Bankomatsprengung. Aktuelle steirische Polizeimeldungen.

St. Oswald bei Plankenwarth, Bezirk Graz-Umgebung. – Montagfrüh, 2. September 2019, sprengten zwei unbekannte Täter einen Geldausgabeautomaten. Es entstand ein Schaden in derzeit unbekannter Höhe.

Gegen 04:30 Uhr sprengten die Unbekannten auf derzeit noch unbekannte Art und Weise einen außenliegenden Geldausgabeautomaten. Der Tresor blieb offensichtlich ungeöffnet. Ein Zeuge beobachtete zwei unbekannte, maskierte Täter und verständigte die Polizei. Die Täter flüchteten mit einem dunklen Fahrzeug in Fahrtrichtung Gratwein.

Bei dem Fluchtfahrzeug handelt es sich möglicherweise um einen Pkw der Marke Opel oder um eine Audi Limousine.

Mit E-Bike gestürzt

St. Kathrein am Offenegg, Bezirk Weiz. – Sonntagmittag, 1. September 2019, kam eine 79-Jährige mit ihrem Fahrrad zu Sturz und verletzte sich dabei schwer.

Gegen 11:20 fuhr die 79-jährige Niederösterreicherin mit ihrem E-Bike gemeinsam mit ihrer Familie auf der L 355 in Richtung Teichalm. Auf Höhe des Straßenkilometers 5,27 stürzte die 79-Jährige, vermutlich aufgrund eines Bremsfehlers, kopfüber nach vorne über den Lenker ihres Fahrrades. In weiterer Folge prallte sie mit dem Kopf auf die Fahrbahn und verletzte sich dabei schwer. Die Frau trug keinen Helm. Sie wurde vom Rettungshubschrauber Christophorus 12 ins LKH Graz gebracht.

Pkw-Lenkerin erlitt medizinischen Notfall

Tragöß, Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. – Eine 69-jährige Pkw-Lenkerin erlitt Montagfrüh, 2. September 2019, einen medizinischen Notfall und prallte gegen einen Baum. Ihr Zustand ist lebensbedrohlich.

Gegen 07:45 Uhr war die 69-Jährige aus Deutschland mit ihrem Pkw auf der L 111 in Fahrtrichtung Bruck an der Mur unterwegs. Kurz nach der Volksschule Tragöß erlitt sie einen medizinischen Notfall, kam rechts von der Fahrbahn ab und durchbrach mehrere Weidezäune. Danach fuhr sie mehrere Meter über die Wiese, überquerte die L 111 und durchbrach weitere Weidezäune. Schließlich prallte sie mit ihrem Pkw gegen einen Baum und kam so zum Stillstand.

Die 69-Jährige wurde vom Notarzt und den Rettungskräften des Roten Kreuzes reanimiert und anschließend ins LKH Hochsteiermark, Standort Bruck an der Mur, eingeliefert.

Schutzzonen in Graz: Bilanz und weitere Vorgangsweise

Graz. – Wie berichtet, wurden der Volksgartenpark und der Metahofpark mit 6. März 2019 zu Schutzzonen erklärt. Die Bilanz der ersten sechs Monate führt zu einer Verlängerung der beiden  Schutzzonen.

Nach Ablauf der ersten sechs Monate der Schutzzonen im Metahofpark und im Volksgarten verzeichnet die Polizei in Summe 471 Betretungsverbote, 319 Sicherstellungen von Suchtmitteln und 80 Festnahmen. Die Schutzzonen waren im Nahebereich von Schulen und Kinderspielplätzen eingeführt worden, um Minderjährige im öffentlichen Raum vor strafbaren Handlungen zu schützen. Die im Rahmen von Schwerpunktkontrollen festgestellten strafbaren Handlungen bezogen sich überwiegend auf den Bereich der Suchtmittelkriminalität. Allein in diesen beiden Bereichen mussten 295 Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz erstattet werden. Die Landespolizeidirektion wird die Schutzzonen nun auf weitere sechs Monate verlängern. Weiterhin werden Schwerpunktaktionen von uniformierten Beamtinnen und Beamten sowie von Ermittlern in zivil durchgeführt werden.

Erfolge auch außerhalb der Schutzzonen

Dass im Rahmen der Schwerpunktaktionen auch außerhalb der Schutzzonen liegende Örtlichkeiten überwacht wurden, zeigt eine Auswertung von statistischem Material. Insgesamt wurden im gesamten Stadtgebiet von Graz im Zeitraum von März bis Ende August  456 Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz erstattet und rund 4,6 Kilogramm Marihuana sichergestellt. Die Schwerpunktaktionen in den Schutzzonen und im gesamten Stadtgebiet von Graz werden fortgesetzt.

Oberstleutnant Gerhard Lachomsek (Stadtpolizeikommando Graz, Kriminalreferat): „Nachdem wir erst letzten Freitag bei Kontrollen in den Schutzzonen Suchtgift sicherstellen mussten, zeigt das, dass das Thema noch nicht erledigt ist.“

Landespolizeidirektor Hofrat Mag. Gerald Ortner sagte: „Die Auswertung der erfassten Zahlen hat eindeutig gezeigt, dass die Schutzzonen in Graz erfolgreich sind. Deshalb wird die Landespolizeidirektion diese Schutzzonen für die Sicherheit unserer Kinder und Jugendlichen verlängern bzw. für die nächsten sechs Monate neu verordnen.“

Bilanz im Überblick (6 Monate):

  • 471 Betretungsverbote
  • 319 Sicherstellungen von Suchtgift (rund 2,7 kg Marihuana, XTC, Kokain, Speed, Medikamente)
  • 80 Festnahmen (überwiegend wegen Suchtmitteldelikten)
  • 3.686 Fahndungsanfragen (davon 88 Treffer)
  • 899 Anzeigen gesamt
  • 159 Organmandate
  • 306 Alkovortests
  • 10 Führerschein-Abnahmen (auch wegen Suchtmittelkonsums)

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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