Bittere 0:6-Niederlage für Red Bull Juniors gegen EHC Lustenau. Levijoki: „Haben Playoff-Quali selbst in der Hand“


Lustenau, 29. Februar 2020 | Im achten Spiel der Qualifikationsrunde der Alps Hockey League mussten die Red Bull Hockey Juniors die erste Niederlage nach regulärer Spielzeit hinnehmen. Mit der 0:6-Niederlage blieben die Red Bulls dabei das erste Mal in dieser Saison ohne Torerfolg. In der Tabelle rückte Sterzing mit einem Sieg über Gröden den Juniors in den Nacken, haben nun ebenso wie Gröden fünf Punkte Rückstand auf die Red Bulls, bei zwei verbleibenden Spielen. Das vorletzte Spiel findet am Montag, 2. März in Wien bei den Vienna Capitals Silver statt.


Während die Juniors die letzten vier Spiele gegen Lustenau allesamt für sich entscheiden konnten, gelang den Gastgeber vor eigenem Publikum nun der frühe Führungstreffer. Just im ersten Powerplay für die Red Bulls gelang Ex-EBEL-Profi Mark Hurtubise der erste Treffer des Abends (7.). Die Angriffsbemühungen des Tabellenführers scheiterten immer wieder am Lustenauer Schlussmann Lukas Reihs, der heute den Vorzug gegenüber Rene Swette bekam und sich mehrmals auszeichnete. Trotz leichten Vorteilen in Torschüssen blieb es nach 20. Spielminuten bei der knappen Führung für die Gastgeber, die nach Strafe gegen die Red Bulls den Mittelabschnitt mit einem Mann mehr starten durften. 

Im Powerplay jubelte die Rheinhalle bereits nach 31 Sekunden im zweiten Drittel ein weiteres Mal, als Chris D’Alvise nach einem schlauen Pass von Radek Duda auf 2:0 erhöhte. Mit vielen Szenen im Angriff von beiden Seiten ging es offensiv weiter. Die Juniors um den Anschlusstreffer bemüht, fanden jedoch keine richtig gefährliche Torchance vor, um Reihs zu bezwingen. So jubelten die Löwen in der 37. Spielminute ein drittes Mal. Abermals war es Topscorer Chris D’Alvise, der für Lustenau traf, nachdem die Scheibe etwas am Eis hüpfte und er einem Juniors-Defender das Spielgerät abluchste. Torhüter Mauritz Merra hatte bei dem schnellen Hacken kaum eine Abwehrchance. Die Marschrichtung der Red Bulls stimmte und immer wieder prüften sie Torhüter Reihs. Doch die Schüsse blieben oft zu harmlos, kamen von der Seite oder bei voller Sicht für den Torhüter. So stand es nach 40 gespielten Minuten 3:0 für die Hausherren.

Diese ließen sich den Vorsprung auch nicht mehr nehmen. Nach einem Fehler im Spielaufbau kam Rasmussen im Slot an die Scheibe und überlistete Merra per Backhand zum 4:0. D’Alvise erhöhte per Penaltyshot auf 5:0, nachdem er zuvor beim Break-Away am Torabschluss gehindert wurde. Die Juniors ließen bis zum Schluss nicht locker, wollten den Ehrentreffer erzielen, doch setzten die Lustenauer durch Albert Krammer den Schlusspunkt zum 6:0. 

Alps Hockey League | Qualifikationsrunde 

EHC Lustenau – Red Bull Hockey Juniors 6:0 (1:0, 2:0, 3:0)
Tore: Hurtubise (7./SH), D’Alvise (21./PP, 36. 53./PS), Rasmussen (43.), Krammer (55.) bzw. –

Trainer Teemu Levijoki

„Wir waren heute im Kopf einfach nicht bereit. Die Jungs müssen ihren Job machen, jeder einzelne muss hart arbeiten und als Team müssen wir zeigen, dass wir bereit sind. Wir haben alles selbst in der Hand, dafür braucht es aber keine Einzelleistungen, sondern die gesamte Mannschaft.“
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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