Alps Hockey League: Red Bull Juniors besiegen Kitzbühel beim Familienspieltag mit 5:3


Arrak: „Fans auf den Rängen motivieren zusätzlich“


Salzburg, 4. Jänner 2020 | In der Alps Hockey League besiegten die Red Bull Hockey Juniors den EC ‚Die Adler‘ Stadtwerke Kitzbühel in der Salzburger Eisarena mit 5:3. Rund 450 Fans und Familien ließen sich die Einladung zum ersten Spiel des Jahres bei freiem Eintritt nicht entgehen. Die Tore für die Juniors erzielten mit Arrak, Luusuaniemi, Englund, Tjernström, Meisaari fünf verschiedene Torschützen. Nach einer intensiven Weihnachtspause haben die Juniors nun das nächste Spiel erst am Donnerstag, 9.1.20, gegen Lustenau. 


Den Red Bulls gelang ein Start nach Maß. Bereits nach 136 Sekunden gelang Stürmer Robert Arrak der Führungstreffer nach Assist von Harnisch und Feldner. Keine zwei Minuten später erhöhte der Finne Aatu Luusuaniemi auf 2:0, nachdem er kurz zuvor noch scheiterte. So nahm Gästetrainer Charles Franzen nach dem furiosen Start der Red Bulls ein Timeout und die Adler schafften es danach auch, sich besser auf die Juniors einzustellen. Julian Klöckl, der nach langer Verletztungspause heute sein erstes Spiel bestritt, scheiterte denkbar knapp an Torhüter Rupert Svärd. Das erste Powerplay wusste Kitzbühel, die geduldig die Scheibe bewegten, zum Anschlusstreffer durch Hochfilzer (14) zu nutzen. Ein präziser Handgelenksschuss von Verteidiger Pontus Englund schlug nur eine Minute später zum 3:1 im Tor der Gäste ein. Die Führung hätte dank weiterer guter Chancen von Feldner, Lindner noch vor der ersten Pause deutlicher ausfallen können.

Wie zum Ende des Startdrittels erspielten sich die Juniors Chance um Chance. Ein weiters Tor wollte weder Elias Lindner, Tim Harnisch oder Nico Feldner bei guten Torszenen gelingen. Auch im ersten Powerplay für die Gastgeber verzweifelten die Red Bulls immer wieder am stark spielenden Torhüter Svärd. Auf der anderen Seite bekam Nico Wieser direkt nach Ablauf der Strafe alle Hände voll zu tun und hatte Glück, dass ein abgefälschter Schuss knapp am Tor vorbei glitt. Die Unachtsamkeitsphase gut überstanden zogen die Gastgeber ihr Tempo wieder an. Max Tjernström und Aljaz Predan (32.) hatten aber bei ihren Stangenschüssen das Glück nicht auf ihrer Seite. Nach einem schnellen Konter gelang Johan Schreiber in der 36. Spielminute der erneute Anschlusstreffer. Doch wiederrum nur kurz darauf stellte Max Tjernström den alten 2-Tore-Vorsprung wieder her. 

Im Schlussabschnitt ging es zunächst mit offenem Visier in beide Richtungen. Nico Wieser musste sein Können in der 43. Aufblitzen lassen, ehe der heutige Kapitän Valtteri Meisaari, der die Rolle anstelle der beiden erkrankten Zitz und Stapelfeldt übernahm, auf 5:2 erhöhte. In der 51. Minute verkürzte Kitzbühel abermals, nachdem Patrick Bolterle einen Schuss genau ins lange Kreuzeck platzierte. Trotz einminütiger doppelter Überlegenheit blieb die Chancenverwertung der Red Bulls blass und die Gäste tankten nach überstandener Unterzahl Selbstvertrauen für ihre Schlussoffensive. Kitzbühel kam in den letzten Spielminuten immer wieder gefährlich vor das Tor von Wieser, am Ende spielten die Juniors das Spiel routiniert über die Zeit. 



Mit dem heutigen Spiel gegen Kitzbühel beenden die Red Bulls die Gruppenphase in der österreichischen Meisterschaft. Die Juniors gewannen alle vier Gruppenspiele gegen Kitzbühel und Zell am See. Damit sicherten sie sich eine gute Ausgangsposition für das Halbfinale. Das Playoff wird im Champions Hockey League Modus durchgeführt, womit das besser platzierte Team das letzte von zwei Spielen zu Hause bestreitet. Es zählt der Gesamtscore nach beiden Spielen, somit kann das erste Spiel mit einem Unentschieden enden. Spieltermine für das Halbfinale sind Donnerstag 23.1.20 und Samstag 25.1.20. Auf wen die Juniors treffen wir vom Verband noch bekanntgegeben. 
Alps Hockey League | Grunddurchgang
Red Bull Hockey Juniors – EC ‚Die Adler‘ Stadtwerke Kitzbühel 5:3 (3:1, 1:1, 1:1)
Tore: Arrak (2.), Luusuaniemi (4.), Englund (15.), Tjernström (37.), Meisaari (47.) bzw. Hochfilzer (14./PP), Schreiber (36.), Bolterle (51.)
Stürmer Robert Arrak

 „Der Start in die Partie gelang uns heute perfekt, aber unser Spiel mit nur drei Reihen zu spielen ist etwas schwer. Gerade nach der intensiven Zeit der letzten Tage. Nach der Führung versuchten wir im zweiten Abschnitt etwas zu schön zu spielen, da hätten wir mit einfachen Spielzügen das Spiel früher klar machen können. Heute war es schön zu sehen, dass uns die Fans von den Rängen angefeuert haben. Das spürt man als Spieler einfach am Eis und motiviert zusätzlich.“
Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


error: (c) arf.at