesem Einsatz alarmiert. Bei der Erkundung vor Ort konnte festgestellt werden, dass sich der Fahrer bereits selbst aus dem verunfallten LKW befreit hatte und bereits der Polizei den Unfallhergang schilderte. Da es sich um einen Tanklastwagen, welcher laut Gefahrenguttafel Benzin geladen hatte handelte, konnte nach Rücksprache mit dem Fahrer Entwarnung gegeben werden- der Tank war leer. Lediglich vom Zugfahrzeug konnte eine leichte Leckage am Kühlsystem festgestellt werden, welche mittels Unterlegstasse und aufbringen von Ölbindemittel abgearbeitet wurde.
Somit begrenzten sich die Tätigkeiten der Feuerwehr auf die Absicherung der Unfallstelle, stellen eines Brandschutzes sowie auffangen und binden der Kühlflüssigkeit.

Die Feuerwehren Großreifling und Mooslandl konnte nach kurzer Zeit bereits wieder in ihre Rüsthäuser einrücken.
Im Laufe des Einsatzes klagte der LKW-Lenker über Schmerzen, umgehend wurde von der Einsatzleitung ein Rettungswagen angefordert, welcher den Lenker in ein Krankenhaus zur weiteren Untersuchung brachte.
Für die Bergung des Fahrzeuges wurde eine Fachfirma angefordert. Vor der Bergung musste die Feuerwehr noch Vorbereitungsarbeiten durchführen. So musste ein Teil des Brückengeländers abgebaut werden um einen weiteren Schaden zu verhindern sowie die schwer in Mitleidenschaft gezogene Brücke des Geh- und Radweges bearbeitet werden.



Mittels LKW Abschlepper und einem 90t-Kran konnte der Sattelschlepper als Ganzes aus dem Graben gehoben werden. In dieser Zeit war die B115 für den gesamten Verkehr für ca. eineinhalb Stunden gesperrt.

Nach der Bergung wurden noch die Kadernwelle sowie die Beschädigten Teile am LKW abgebaut, um im Anschluss den Sattelzug abschleppen zu können.

Nach rund sechs Stunden konnte die FF Kirchenlandl wieder ins Rüsthaus einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen.

Eingesetzt waren:

FF Kirchenlandl
FF Mooslandl
FF Großreifling
Polizei Landl
Rotes Kreuz Altenmarkt/Großreifling
Straßenmeisterei St. Gallen
Abschleppunternehmen Maurer
Abschleppunternehmen Atzlinger

Quelle: Bezirksfeuerwehrverband Liezen

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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