ASFINAG investiert 1,2 Milliarden Euro

Infrastruktur-Programm 2019 bringt mehr Verkehrssicherheit, mehr Kapazitäten und Entlastung vom Verkehr

Das Infrastruktur-Investitionsprogramm für 2019 bringt ein Höchstmaß an Verkehrssicherheit, Verkehrsentlastung und mehr Kapazitäten. Heuer nimmt der Neubau deutlich an Fahrt auf: Rund 700 Millionen fließen in neue Strecken, zweite Tunnelröhren sowie große Erweiterungen für mehr Kapazitäten. 500 Millionen gehen in die Erneuerung bestehender Straßen und Tunnel. Die aktuelle Sechs-Jahres-Planung sieht bis 2024 acht Milliarden Euro an Investitionen in das hochrangige Straßennetz und somit direkt in den Wirtschaftsstandort Österreich vor.

Neue Strecken verlagern den Verkehr auf das Hochleistungsnetz 

Mit Februar sind die Arbeiten für die A 26 Linzer Autobahn mit dem Bau einer neuen Donaubrücke voll angelaufen. Die Westumfahrung der Landeshauptstadt wird das innerstädtische Straßennetz vom Verkehr entlasten. Das Genehmigungsverfahren für die S 1 Wiener Außenring Schnellstraße mit dem Lobautunnel geht ins Finale, ein Baubeginn noch heuer bzw. 2020 wird angestrebt.  

Die Umfahrung Drasenhofen als Verlängerung der A 5 Nord Autobahn wird bereits im Herbst 2019 für den Verkehr freigegeben.

Erweiterungen für mehr Kapazitäten und flüssigeren Verkehr 

Weiters verbreitert die ASFINAG einen weiteren Abschnitt der A 4 Ost Autobahn ab Mai, für mehr Leistungsfähigkeit kommt zwischen Fischamend bis Bruck West eine dritte Fahrspur. 

Ganz im Zeichen der Verkehrssicherheit steht der Ausbau der S 31 Burgenland Schnellstraße: Die Fahrbahnen werden breiter und mit einer Betonleitwand getrennt. Damit kommt es künftig zu keinen Frontalunfällen mehr.    

Tunnelsicherheit im Fokus

Das mehrjährige Tunnelsicherheitsprogramm mit einem Investitionsvolumen von mehr als vier Milliarden Euro geht in die Zielgerade, dafür sind heuer 170 Millionen Euro budgetiert. Der Meilenstein 2019: Nach dem Bau einer zweiten Röhre ist Ende des Jahres auch die Erneuerung der bestehenden Röhre des steirischen Gleinalmtunnel an der A 9 Pyhrn Autobahn abgeschlossen. Damit ist die gesamte Pyhrnachse zweiröhrig ausgebaut. Es gibt auf dieser immer wichtigeren Nord-Süd Route somit keine gefährlichen Gegenverkehrs-abschnitte mehr. 

Erneuerung der Wiener Tangente läuft 2019 wieder an

Der Knoten Kaisermühlen verbindet die A 23 Südost Tangente mit der A 22 Donauufer Autobahn. Im Sommer startet die dringend erforderliche Erneuerung der teilweise 40 Jahre alten Brücken. 2019 werden die Arbeiten nur geringe Auswirkungen auf den Verkehr mit täglich rund 150.000 Lenkerinnen und Lenkern haben.    

Mehr Stellflächen und Information für den Schwerverkehr      

Beim Ausbau der Rast- und Parkmöglichkeiten liegt ein Fokus auf dem Schwerverkehr. 400 neue Lkw-Stellplätze kommen heuer dazu, knapp 60 neue elektronische Anzeigen zeigen den Lenkerinnen und Lenkern österreichweit wo freie Parkplätze vorhanden sind. 

Entlastung vom Verkehr und weniger Stau: 
Die großen Neubauvorhaben 2019

  • A 26 Linzer Autobahn: Abschnitt Donaubrücke

Nach einem langen Genehmigungsverfahren für die Westumfahrung der Landeshauptstadt sind 2019 die Arbeiten angelaufen. Als erster von drei Abschnitten entsteht die neue Donaubrücke. Die A 26 wird eine leistungsfähige, 4,7 Kilometer lange Verbindung zwischen der A 7 Autobahn beim Knoten Hummelhof und der B 127 Rohrbacherstraße. Bereits mit der Verkehrsfreigabe der Donaubrücke 2023 wird das innerstädtische Netz um 20.000 Autos pro Tag entlastet.

