Hallstatt: LR Drexler wirbt bei Jury-Besuch für Salzkammergut als Europäische Kulturhauptstadt-Region 2024

Die Region Bad Ischl-Salzkammergut – mit den steirischen Gemeinden Altaussee, Bad Aussee, Grundlsee und Bad Mitterndorf – befindet sich auf der „Shortlist“, also in der Endauswahlrunde als Europäische Kulturhauptstadt 2024. Heute hat eine internationale Expertenjury die Region Bad Ischl-Salzkammergut besucht, um sich vor Ort ein Bild von der Bewerber-Region zu machen. Kulturlandesrat Christopher Drexler und der Grundlseer Bürgermeister Franz Steinegger trafen die vier internationalen Jury-Mitglieder in Hallstatt, um nochmals auf die starke steirische Beteiligung aufmerksam zu machen und die Unterstützung des Kulturlandes Steiermark zum Ausdruck zu bringen. Am kommenden Dienstag Vormittag gibt die Jury ihre Entscheidung bekannt.

Land unterstützt Bewerbung und sichert Finanzierung

Bei einem Zuschlag für die Kulturhauptstadtregion Bad Ischl-Salzkammergut würde ein Gesamtbudget von mindestens 21 Millionen und maximal 30 Millionen Euro für den Zeitraum von Anfang 2020 bis Ende 2025 benötigt werden. Die Kosten wären zu je einem Drittel von Bund, Ländern (Oberösterreich und Steiermark) und der Kulturhauptstadtregion Salzkammergut zu tragen. Auf Basis der Berechnung der Landesanteile anhand der Einwohnerzahlen der teilnehmenden Gemeinden ergibt sich für die Steiermark für sechs Jahre ein Anteil von 160.000 bis 240.000 Euro pro Jahr. Auf Antrag von Kulturlandesrat Christopher Drexler hat sich die Steiermärkische Landesregierung per Beschluss sowohl grundsätzlich zur Bewerbung von Bad Ischl-Salzkammergut als auch explizit zur Unterstützung der steirischen Gemeinden und der beschriebenen Kosten aus den Mitteln des Kulturressorts bekannt.

LR Drexler: „Riesenchance und Meilenstein für Kultur- und Regionalentwicklung“

„Ich hoffe, dass wir mit der ausdrücklichen Unterstützung für die Gemeinden des steirischen Salzkammerguts und mit dem finanziellen Bekenntnis des Landes Steiermark, unserer Region einen Schub im finalen Bewerbungsprozess zukommen haben lassen. Die Kulturhauptstadtregion Salzkammergut 2024 wäre eine Riesenchance und ein Meilenstein für die Regionalentwicklung rund um das Ausseerland, die kulturelle Positionierung der gesamten Region und für die internationale Wahrnehmbarkeit des Kulturlandes Steiermark. Beim heutigen Treffen mit der Jury haben wir uns abermals bemüht, einen Beitrag dazu zu leisten, dass die Region Salzkammergut den Zuschlag als Europäische Kulturhauptstadt 2024 bekommt – sie hätte es mehr als verdient“, betont Kulturlandesrat Christopher Drexler.

Salz und Wasser als künstlerische Inspiration

Die künstlerische Vision von „Bad Ischl-Salzkammergut 2024“ besteht darin, die Tradition von Salz und Wasser in ein inspirierendes und ansprechendes künstlerisches Konzept zu übersetzen. Im Herzen Europas liegend, soll dem Salzkammergut ermöglicht werden, die ihm innewohnende kulturelle Vielfalt über Ländergrenzen hinweg nach außen zu tragen.

Das Kulturkonzept der Bewerbung umfasst 17 Themenfelder – vom Sport bis zur Sprachkultur. Es handelt sich dabei um eine langfristige regionale Kulturstrategie bis 2030, die nachhaltige Lösungen für die gesamte Region und ihre Gemeinden formuliert.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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