KPÖ stellt auf Pressekonferenz in Liezen Kandidaten vor

Auf einer Pressekonferenz im Café Stefflbäck in Liezen präsentierte KPÖ-Landtagsabgeordneter Dr. Werner Murgg das Wahlprogramm und die Ziele der KPÖ für die Landtagswahl. Unterstützt wurde Murgg von den beiden regionalen Kandidaten Johann Ploder aus Rottenmann und Michael Jansenberger aus Trieben, sowie von Fritz Iglar, Sprecher der Bürgerinitiative BISS.

Werner Murgg berichtete über den Einsatz der KPÖ für den Erhalt der Spitäler im Bezirk Liezen, und den Dauerschwerpunkt der KPÖ beim Thema leistbares Wohnen. Dabei kritisierte er die Rolle der SPÖ: „Die Verrenkungen der Sozialdemokratie sind mittlerweile recht peinlich. Zuerst tragen sie alle Verschlechterungen, etwa bei der Wohnbeihilfe, mit, und vor der Wahl fordern sie plötzlich günstigen Wohnraum. Oder bei den Gebühren für die Kinderkrippen – zuerst unseren Antrag auf eine Sozialstaffelung versenken, und zwei Wochen vor der Wahl selber fordern. Glaubwürdigkeit sieht anders aus.“

KPÖ-Kandidat Johann Ploder aus Rottenmann berichtete über seine Beweggründe, diesmal die KPÖ zu unterstützen: „Ich komme aus einer „roten“ Familie. Aber bei der SPÖ stimmen Wort und Tat schon lange nicht mehr überein. Gerade das gefällt mir an der KPÖ. Außerdem werden kritische Stimmen bei der KPÖ ernst genommen, und nicht wie bei anderen Parteien einfach kaltgestellt. Die KPÖ ist die einzige glaubwürdige Arbeiterpartei!“

Fritz Iglar unterstützte die KPÖ bei der Pressekonferenz im Namen der BISS: „Die KPÖ hat immer für die Spitäler gekämpft. Dafür sind wir dankbar. Der Spitalsstandort in Stainach wird nicht lebensfähig sein, weil schon jetzt vorauszusehen ist, dass die Bevölkerung den dann kürzeren Weg nehmen wird, also nach Leoben, Schwarzach oder Bad Ischl. Dann fehlen auch in Stainach die berühmten Fallzahlen, die jetzt als Argument für die Schließungen dienen.“

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© Jakob Matscheko
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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