Baustart: 2019 / Fertigstellung Brücke: 2023 / Gesamtinvestition: 668 Millionen Euro (Beteiligung Land Oberösterreich zehn und Stadt Linz fünf Prozent)

  • S 1 Wiener Außenringschnellstraße Schwechat – Süßenbrunn

Die S 1 mit dem Lobautunnel verlagert den Verkehr auf eine Schnellstraße, er wird um Wien herum geführt statt mittendurch. Bei Sanierungsarbeiten auf der Tangente steht eine Ausweichroute zur Verfügung. Schon der Freiland-Abschnitt nördlich der Donau (Groß Enzersdorf bis Süßenbrunn) ist für sich verkehrswirksam.

A 26 Linzer Autobahn Donaubrücke
Die neue Donaubrücke für Linz (Visualisierung)
©ASFINAG

Die S 1 mit der anbindenden S 8 Marchfeld Schnellstraße ist die optimale Verkehrslösung für die Ostregion und bringt für tausende von Anrainerinnen und Anrainerinnen und Anrainern eine Verbesserung der Lebensqualität. Besonders profitieren die Marchfeld-Gemeinden Raasdorf, Deutsch-Wagram, Strasshof und Gänserndorf, sowie die Wiener Donaustadt. Die neue Strecke fördert zudem Wachstum und Beschäftigung laut Studie des WIFO: Die S 1 mit Lobautunnel und anschließende Straßenprojekte schaffen bzw. sichern in Summe 32.000 Jobs. Nach positivem Abschluss der Umwelt-verträglichkeitsprüfung (UVP) ist das Genehmigungsverfahren jetzt im Finale (Verfahren nach Wasserrecht und Naturschutz im Laufen).

Baustart: 2019/2020 / Freigabe abschnittsweise ab 2023 / Investition: 1,9 Milliarden Euro

  • A 5 Nord Autobahn: Umfahrung Drasenhofen

Die ASFINAG gibt die fünf Kilometer lange Verlängerung der A 5 in Richtung Tschechien im September dieses Jahres für den Verkehr frei. Sie wird etwa 1.800 Lkw pro Tag aus den Ortschaften abziehen. Das bringt vor allem in Drasenhofen ein klares Plus an Lebensqualität.

Baustart: 2018 / Fertigstellung 2019 / Investition: 50 Millionen Euro (4,5 Millionen Euro finanziert das Land Niederösterreich)

  • S 3 Weinviertler Schnellstraße: Hollabrunn bis Guntersdorf 

Nach Plan verlaufen weiter westlich im Weinviertel die Arbeiten an der neuen elf Kilometer langen Strecke von Hollabrunn bis Guntersdorf. Der Weiterbau der S 3 bringt eine optimale Verbindung nach Wien und St. Pölten, mehr Verkehrssicherheit und Verkehrsentlastung für 14.000 Anrainerinnen und Anrainer an der B 303.  

Baustart: 2017 / Fertigstellung: 2020 / Investition: 132 Millionen Euro 

  • S 7 Fürstenfelder Schnellstraße 

2019 kommt der Neubau des Abschnitts West von Riegersdorf bis Dobersdorf (15 Kilometer) auf Touren. Die Arbeiten für den Tunnel Rudersdorf wurden im Jänner in Angriff genommen. Der Baustart für den Abschnitt Ost weiter bis zur Staatgrenze zu Ungarn (14 Kilometer) ist 2020 vorgesehen.

Die S 7 wird über 10.000 Menschen in den Gemeinden in der Oststeiermark und im Burgenland (unter anderen Großwilfersdorf, Fürstenfeld oder Rudersdorf) vom Durchzugsverkehr entlasten. Für Betriebe bringt sie eine leistungsstarke Anbindung an das Autobahnnetz.

Baustart: 2017 / Fertigstellung: 2023 / Investition: 700 Millionen Euro.

