Warnung vor Sturmtief am Montag und Dienstag

Auch im Zentralraum Salzburg zirka 100 km/ Wind / Katastrophenschutz gibt Empfehlungen für die Bevölkerung

Salzburger Landeskorrespondenz, 09. Februar 2020

(LK)  Regen, Schnee, aber vor allem starker Wind – das kommt am Montag und Dienstag auf Salzburg zu. „Wir erwarten, dass das prognostizierte Sturmtief gegen 10 Uhr am Montag den Flachgau, die Stadt Salzburg und den Tennengau erreichen wird. Ab Mittag wird es auch das restliche Bundesland treffen. Da es nicht nur auf den Bergen sehr stürmisch werden wird, haben wir wenige, aber wichtige Empfehlungen zusammen gestellt“, so Markus Kurcz, Leiter des Katastrophenschutzes in Salzburg. 

Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) werden auch im Zentralraum, also in der Stadt Salzburg sowie im Flach- und Tennengau am Montag Windgeschwindigkeiten von 100 km/h erreicht. Verbreitet sind es 80 bis 90 km/h, inneralpin um die 70 km/h und auf den Bergen zwischen 100 und 120 km/h. „Der Wind soll dann am Montagnachmittag wieder nachlassen, aber in der Nacht auf Dienstag wieder zulegen, hier ist wieder der Zentralraum mit zirka 80 km/h Spitzen besonders betroffen“, fasst Katastrophenschutzleiter Markus Kurcz zusammen. Erst am Mittwoch ist dann Entspannung angesagt, es bleibt aber windig.

Wind kommt mit Regen und Schnee

Das Sturmtief kommen zuerst mit Regen, in den nördlichen Staulagen bis zu 30 Milliliter pro Quadratmeter, die Schneefallgrenze sinkt im Laufe des Montags aber von 1.500 Meter Seehöhe auf 1.100 und in der Nacht auf Dienstag auf 700 Meter. „Das wird auch Auswirkungen auf die Lawinengefahr haben“, so Kurcz und er fügt hinzu: „Wir sind angesichts dieser Prognose mit den Bezirkshauptmannschaften und den Einsatzorganisationen sowie der ZAMG in engem Kontakt, um schnell reagieren zu können.“

Empfehlungen vor und während des Sturms

  • Lose Gegenstände wie Terrassen- und Balkongarnituren oder Blumentöpfe befestigen beziehungsweise wegräumen und Markisen einfahren.
  • Fenster- und Rollläden schließen.
  • Autos – wenn möglich – in Garagen abstellen.
  • Aufenthalt im Freien – wenn möglich – vermeiden.
  • Auf Spaziergänge im Wald und Parkanlagen verzichten.
  • Keine Reparaturarbeiten während der Sturmspitzen, insbesondere nicht auf Dächer steigen – akute Gefahr für Leib und Leben!
  • Vorsicht im Straßenverkehr, insbesondere beim Überholen wegen der Windangriffsflächen, Sogwirkung und so weiter.
  • Auf Informationen über Radio oder Fernsehen achten.
  • Auf eventuelle Stromausfälle einstellen.
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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