Stainach: Bodenproben am geplanten Leitspital-Grundstück ab 15. Oktober

Im Juli hat das Land Steiermark die Options- und Baurechtsverträge für ein Grundstück abgeschlossen, auf dem das Leitspital im Bezirk Liezen entstehen soll. Es handelt sich um eine Fläche südlich des Bahnhofes in Stainach. Wie bereits angekündigt, finden – wie von vornherein geplant und im Vorfeld aller Bauten notwendig – Bodenbeprobungen am ausgewählten Grundstück statt. Der Beginn der Bohrungen ist für 15. Oktober 2019 terminisiert. Die Vertrags- und Optionsfläche wird mit zehn Rammsondierungen1 und zwölf Baggerschürfen2 erkundet. Die Arbeiten dauern voraussichtlich zwei Tage.

Diese Bodenproben können nun stattfinden, da die entsprechenden Verträge und Nutzungseinwilligungen mit den Grundstückseigentümern abgeschlossen worden sind. Ursprünglich wurde anvisiert, im September zu beginnen, durch die politischen Ungewissheiten der letzten Wochen und der davon abhängigen definitiven Auftragsvergabe hat sich der Start der Proben nun leicht auf Mitte Oktober verzögert.

Im Anschluss an die Bohrungen und Schürfungen am Grundstück wird ein detailliertes Gutachten über die Bodenbeschaffenheit und die Rahmenbedingungen der Bebaubarkeit erstellt. Sobald diese Auswertungen fertig sind und vorliegen, wird seitens des Gesundheitsfonds Steiermark über die Ergebnisse informiert.

Die Fläche, die nun ausführlich beprobt werden kann, ist eines von sechs Grundstücken, die im Raum Stainach-Pürgg zur Auswahl gestellt wurden. Drei wurden in einer Kriterienanalyse als besonders geeignet hervorgehoben. Für die gegenständliche Fläche wurde ein Options- und Baurechtsvertrag geschlossen. Sollte es tatsächlich nicht bebaubar sein, hätte dies keine negativen finanziellen Auswirkungen.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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