Stift Admont: Neue Veranstaltungsschiene brachte Besucherrekorde

Der Ticket-Run geht in die nächste Runde: Nach einem erfolgreichen Auftakt bietet das Stift Admont auch im nächsten Jahr zahlreiche Veranstaltungshighlights. Alle Termine sind bereits fixiert.

Körpersprache-Experte Stefan Verra füllt ganze Stadien. Er tritt in Wien, München, London, Paris, Berlin und Amsterdam auf. Heuer hat er erstmals einen Tourstop abseits der großen Metropolen eingelegt und ist nach Admont gekommen. Das Ergebnis: ein ausverkaufter Festsaal, ein begeistertes Publikum und ein ebenso begeisterter Vortragender. „Selten zuvor hat Stefan Verra so viele Rückmeldungen auf eine seiner Shows erhalten, wie es bei uns in Admont der Fall war“, freut sich Stift Admonts PR-Chef Mario Brandmüller. Das Ergebnis: 2021 ist Stefan Verra wieder zurück. Und zwar mit gleich zwei Shows und vielleicht sogar mit einem weiteren Zuckerl: „Wir versuchen, ihn für ein Seminar zu gewinnen, das er zusätzlich zu seinen beiden Shows hier in Admont veranstalten wird“, verrät Brandmüller. Sorgen um zu geringe Resonanz macht Brandmüller sich nicht. „In der Hoffnung doch noch Karten zu erwischen, sind die Leute am Abend von Stefan Verras Show Schlange gestanden. Und das, obwohl die Veranstaltung längst schon ausverkauft war“, eröffnet Brandmüller.

Dieselbe Erfahrung hat das Organisationsteam auch beim Auftritt von Illusionist Wolfgang Moser und den Wiener Sängerknaben gemacht. Auch das bevorstehende Weihnachtskonzert der Poxrucker Sisters am 14. Dezember in der Stiftskirche ist nahezu ausverkauft.

Insgesamt waren es rund 2.500 Menschen, die man durch ein gut durchdachtes Veranstaltungsprogramm in diesem Jahr nach Admont holen konnte. „Großteils waren es Besucher, die von außerhalb des Bezirks kommen. Manche sind sogar eigens aus den Nachbarländern angereist“, so Brandmüller.

Neue Wertschöpfung für die Region

„Durch unsere Veranstaltungen wollen wir keinen Hype, sondern eine nachhaltige Entwicklung erzielen“, betont Stift Admonts Wirtschaftsdirektor Franz Pichler. Eine Strategie, die vor allem auf den Aufbau des Tourismus abzielt. Im nächsten Jahr will man die Zahl der Veranstaltungsbesucher von 2.500 auf 4.000 steigern. Besucher, die nicht nur das Angebot des Stiftes Admont, sondern auch das der örtlichen Hotellerie und Gastronomie nutzen. „Wir rechnen mit einer zusätzlichen Wertschöpfung von rund 200.000 Euro, die wir durch unsere Veranstaltungen für die Region generieren können“, so der Wirtschaftsdirektor und weist darauf hin: „Durch diese neue Vermarktungsschiene wollen wir dem Großraum Admont und Gesäuse einen zusätzlichen Aufwind geben.“

Ein Leuchtturm namens „Stiftsmuseum“

Neben den Veranstaltungen sorgt auch das Stiftsmuseum für einen regionalen Aufwind. In Zahlen gesprochen „haben wir seit 2016 einen Besucherwachstum von 40 Prozent erzielt. Wir haben eine Museumslandschaft geschaffen, die mit dem Begriff ‚Vielfalt‘ am besten zu beschreiben ist. Neben dem Universalmuseum Joanneum ist Admont die zweitgrößte museale Landschaft in der Steiermark. Ein kultureller Leuchtturm, der weit über die Grenzen hinaus großes Ansehen genießt“, eröffnet Wirtschaftsdirektor Franz Pichler, der betont, dass „Initiativen wie diese, die der  Regionalentwicklung dienen, meist nicht profitabel sind und Zuschüsse brauchen. Hierfür möchte ich mich bei Abt Gerhard Hafner und dem ganzen Konvent bedanken.“

Admonter Kulturherbst

Fotos: Blo24.at

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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