VCÖ: Radfahren im Herbst beliebt – Tipps für das Radfahren im Herbst

Auch der Herbst ist in der Steiermark eine beliebte Radfahrzeit. Wer Alltagswege mit dem Fahrrad fährt, tut der eigenen Gesundheit Gutes und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Bei täglich mehr als 800.000 Kilometern, die von den Steirerinnen und Steirer mit dem Rad gefahren werden, werden rund 160.000 Kilogramm CO2 vermieden, macht der VCÖ aufmerksam. Der VCÖ fordert von der kommenden Bundesregierung eine Radverkehrs-Milliarde für den bundesweiten Ausbau der Rad-Infrastruktur.

In der Steiermark wird auch im Herbst fleißig in die Pedale getreten. „Die Steirerinnen und Steierer tun damit ihrer Gesundheit Gutes und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, betont VCÖ-Sprecher Christian Gratzer. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt täglich eine halbe Stunde Bewegung. Wer Alltagswege mit dem Rad fährt, kommt so auf eine tägliche Portion gesunde Bewegung. Bewegung beugt Krankheiten vor, stärkt das Immunsystem und wirkt sich positiv auf die Stimmung aus. Durch Bewegung werden einerseits Stresshormone abgebaut und andererseits Nervenbotenstoffe vermehrt.

Wer Alltagswege, wie zur Arbeit, zum Einkaufen oder ins Kino, mit dem Fahrrad zurücklegt, hilft kräftig mit, die klimaschädlichen Emissionen des Verkehrs zu reduzieren. Die Steirerinnen und Steirer fahren mehr als 800.000 Kilometer pro Tag mit dem Rad. Dadurch, dass diese Strecken nicht mit dem Auto gefahren werden, vermeiden die Steirerinnen und Steirer rund 160.000 Kilogramm CO2 pro Tag, macht der VCÖ aufmerksam.

„Dafür gebührt den Radfahrerinnen und Radfahrern ein großes Danke. Die Politik dankt ihnen am besten damit, dass die Infrastruktur für das Radfahren weiter verbessert wird“, setzt sich VCÖ-Sprecher Gratzer für den verstärkten Ausbau der Infrastruktur für den Radverkehr ein. Österreichs Bundesregierung hat im Jahr 2018 beschlossen, die CO2-Emissionen des Verkehrs bis zum Jahr 2030 um ein Drittel zu reduzieren. In den vergangenen vier Jahren sind die klimaschädlichen Emissionen jedoch gestiegen, statt zu sinken.

Rund 60 Prozent der Verkehrsemissionen verursacht der Autoverkehr. Sechs von zehn Autofahrten sind kürzer als 10 Kilometer. Der VCÖ sieht die nächste Bundesregierung gefordert, den Ausbau der Rad-Infrastruktur in den Städten, Gemeinden und Bundesländer viel stärker als bisher zu fördern. Eine Radverkehrs-Milliarde des Bundes soll Österreichs Rad-Infrastruktur endlich auf ein zeitgemäßes Niveau bringen. Auch Österreich braucht endlich Radschnellwege, das sind möglichst kreuzungsfreie, breite Radwege. Damit kann das Potenzial der weit verbreiteten Elektro-Fahrräder besser genutzt werden. „Im Unterschied zum Auto verlängert beim Fahrrad der E-Motor die Reichweite und ermöglicht es deutlich mehr Personen auch Strecken von zehn oder fünfzehn Kilometer mit dem Rad zu fahren“, so VCÖ-Sprecher Gratzer.

Der VCÖ hat Tipps für das sichere Radfahren im Herbst zusammengestellt. Im Herbst ist besonders auf eine gute Sichtbarkeit zu achten. Als Rücklicht empfiehlt der VCÖ ein sogenanntes Standlicht, das auch beim Stehen an der Kreuzung weiter leuchtet. Es ist darauf zu achten, dass das Fahrrad mit den vorgeschriebenen Reflektoren ausgestattet ist: Nach vorne ist ein weißer Rückstrahler vorgeschrieben, nach hinten ein roter, beide dürfen in den Scheinwerfer oder das Rücklicht integriert sein. Neben Rückstrahlern an den Pedalen sind seitlich orange-gelbe Rückstrahler (sogenannte Katzenaugen) oder alternativ dazu reflektierende Reifen vorgeschrieben.

Wichtig ist, achtsam zu fahren. So kann nasses Laub die Fahrbahn rutschiger machen, insbesondere in Kurven. Wer das Fahrrad im Frühjahr und Sommer viel genutzt hat, sollte das Fahrrad einem Service unterziehen.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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