Die Abwehrreaktion des Körpers – Allergien in Österreich

16 Prozent der Bevölkerung leiden unter zumindest einer Allergie, bei 81 Prozent ist dies nicht der Fall. Rund zwei Drittel der Personen, die an Allergien leiden, leiden an genau einer Allergie, ein Viertel leidet an zwei unterschiedlichen Allergien.Die häufigsten Allergien sind Heuschnupfen und Pollenallergie, rund zwei Fünftel aller Allergiker leider darunter.Danach folgen Nahrungsmittelallergie bzw. -intoleranz und Tier- bzw. Hausstauballergie. Insgesamt leiden Allergiker im Durchschnitt an 1,6 Allergien, sieben Prozent dieser Gruppe sogar an mehr als drei Allergien. Maßnahmen gegen diese Abwehrreaktion des Körpers sind vor allem die Vermeidung des Kontakts mit dem Auslöser, Allergietabletten und Medikamente allgemein.
Frauen versuchen häufiger als Männer, den Kontakt mit dem Auslöser zu vermeiden, die Gruppe der unter 60-Jährigen greift häufiger zu Tabletten.Insbesondere im Frühjahr erkennt man im öffentlichen Leben die leidgeplagten Menschen, die von einer Allergie betroffen sind. Niesen, Schnupfen und andere Abwehrreaktionen zeichnen dann leider oft das Bild.In Österreich wurde daher im April und Mai dieses Jahres im Rahmen von face-to-face Interviews die Bevölkerung rund um das Thema ‚Allergien‘ befragt.Jeder sechste Österreicher leidet unter einer Allergie, genau genommen sind es 16 Prozent der über 16-jährigen Bevölkerung. Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang, dass keine Bevölkerungsgruppe häufiger Allergien aufweist als eine andere. 
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Männer und Frauen sind ähnlich verteilt, auch kein Alters- oder Stadt/Land-Gefälle ist messbar. Somit betrifft das Thema alle soziodemografischen Gruppen in einem ähnlichen Ausmaß. Rund zwei Drittel der Personen, die an Allergien leiden, leiden auch nur an einer Allergie, ein Viertel leidet an zwei unterschiedlichen Allergien.Die häufigsten Allergien sind Heuschnupfen und Pollenallergie. Genau genommen sind es 43 Prozent der Allergiker, die diese Allergien angeben. Danach folgen auf einem deutlich tieferen Niveau Nahrungsmittelallergie bzw. -intoleranz und Tier- bzw. Hausstauballergie.In einer weiteren Frage wurden die Allergiker gebeten, ihren Umgang mit Allergien und ihre Mittel zur Behandlung näher zu beschreiben.Als Faustregel gilt, dass die meisten Allergiker versuchen, den Kontakt mit dem Auslöser, so gut es geht, zu vermeiden. Ein knappes Drittel wählt diese Strategie.
Danach folgen eigentlich nur noch medizinische Hilfsmittel, angefangen mit Tabletten, Allergietabletten und Antihistamine. Weiters werden auch noch Sprays und Salben genannt. Interessanterweise werden homöopathische Mittel wie Globuli usw. seltener genannt. Frauen versuchen häufiger als Männer, den Kontakt mit dem Auslöser zu vermeiden, die Gruppe der unter 60-Jährigen greift häufiger zu Tabletten. Dokumentation  Zeitraum der Umfrage: 17. April – 8. Mai 2019Sample:n=1.008 Personen, statistisch repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren, Quotaauswahl, face-to-faceArchiv-Nummer der Umfrage: 019041
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Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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