ÖBB: 170 Millionen schweres Investitionspaket für die Salzkammergutstrecke

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ist von Seiten der ÖBB ein 170 Millionen schweres Investitionspaket für die Salzkammergutstrecke angelaufen (https://infrastruktur.oebb.at/de/unternehmen/zahlen-daten-fakten/zahlen-daten-fakten-oebb-infrastruktur.pdf). Bis 2023 wird mit diesem Geld die Salzkammergutstrecke automatisiert um einen fahrleitungsfreien und damit kostengünstigen Betrieb zu ermöglichen. Zudem werden auch alle Bahnhöfe und Haltestellen saniert und modernisiert – sofern noch nicht erfolgt. Zurzeit wird der Bahnhof Tauplitz samt Haltestelle Pürgg umgebaut. Der Betriebsplanung der ÖBB Infrastruktur (https://infrastruktur.oebb.at/de/geschaeftspartner/schienennetz/snnb/snnb-2020/snnb-2020-anhaenge/gesamtsperren-detail.pdf) ist zu entnehmen, dass im Sommer 2020 die Bahnhöfe Kainisch, Goisern-Jodschwefelbad und Bad Mitterndorf umgebaut werden. Dabei ist unter anderem jeweils ein Mittelbahnsteig zum bequemen Ein- und Ausstieg in die Züge vorgesehen. Beim Bahnhof Goisern-Jodschwefelbad soll laut diesem Dokument zudem wieder ein zweites Gleis verlegt werden, sodass zukünftig wieder Züge kreuzen können. Die Umbauarbeiten als Teil des Investitionspaketes sind auch als Vorbereitung der Salzkammergutbahn für die Erhöhung der Zugfrequenz (Stundentakt bis Bad Aussee ab 2025/2026) zu sehen. Gerüchteweise könnte es aber auch bereits vor Inbetriebnahme der Koralmbahn zu einer Aufstockung des Zugangebotes kommen, um den jüngst stark steigenden Fahrgastzahlen (insbesondere durch Hallstatt-Touristen) gerecht zu werden.

Guenther Maier

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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