AMS: Industriegipfel machte Station in Liezen

Die Herausforderungen der Industrie am regionalen Arbeitsmarkt Liezen standen im Mittelpunkt des ausgetragenen Industriegipfels von Arbeitsmarktservice (AMS), Industriellenvereinigung Steiermark (IV) und Wirtschaftskammer (WKO).

Die steirischen Industrieunternehmen kämpfen derzeit im besonderen Maße mit einem Mangel an Arbeits- und Fachkräften. Aus diesem Grund wurde auf Initiative der Industriellenvereinigung Steiermark (IV) am Montag 21. Oktober in Liezen ein Industriegipfel von Arbeitsmarktservice (AMS), Industriellenvereinigung (IV) und Wirtschaftskammer (WKO) abgehalten, um gemeinsam mit Unternehmensvertreterinnen und -vertretern aus dem Bezirk Liezen über die Herausforderungen am regionalen Arbeitsmarkt zu diskutieren und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Die Industriellenvereinigung Steiermark wurde durch Anna Katharina Huber und Teresa Habjan vertreten, für die Wirtschaftskammer waren Helmut Blaser und Harald Haidler vor Ort. Seitens des AMS Steiermark nahmen Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe, der Leiter des Service für Unternehmen (SfU) im AMS Steiermark, Hannes Graf und der Liezener Geschäftsstellenleiter Helge Röder mit Mitarbeiterinnen am Industriegipfel teil. Graf und Röder gingen dabei näher auf die Situation am regionalen Arbeitsmarkt ein und präsentierten verschiedene Vorhaben und Lösungsvorschläge, wie etwa regionale Schulungen, den verstärkten Einsatz von Stiftungsausbildungen oder der arbeitsplatznahen Qualifizierung und Förderungen wie der Qualifikationsförderung für Beschäftigte oder die Fortführung der Impuls-Qualifizierungsverbünde. Auch müssten Unternehmen hinsichtlich des vorhandenen Arbeitskräftepotenzials noch breiter denken, beispielsweise auch Menschen mit Behinderung oder verstärkt Frauen und Wiedereinsteigerinnen einstellen. Die anwesenden Unternehmensvertreterinnen und -vertreter gingen daraufhin in einer kurzen Runde auf die momentane wirtschaftliche Situation ein und skizzierten ihre gegenwärtigen Personalstrategien und bestehende Schwierigkeiten. Handlungsbedarf für die Zukunft sehen alle Beteiligten auch in der Vernetzung zwischen Schule und Wirtschaft und dem Ausbau von Rahmenbedingungen in der Region wie etwa in der Mobilität oder der Kinderbetreuung.

bty
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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