Team Herk tourt durch die Steiermark. Betriebsbesuche auch im Ausseerland Salzkammergut

Wirtschaftsbund fordert: Fairen Wettbewerb für heimische Unternehmen

Präsident Josef Herk, Landesgruppenobmann Wirtschaftsbund Steiermark, tourt mit seinem Team durch die gesamte Steiermark und machte auch im Ausseerland Halt, um sich bei Betriebsbesuchen und Diskussionen ein Bild von der aktuellen Stimmung der UnternehmerInnen zu machen.


Neben einem Netzwerkfrühstück beim Seebacherhof in Tauplitz besuchte das Team den Gastronomie- und Handelsbetrieb von Walter Heiß sowie Helmut Hinterschweiger von der Tauplitzalm Alpenstraße GmbH. Nach dem Pressemittagessen im Hotel Post in Bad Mitterndorf ging es zum Autohaus Schiffner nach Bad Aussee. Am Abend konnte in der Seevilla noch ein Unternehmerstammtisch veranstaltet werden.

Mehr Fairness für regionale Betriebe

Bei den Betriebsbesuchen und Gesprächen mit den UnternehmerInnen im Salzkammergut war vor allem der faire Wettbewerb eines der brennendsten Themen. Für den Wirtschaftsbund ist es inakzeptabel, dass internationale Konzerne und Online-Plattformen wie Amazon, Airbnb und Co Umsätze in Milliardenhöhe erwirtschaften, aber keine Steuern dafür bezahlen. So werden beispielsweise in Graz pro Jahr 150.000 Nächtigungen über Airbnb gebucht. „Wir fordern strikte Maßnahmen gegen diese Steuerflüchtlinge und einen fairen Wettbewerb für die heimischen Betriebe!“, so Jürgen Hentschel, Obmann-Stellvertreter des WB Ennstal-Salzkammergut. Konkret soll ein Digitalsteuerpaket eingeführt werden, das eine digitale Betriebsstätte sowie eine Informationspflicht für Online-Vermittlungsplattformen vorsieht.

Was die Bildung betrifft sind bereits einige Maßnahmen gelungenen. Sämtliche Abschlüsse werden in einem Nationalen Qualifikationsrahmen transparent abgebildet. Die duale Ausbildung soll auf dem gleichen Niveau wie eine AHS-Matura stehen. Damit wird schulische und berufliche Bildung gleichgestellt, ebenso ist die Meisterausbildung gleichwertig wie ein Bachelor-Abschluss. Zu betonen gilt es, dass es sich um Gleichwertigkeit und nicht um Gleichartigkeit von Ausbildungen handelt. „Das Bild in der Gesellschaft, dass die Lehre nicht so hochwertig ist, müssen wir dringend ändern“, so Herk.

Auch in der Raumordnung braucht es in der Region gleiche Spielregeln für alle. Vor allem muss die Zweckentfremdung von Wohnungen und Bauland verhindert werden. „Wir sind nicht für einen Investitionsstopp aber es muss darauf geachtet werden, dass Einheimische aufgrund der Wettbewerbsverzerrung nicht zur Abwanderung gezwungen werden“, so Herbert Hansmann, WB-Ortsgruppenobmann in Bad Mitterndorf.

Wirtschaftskammerwahl

Der Wirtschaftsbund Steiermark tritt als Team Herk mit über 1.500 KandidatInnnen in allen 78 Fachgruppen zur Wirtschaftskammer-Wahl vom 3. bis 5. März an und ist damit die schlagkräftigste Vertretung der UnternehmerInnen. „Auch Helden brauchen eine starke Stimme“, so lautet der Slogan der WB-Wahlkampagne. Denn UnternehmerInnen sind die Helden der steirischen Wirtschaft. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in den Regionen, sichern Wohlstand und schaffen Arbeitsplätze.

„Über 70.000 Unternehmerheldinnen und -helden hat die Steiermark. Ihnen wollen wir auch in Zukunft eine starke Stimme geben. Deshalb müssen wir als klare Nummer 1 aus dieser Wahl gehen. Nur dann können wir unsere volle Kraft einbringen und unsere Forderungen umsetzen!“ so Präsident Josef Herk, Landesobmann WB Steiermark. Die zentralen Forderungen sind quer durch alle Branchen klar: fairer Wettbewerb, mehr Netto vom Brutto und Maßnahmen gegen den Arbeitskräftemangel.

Bildhinweis: Breitler & Tritscher Werbeagentur

Bildunterschrift: WK-Regionalstellenobmann Harald Haidler, WB-Ortsgruppenobmann Herbert Hansmann, Christian Erlbacher vom Hotel Post, Präsident Josef Herk, WB-Obmann-Stellvertreter Jürgen Hentschel und Alfred Erlbacher, Seniorenchef vom Hotel Post (v. l.).

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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