ARF-Tipp für ServusTV: „Heimatleuchten: Von Riesenbuchteln und Ameisenwurlern – Das steirische Joglland“, am Fr., 29.03., ab 20:15 Uhr

Sanfte Hügel, dichte Nadelwälder, aber auch ein beeindruckendes Bergmassiv prägen das steirische Joglland. ServusTV entdeckt in dieser „Heimatleuchten“-Folge nicht nur die landschaftliche Vielfalt dieser Region, sondern auch die Handwerkskünste seiner Bewohner und natürlich die köstlichen Riesenbuchteln.  
Steirisches Urgetreide Durch den Anbau seltener Getreidesorten bringt der Biobauer Karl Geiregger alte Schätze der Landwirtschaft wieder in die Köpfe der Menschen. Das gewonnene Buchweizenmehl wird in der Region liebevoll als „Hoadnmehl“ bezeichnet. Dieses wird auch zur Zubereitung der regionalen Köstlichkeit „Hoadnsterz“ benötigt, der von Elisabeth Rennhofer im 300 Jahre alten Wirtshaus Gallbrunner zubereitet wird. „Schmalz, Wasser und das Hoadnmehl, das hat man einfach gehabt“, so Elisabeth Rennhofer. Wer sich gern an süßen Speisen jeglicher Art erfreut, ist in der „Buchtelbar“ der Familie Sedlak in Wenigzell richtig. Das Rezept der wegen ihrer Größe bekannten und einzigartigen „Riesenbuchteln“ befindet sich schon seit über 50 Jahren im Besitz der Familie. Heute lockt das in zweiter Generation geführte Gasthaus zahlreiche Besucher an und ist ein beliebtes Ausflugsziel.  

Ein echt steirischer Holztisch Der Jogltisch ist eines der Markenzeichen dieser Region. In früheren Zeiten war er Mittelpunkt des Familienlebens. Die Verwendung verschiedener heimischer Hölzer und eine verschiebbare Tischplatte machen ihn so einzigartig. Hermann Hofbauer hat sich auf die Anfertigung solcher Tische spezialisiert und weiß, worauf man dabei achten muss. Auch Karl Scherbichler hat ein besonderes Talent für Holz. Ohne einen Tropfen Leim drechselt er in seiner Werkstatt federleichte Hüte und kreiert so wahre Kunstwerke.   Außerdem in dieser Sendung: „Natur pur“ heißt es bei Pauline Pessl. Aus der Wolle ihrer Schafe stellt sie Patschen her und färbt diese mit dem Saft von Blumen ein. Für die ersten Sanddorngärten Österreichs ist Tanja Kroisleitner verantwortlich, um die sie sich auf 840 Höhenmetern kümmert. Aus einem aufgelassenen Schwimmbad hat Franz Kroisleitner ein Heim für seine Forellenzucht geschaffen. Franz Rechberger geht einem ganz besonderen Hobby nach: dem Ameisenwurlen. Dabei werden Ameiseneier gesammelt, die dann als Vogelfutter verwendet werden.


Foto: ©Buchtelbar


Foto: ©Buchtelbar
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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