VKI: Einigung mit BAWAG P.S.K. zum Streit um die Kontoumstellung 2016

Die BAWAG P.S.K. informierte im Oktober 2016 zahlreiche Kunden in einem Schreiben darüber, dass ihr Kontomodell eingestellt wird und sie auf die neuen KontoBox-Produkte umsteigen können. Sollte kein aktiver Umstieg erfolgen, wurde den Kunden eine Kündigung des bestehenden Girokontos per 31.01.2017 angedroht (eine sogenannte „Änderungskündigung“). Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hielt dieses Vorgehen für gesetzwidrig und klagte – im Auftrag des Sozialministeriums – die BAWAG P.S.K. Anfang des Jahres entschied der Oberste Gerichtshof (OGH), dass die Änderungskündigungen aufgrund der intransparenten Vorgehensweise unzulässig sind. In der Folge führte der VKI Gespräche mit der BAWAG P.S.K., um eine Vergleichslösung für die Konsumentinnen und Konsumenten zu erzielen.

Das Ergebnis liegt nun vor: Die Betroffenen erhalten Entschädigung für die Mehrkosten und können auf Wunsch auch auf das alte Kontomodell zurück wechseln.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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