Gesäuse – FF Johnsbach: Zwei Einsätze innerhalb von 24 Stunden

Personenrettung auf der Enns im Gesäuse 

Am 8. September um 11:36 Uhr wurden die Feuerwehren Johnsbach, Weng, sowie die Wasserdienst-Einheit der FF Rottenmann zu einer Personensuche auf der Enns im Gesäuse alarmiert.

Bei einer Kajaktour auf der Enns warnterte ein Boot gekentert und eine Person wurde von der starken Strömung abgetrieben. Zuerst war unklar, ob und wohin sich die Person retten konnte, weshalb umgehend eine Personensuche eingeleitet wurde.

Bereits kurz nach Start der Personensuche konnte Entwarnung gegeben werden: Die vermisste Person hatte sich auf eine größere Insel in der Nähe der Engstelle „Gesäuse Eingang“ retten können.  Aufgrund der starken, turbulenten Strömung der Enns an dieser Stelle war die Insel nicht zu erreichen und ein Anfahren mit einem Boot nicht möglich. So wurde der Polizeihubschrauber angefordert um die Person mittels Tau von der Insel zu retten.

Die FF Johnsbach sicherte die Gesäuse Bundesstraße auf der Höhe der Insel für die Dauer des Einsatzes ab und koordinierte, gemeinsam mit der Polizei, den Einsatzablauf. Um 13:30 Uhr war der Einsatz beendet und die FF Johnsbach konnte wieder ins Rüsthaus einrücken

Eingesetzt waren:

  • FF Johnsbach mit LFB, KRF und insgesamt 11 Einsatzkräften;
  • FF Weng mit 9 Einsatzkräften
  • Wasserdienst der FF Rottenmann
  • Polizei, Posten Admont mit 2 Personen
  • Polizeihubschrauber

Verkehrsunfall mit eingeschlossener Person in Johnsbach

Am 9. September um 04:41 Uhr wurde die FF Johnsbach zu einem Verkehrsunfall auf der Johnsbacher-Landesstraße L734 alarmiert.

Ein PKW war aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, ca. 20m der Böschung entlanggerutscht und gegen eine Baumgruppe geprallt. Dort blieb das Fahrzeug – halb auf dem Dach und eingekeilt zwischen den Bäumen und der Böschung – liegen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Lenker ansprechbar, jedoch im Fahrgastraum eingeschlossen. Nach Absichern der Unfallstelle im strömenden Regen und Herstellen eines doppelten Brandschutzes wurde die Personenrettung mittels Glasrettungswerkzeug und hydraulischem Rettungsgerät eingeleitet. Die unter Schock stehende, unbestimmten Grades verletzte Person wurde von der Feuerwehr Johnsbach erstversorgt und bis zum Eintreffen der Rettung betreut.

Nachdem die Unfallstelle gereinigt und abgesperrt wurde, war der Einsatz für die Feuerwehr um 06:30 beendet.

Eingesetzt waren:

  • FF Johnsbach mit LFB, KRF und insgesamt 16 Einsatzkräften;
  • Rettung der FF Admont mit 2 Einsatzkräften;
  • Polizei, Posten Admont mit 2 Personen

Bericht: LMdV Johannes Gasteiner, Bilder: FF Johnsbach

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Quelle: Bezirksfeuerwehrverband Liezen

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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