Altaussee: Ein Saisonhöhepunkt des Ausseer Festsommers – Jedermann Reloaded

Im Ausseerland ist er nach wie vor sehr bekannt: Philipp Hochmair. Er legte den Grundstein seiner Karriere als Hauptdarsteller in Felix Mitterers „Das Spiel im Berg“, den er als Student Klaus Maria Brandauers von 1994 bis 2001 im Schaubergwerk  spielte ,Brandauer führte damals selbst Regie. Rainer Hilbrand war damals Obmann des Vereines „Poesie im Ausseerland“.

Gegenüber ARF – Online bezeichnet er diese Zeit als essentiell für ihn, als das Herzstück seiner Ausbildung.  Das „Spiel im Berg“ wurde pro Saison fünf Mal aufgeführt und war de facto immer ausverkauft .Das Theater im Gumplwerk hatte ein Fassungsvermögen von 400 Plätzen.  Das Grubenunglück von Lassing brachte dann verschärfte Sicherheitsbestimmungen, die man im Salzbergwerk Altaussee nicht umsetzen konnte. Damit war das Ende gekommen. Am 20. Juli kehrte Hochmair an diesen Ort zurück.

Philipp Hochmair und die Sounds der Band »Die Elektrohand Gottes« verwandeln das Mysterienspiel von Hugo von Hofmannsthal in ein vielstimmiges Sprech-Konzert. Zu sehen auf der Bühne des Gumpelwerkes im Altausseer Salzberg.

Mehr in einem ARF-Fernsehbericht

Programm Ausseer Festsommer

Philipp Hochmair – ein umjubelter Jedermann legte den Grundstein seiner Karriere in Altaussee
Philipp Hochmair ist derzeit in aller Munde: Nach der Erkrankung von Tobias Moretti hatte er 30 Stunden Vorbereitungszeit  und eine schlaflose Nacht Zeit, um am Salzburger Domplatz als Jedermann einzuspringen. Und seine Auftritte überzeugten – Kritiker und Publikum waren restlos begeistert, und das 6 Mal. Warum ist man  als „Ersatzmann“ an ihn herangetreten? Zum einen gab es keine Zweitbesetzung, zum anderen tritt Hochmair mit „Jedermann (reloaded)“ auf verschiedenen Bühnen auf: Dabei begeistert er als Frontman seiner Band Elektrohand und spielt so gut wie alle Rollen, wenn auch stark gekürzt, selbst – ob Schuldknecht, Mutter, die guten Werke oder den Tod. 

Im Ausseerland ist er nach wie vor sehr bekannt: Er legte den Grundstein seiner Karriere als Hauptdarsteller in Felix Mitterers „Das Spiel im Berg“, den er als Student Klaus Maria Brandauers von 1994 bis 2001 im Schaubergwerk  spielte (Brandauer führte damals selbst Regie). Gegenüber ARF – Online bezeichnet er diese Zeit als essentiell für ihn, als das Herzstück seiner Ausbildung.  Das „Spiel im Berg“ wurde pro Saison 5 Mal aufgeführt und war de facto immer ausverkauft (das Theater im Gumplwerk hatte ein Fassungsvermögen von 400 Plätzen)  – das Grubenunglück von Lassing brachte dann verschärfte Sicherheitsbestimmungen, die man im Salzbergwerk Altaussee nicht umsetzen konnte. Damit war das Ende gekommen.

Philipp Hochmair, den der Verfasser dieser Zeilen und langjähriger Obmann von „Poesie im Ausseerland“ als nett, umgänglich und sehr sympathisch in Erinnerung hat, war 2018 wieder in Altaussee, diesmal wegen des Filmes „Ein Dorf wehrt sich“, ein Spielfilm, der auf historischen Tatsachen beruht und  der die turbulenten letzten Tage des Kriegsendes im Ausseerland festhält. Konkret geht um die Einlagerung der Kunstgüter in den Altausseer Salzberg  –  Hochmair spielt Gauleiter August Eigruber. Man darf bereits sehr gespannt sein.

Rainer Hilbrand

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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