Zwölfjähriger prallte mit Fahrrad in PKW. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Unterbuch, Bezirk Graz-Umgebung – Ein Zwölfjähriger fuhr mit seinem Mountainbike eine abschüssige, in einem Waldstück gelegen Straße, bergab.  In einer unübersichtlichen Rechtskurve kam es dann zu einem Zusammenstoß zwischen dem Radfahrer und dem von einer

28jährigen Frau bergwärts gelenkten PKW. Dabei wurde der Radfahrer vermutlich gegen die Windschutzscheibe des PKW geschleudert.  In weiterer Folge stürzte er einen, neben der Straße befindlichen, Abhang hinunter wo er nach ein paar Metern zu liegen kam.

Durch den Zusammenstoß zog sich der Zwölfjährige Verletzungen unbestimmten Grades zu. Er wurde vom Notarzt erstversorgt und anschließend mit dem Hubschrauber in das LKH Graz, Kinderchirurgie verbracht.

Wäschetrockner in Brand

Seiersberg-Pirka, Bezirk Graz-Umgebung. – Mittwochnacht, 19. Februar 2020, geriet ein Wäschetrockner in Brand. Eine 79-Jährige dürfte beim Löschversuch leicht verletzt worden sein.

Kurz nach 22.45 Uhr geriet der Wäschetrockner in der Waschküche des Einfamilienhauses aus bislang unbekannter Ursache in Brand. Die 79-jährige Hausbesitzerin versuchte den Brand unter Kontrolle zu bringen und dürfte beim Löschversuch leicht verletzt worden sein. Sie wurde vom Roten Kreuz mit dem Verdacht einer leichten Rauchgasvergiftung ins UKH Steiermark, Standort Graz, eingeliefert. Knapp 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Seiersberg und Pirka löschten den Brand. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist bislang nicht bekannt.

Versuchter schwerer Betrug durch Cyberangriff

Pischelsdorf, Bezirk Weiz – In der Zeit von Mai bis Feber 2020 haben unbekannte Täter versucht,  durch mehrere Cyberangriffe von einer Firma in betrügerischer Weise – Datenfälschung auf Rechnungsmail – einen sechsstelligen Euro Geldbetrag herauszulocken.  Dies wurde von den

Firmenverantwortlichen jedoch vereitelt, sodass kein Schaden eingetreten ist.

Jugendliche ausgeforscht

Leibnitz. – Gegen mehrere Jugendliche wurde von Beamten der Polizeiinspektion Leibnitz Anzeige erstattet, weil sie im Verdacht stehen, seit September 2019 Mitschüler verletzt, bedroht, erpresst und beraubt zu haben.

Im September 2019 langten bei der Polizei Anzeigen ein, dass Schüler einer Neuen Mittelschule und einer polytechnischen Schule in Leibnitz (selber Standort) von Jugendlichen immer wieder belästigt werden. Die Schüler wurden dabei am Schulgelände zur Herausgabe von Bargeld (geringe Bargeldbeträge) genötigt. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, verletzten die zunächst unbekannten Täter ihre Opfer oft durch Schläge. Weiters nötigten die Täter ihre Opfer unter Androhung von Gewalt, von Anzeigen abzusehen. Selbst nach erfolgter Anzeigeerstattung setzten die Tatverdächtigen ihre Opfer psychischem Druck aus.

Die Ermittlungen von Beamten der Polizeiinspektion Leibnitz führten zur Ausforschung von acht männlichen Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren, die unterschiedlichster ausländischer Herkunft, alle jedoch im Bezirk Leibnitz wohnhaft sind. Die Personen stehen im Verdacht, teils alleine, teils in unterschiedlichem Zusammenwirken die angeführten Straftaten begangen zu haben. Ein 16-Jähriger steht sogar im Verdacht, einen Mitschüler durch Faustschläge ins Gesicht schwer verletzt zu haben. Dieser Verdächtige wurde über Anweisung der Staatsanwaltschaft Graz in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert. Alle Verdächtigen werden der Staatsanwaltschaft Graz angezeigt. Die Schulleitungen verfügten zum Teil Suspendierungen der Verdächtigen vom Unterricht.

Forstunfall

St. Michael, Bezirk Leoben. – Donnerstagmittag, 20. Februar 2020, erlitt ein 64-Jähriger aus dem Bezirk Leoben bei Forstarbeiten eine schwere Knieverletzung.

Der 64-Jährige war gegen 11.45 Uhr in einem Wald mit Holzarbeiten beschäftigt.

Er wollte einen Baumstamm mit der Seilwinde seines Traktors in Richtung Traktor ziehen.

Beim Spannen des Seiles schnellte dieses gegen seine Beine und verletzte den Mann im Bereich des rechten Knies.

Der 64-Jährige konnte nicht mehr aufstehen.

Er hatte kein Mobiltelefon bei sich, weshalb er über einen steilen Waldhang zu einer Gemeindestraße robbte, wo er von einer Anrainerin gefunden wurde.

Die Frau verständigte die Einsatzkräfte.

Nach der notärztlichen Erstversorgung wurde der Schwerverletzte in das UKH Kalwang eingeliefert.

Es liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.

Brand

Stübming, Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. – Donnerstagmittag, 20. Februar 2020, geriet eine Holzerntemaschine aus bisher unbekannter Ursache in Brand. Es entstand hoher Sachschaden.

Ein 49-Jähriger aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag war um 11.30 Uhr in einem Forstgut in 1130 Metern Seehöhe mit Holzarbeiten beschäftigt.

Die von ihm verwendete Holzerntemaschine war seit 08.30 Uhr in Betrieb.

Plötzlich drangen Flammen aus dem Motorraum, worauf der 49-Jährige die Maschine sofort abstellte und die Feuerwehr verständigte.

Es waren mehrere Feuerwehren mit sechs Fahrzeugen und 30 Helfern im Einsatz. Ein Ausbreiten des Brandes auf den umliegenden Wald konnte verhindert werden.

Durch den Brand wurde niemand verletzt.

Das Feststellen der Brandursache ist noch Gegenstand von Ermittlungen.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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