Tödlicher Verkehrsunfall. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Sankt Peter ob Judenburg, Bezirk Murtal. – Donnerstagvormittag, 1. August 2019, kam es auf der B317 zu einer frontalen Kollision zweier Pkw. Ein Ehepaar aus dem Bezirk Melk verstarb an der Unfallstelle, drei weitere Personen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Grades.

Gegen 11.35 Uhr war ein 68-jähriger Pkw-Lenker mit seiner 61-jährigen Frau und seinem 37-jährigen Sohn auf der Bundesstraße 317 von Scheifling kommend in Richtung Judenburg unterwegs. Zur selben Zeit fuhr ein 55-jähriger Pkw-Lenker aus dem Bezirk Murtal in die entgegengesetzte Richtung. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der 55-Jährige bei Straßenkilometer 11,200 auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem Pkw der niederösterreichischen Familie. Das Ehepaar erlag noch an der Unfallstelle den Verletzungen, der im Fond sitzende Sohn wurde nach der medizinischen Erstversorgung durch den Notarzt mit schweren Verletzungen ins LKH Graz geflogen. Der 55-Jährige wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades zur weiteren medizinischen Abklärung ins LKH Judenburg gebracht. Ein dritter Pkw, gelenkt von einem 35-Jährigen aus dem Bezirk Murau, prallte unmittelbar nach der Frontalkollision der beiden Fahrzeuge gegen das Heck des Pkws des Niederösterreichers. Der Lenker erlitt dabei leichte Verletzungen. Ein durchgeführter Alkotest beim 55-Jährigen verlief negativ. Am Unfallort waren die Rettungshubschrauber Christophorus 12 und 14, ein Notarztwagen, sieben Rettungsfahrzeuge sowie die freiwillige Feuerwehr Judenburg, Rothenthurm und St. Georgen ob Judenburg mit insgesamt etwa 45 Kräften im Einsatz. Die Bundesstraße 317 war im Bereich der Unfallstelle in der Zeit von 11.40 Uhr bis 18.30 Uhr zur Gänze für den Verkehr gesperrt.

Radfahrer stießen zusammen

Weiz. – Beim Zusammenstoß zweier Radfahrer Donnerstagvormittag, 1. August 2019, wurden beide Beteiligten verletzt.

Gegen 10.15 Uhr fuhren die beiden Buben aus dem Bezirk Weiz, 12 und 13 Jahre alt, mit ihren Fahrrädern auf dem Götzenbichlweg stadteinwärts in Richtung Marburger Straße. Auf Höhe des Hauses Götzenbichlweg 36 kam es beim Linksabbiegen zu einer Kollision der beiden Radfahrer, wodurch beide zu Sturz kamen. Während der 13-Jährige Bub durch den Unfall leichte Verletzungen erlitt, wurde der 12-Jährige vom Notarzt erstversorgt und mit schweren Verletzungen in die Kinderklinik nach Graz eingeliefert. 

Brand in Geschäftslokal

Graz, Bezirk Sankt Leonhardt. – Donnerstagabend, 1. August 2019, kam es in einem Geschäftslokal zu einem Brand. Verletzt wurde niemand.

Gegen 20.30 Uhr wurde via Notruf ein Brand in einem Geschäftslokal in der Naglergasse angezeigt. Die Berufsfeuerwehr Graz konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Wohnungen verhindern. Sie stand mit 23 Mann und zwei Fahrzeugen im Einsatz. Die Brandursache dürfte auf eine exotherme Reaktion zurückzuführen sein. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit nicht bekannt.

Gartenhütte in Brand

Graz, Bezirk Straßgang.– Freitagfrüh, 2. August 2019, kam es in einer Gartenhütte zu einem Brand. Verletzt wurde niemand.

Gegen 00.40 Uhr bemerkte eine Polizeistreife in der Florianibergstraße einen Brand einer Gartenhütte und verständigte sofort die Einsatzkräfte. Die Berufsfeuerwehr Graz stand mit mehreren Fahrzeugen und 17 Mann im Einsatz und konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von mehreren Zehntausend Euro. Die Brandursache steht noch nicht fest, die Ermittlungen laufen.

Betrüger ausgeforscht

Groß Sankt Florian, Bezirk Deutschlandsberg. – Ein 37-Jähriger wurde Mittwochabend, 31. Juli 2019, Opfer von Betrügern. Nun klärten Polizisten der Polizeiinspektion Groß Sankt Florian die Identität der Betrüger.

Seit geraumer Zeit gibt es im gesamten Bundesgebiet gleichgelagerte Betrugshandlungen. Dabei wird von ausländischen Tätern die Hilfsbereitschaft von Menschen ausgenutzt. Die Täter täuschen bei ihren Straftaten eine Notsituation vor, meist geht es um zu wenig Treibstoff im Tank der Betrüger. Die Opfer werden so zum Umtausch von Euros in ungültige und somit wertlose rumänische Lei-Banknoten verleitet. Zu diesem Thema sind bereits einige Presseaussendungen in der letzten Zeit ergangen. Der 37-jährige wurde am 31. Juli 2019 gegen 18:20 Uhr von zwei Personen in Preding an der L617 angehalten. Die Verdächtigen waren in Begleitung von drei Kindern. Das Paar gab an, dass es in ihrem Fahrzeug nur mehr wenig Treibstoff hätte und es Euroscheine für das Tanken benötigen würde. Daraufhin wechselte der 37-Jährige mehrere hundert Euro in Lei. Eine anschließende Nachfrage bei der Bank ergab, dass die Geldscheine wertlos sind. Die Betrüger waren in der Zwischenzeit geflüchtet. Nun klärten die Polizisten die Identität der mutmaßlichen Betrüger. Es handelt sich um eine 28-jährige Rumänin und um einen 30-jährigen Rumänen. Beide sind einschlägig amtsbekannt, nach ihnen wird nun gefahndet.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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