2.Liga: FC Liefering – UNGLÜCKLICHE HEIMNIEDERLAGE GEGEN AUSTRIA LUSTENAU; KSV mit Auswärtsniederlage

UNGLÜCKLICHE HEIMNIEDERLAGE GEGEN AUSTRIA LUSTENAU

FC LIEFERING VS. SC AUSTRIA LUSTENAU 1:2 (1:1). TORSCHÜTZEN: ADEYEMI (14.) BZW. RONIVALDO (28./FE), BARBOSA (90.+3)

Trotz einer ansprechenden Leistung mussten wir uns – nach einem fragwürdigen Strafstoß und einem Tor in der allerletzten Minute der Nachspielzeit – Austria Lustenau mit 1:2 geschlagen geben.

Bericht: FC Liefering

Fotos: Red Bull/GEPA Pictures

SPIELBERICHT

Nach einer kurzen Phase des Abtastens am Beginn der Partie nahm die Mannschaft von Janusz Gora zunehmend das Heft in die Hand, auch wenn die Gäste aus Vorarlberg die erste Möglichkeit vorfanden: Einen gefährlichen Querpass konnte Kilian Ludewig mit Müh und Not klären. Nach etwas mehr als zehn Minuten verabsäumte Ousmane Diakite nach tollem Vorstoß den Abschlusszeitpunkt, sodass die Kugel im letzten Moment geblockt werden konnte. Kurz darauf gingen unsere Burschen in Führung. Chukwubuike Adamu steckte das Spielgerät auf Verdacht in den freien Raum durch, Karim Adeyemi enteilte seinem Mitspieler und überhob den Schlussmann trocken zum 1:0. Danach kontrollierten wir die Partie und versuchten, weiterhin Akzente in der Offensive zu setzen. Durch einen mehr als fragwürdigen Strafstoß glich Ronivaldo fürAustria Lustenau in Minute 28 aus. Wir ließen uns trotz des Gegentreffers nicht verunsichern, sondern spielten munter Richtung Tor der Gäste. Gegen Ende der ersten Spielhälfte drehte sich eine scharfe Hereingabe von Karim Adeyemi gefährlich Richtung langes Eck, wo Chukwubuike Adamu jedoch um Haaresbreite am Spielgerät vorbeirutschte. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde Karim Adeyemi im Strafraum der Gäste zu Fall gebracht, doch dieses Mal blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm. Mit einem 1:1 ging es letztendlich in die Pause.

Auch in der zweiten Spielhälfte ging es vorwiegend in eine Richtung. Wir versuchten sofort, Druck aufzubauen, und kamen durch Peter Pokorny und Nikola Stosic zu zwei sehr guten Weitschüssen, die allerdings nichts einbrachten. Die beste Chance hatte wenig später Chukwubuike Adamu, doch sein Abschluss mit der Ferse wurde im letzten Moment zur Ecke geklärt. Nach etwas mehr als einer Stunde brannte es im Strafraum des FC Liefering. Daniel Antosch parierte einen scharfen Abschluss mit einer tollen Parade, und auch aus dem Nachschuss konnten die Vorarlberger kein Kapital schlagen. Praktisch im Gegenzug schraubte sich Ousmane Diakite am höchsten, sein wuchtiger Kopfball ging jedoch vom Torhüter an die Stange und wurde dann geklärt. In Minute 82 war es erneut der Malier, dessen Schlenzer Kevin Kunz mit einer sehenswerten Abwehrtat entschärfen konnte. Als alle bereits mit dem Unentschieden rechneten, setzte sich Lucas Barbosa nach einer scharfen Flanke am Fünfer durch und bescherte Austria Lustenau in der dritten Minute der Nachspielzeitso einen überaus glücklichen 2:1-Auswärtsieg.

STATEMENT

Janusz Gora:

Es war ein ausgeglichenes Spiel, das in beide Richtungen hätte gehen können. Der späte Gegentreffer ist für uns heute sehr bitter. Unsere jungen Spieler können aus solchen Partien viel mitnehmen, das hilft ihnen in der Entwicklung. In dieser Liga muss man sich jede Woche neu beweisen, es gibt viele schwere Spiele und es gibt immer neue Dinge, mit denen meine Spieler umzugehen lernen müssen.

DATEN & FAKTEN

Aufstellung: Antosch – Ludewig, Barry, Stumberger, Gazibegovic – Diakite, Pokorny, Stosic (75. Kim) – Niangbo (59. Schmidt), Adamu, Adeyemi
Gelbe Karten: Ludewig (22./Foul), Barry (56./Foul)
Zuschauer: 307 
Schiedsrichter: Dieter Muckenhammer

In dieser Liga muss man sich jede Woche neu beweisen, es gibt viele schwere Spiele und es gibt immer neue Dinge, mit denen meine Spieler umzugehen lernen müssen.Janusz Gora

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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