Große Erweiterungen für mehr Verkehrssicherheit und mehr Kapazitäten

  • A 4 Ost Autobahn: Dritte Fahrspur Fischamend bis Bruck West

Für eine leistungsfähigere A 4 baut die ASFINAG von Mai 2019 bis Ende 2022 auf 16 Kilometern eine dritte Spur zwischen Fischamend und Bruck/West. Der weitere dreispurige Ausbau bis Neusiedl/Gewerbepark ist derzeit in Planung.

Baustart: 2019 / Fertigstellung: 2022 / Investition: 138 Millionen Euro.

  • S 31 Burgenland Schnellstraße: Sicherheitsausbau 

Mehr Verkehrssicherheit im Burgenland: Ab März baut die ASFINAG die S 31 Burgenland Schnellstraße von Mattersburg bis Weppersdorf auf einer Länge von insgesamt 23 Kilometern bis 2021 sicherheitstechnisch aus. Dabei werden die Fahrbahnen verbreitert, mit Pannenbuchten ausgestattet und durch eine Betonleitwand getrennt – dadurch wird es zu keinen Frontalunfällen mehr kommen.

Baustart: 2019 / Fertigstellung: 2021 / Investition: 105 Millionen Euro.

A 4 Ost Autobahn Dritte Fahrspur Fischamend bis Bruck West
Dritte Fahrspur für die A 4 bis Bruck/West

©ASFINAG
  • A 7 Mühlkreis Autobahn: Ausbau Voestbrücke

Die Erweiterung der stark befahrenen Linzer Voestbrücke auf acht Fahrspuren läuft noch bis Sommer 2020. Hier entstehen zwei zusätzliche Brücken („Bypässe“). Ziel ist weniger Stau bei der Donauquerung.

Baustart: 2018 / Fertigstellung: 2020 / Investition: 180 Millionen Euro

Tunnelsicherheit: 2019 bringt durchgehend zweiröhrig ausgebaute A 9 Pyhrn Autobahn ohne Gegenverkehr

  • A 9 Pyhrn Autobahn: Vollausbau Gleinalmtunnel

Der zweiröhrige Ausbau von Tunnel bringt ein Ende des Gegenverkehrs und somit ein deutliches Mehr an Verkehrssicherheit. Nach dem Bau der neuen Röhre des Gleinalmtunnel werden derzeit die acht Kilometer lange und mehr als 40 Jahre alte Röhre generalsaniert und alle Sicherheitssysteme erneuert. Mit der Verkehrsfreigabe Ende des Jahres ist die gesamte Pyhrnstrecke durchgehend zweiröhrig und damit ohne Gegenverkehr befahrbar. 

Baustart: 2013 / Fertigstellung: 2019 / Investition: 260 Millionen Euro 

  • S 16 Arlberg Schnellstraße: Vollausbau Perjentunnel 

Die neue zweite Röhre ist unter Verkehr, derzeit wird die bestehende Röhre saniert und hinsichtlich Beleuchtung, Belüftung, Funk oder Notruf modernisiert. Für März 2020 ist die Freigabe geplant. Mit zwei Röhren gibt es bei Tunnelsperren keine Umleitungen mehr durch die Ortsgebiete – weniger Staus, Lärm und Schadstoffe für 11.000 Bewohner im Tiroler Oberland.

Baustart: 2016 / Fertigstellung: 2020 / Investition: 130 Millionen Euro.

  • A 11 Karawankentunnel: Neubau zweite Tunnelröhre 

Der Baubeginn für knapp acht neue Tunnelkilometer an der A 11 Karawanken Autobahn in Kärnten erfolgte 2018. Der Tunnel verbindet Österreich mit Slowenien, auf österreichischem Staatsgebiet liegen 4,4 Kilometer. Der zweiröhrige Vollausausbau bringt mehr Sicherheit und weniger Stau auf der Urlauberstrecker, die besonders im Sommer regelmäßig an der Kapazitätsgrenze ist.   

Baustart: 2018 / Fertigstellung: 2023 / Investition: 168 Millionen Euro.

Die alte Röhre des Tiroler Perjentunnel wird bis März 2020 erneuert

©ASFINAG
  • Sanierungen und neue Sicherheitstechnik für bestehende Tunnel 

Aktuell erneuert die ASFINAG die Sicherheitseinrichtungen im zehn Kilometer langen A 9 Plabutschtunnel bei Graz, zusätzlich werden 20 weitere Fluchtwege errichtet. An der A 12 Inntal Autobahn in Tirol wird der Milser Tunnel saniert, an der S 16 Arlberg Schnellstraße der Tunnel Langen in Vorarlberg. Das Sicherheitsupdate für die drei Tunnel soll noch Ende 2019 abgeschlossen sein.  

Bereits im April wird die Modernisierung der Tunnel auf der A 2 Süd Autobahn von Klagenfurt bis zur Pack abgeschlossen sein.

Große Generalerneuerungen und Sanierungen im bestehenden Netz 2019

  • Generalerneuerung A 23 Südost Tangente: Knoten Kaisermühlen 

In puncto Erhaltung laufen 2019 in der Bundeshauptstadt nach einer Baustellenpause die Arbeiten an der A 23 wieder an. Die ASFINAG macht den Knoten Kaisermühlen fit für das Verkehrsaufkommen von rund 150.000 Fahrzeugen täglich. Im Sommer startet die Erneuerung der teilweise 40 Jahre alten Brücken im Knoten, der die Tangente mit der A 22 Donauufer Autobahn verbindet. Große Auswirkungen auf den Verkehr durch Umleitungen und Rampensperren sind erst 2020 zu erwarten. Untertags bleiben immer alle Fahrspuren offen.

Baustart: Sommer 2019 / Fertigstellung: Ende 2021 / Investition: 30 Millionen Euro.

2019 laufen die Arbeiten an der Wiener Tangente wieder an

©ASFINAG
  • Eine große Baustelle – sie umfasst 14 Kilometer mit 40 Brücken – wird ab dem Frühjahr auf der A 2 Süd Autobahn zwischen Grimmenstein und Aspang 
  • Südlich von Salzburg erneuert die ASFINAG die 50 Jahre alte A 10 Tauern Autobahn auf sechs Kilometern von Puch-Urstein bis Hallein. Die Hauptbauarbeiten beginnen im Sommer.
  • Nahe Linz kommen an der A 1 West Autobahn neue Lärmschutzwände für 9000 Anrainerinnen und Anrainer im Bereich Ansfelden. Die A 1 wird hier auf sechs Kilometern bis Sommer 2020 zum Baustellenabschnitt. 
  • An der Tiroler A 12 Inntal Autobahn wird die Kiefersfeldener Innbrücke an der deutschen Grenze sowie der Abschnitt zwischen Wilten und Innsbruck-West in Schuss gebracht. Bei Kufstein/Ebbs und Wiesing schützt die ASFINAG die Menschen an der A 12 mit neuen Lärmschutzwänden.
  • Das größte Sanierungsprojekt in Vorarlberg steht heuer auf der A 14 Rheintal Autobahn zwischen Wolfurt und Dornbirn auf dem Plan.
  • In der südlichen Steiermark geht die Generalsanierung der A 9 Pyhrnautobahn von Leibnitz bis Vogau in das zweite Jahr. Erneuert wird dabei auch die Anschlussstelle Leibnitz.

Rasten und Parken: Schwerverkehr 2019 im Fokus

400 neue Lkw-Stellplätze geplant   

Übermüdung ist eine wesentliche Unfallursache.  Ein wichtiger Beitrag der ASFINAG für mehr Verkehrssicherheit ist daher der weitere Ausbau von Rastmöglichkeiten. Die aktuell stetig steigende Fahrleistung von Lkw (Vergleich 2017/2018: plus 5,6 Prozent) bringt dabei neue Herausforderungen.

Damit die Lenkerinnen und Lenker die gesetzlich vorgeschrieben Ruhezeiten auch einhalten können, stehen derzeit bereits mehr als 7.000 Lkw-Stellplätze zur Verfügung. Heuer werden 400 neue dazu kommen. Knapp die Hälfte davon entsteht allein im Großraum Wien. Aber auch wichtige Verkehrsrouten wie die A 1 West, A 2 Süd, A 4 Ost sowie die A 12 Inntal und A 13 Brenner Autobahn werden mit modernsten Stellplätzen ausgestattet.

In Betrieb gehen unter anderem die Anlagen Parndorf/Neusiedl auf der A 4 im Burgenland mit mehr als 140 neuen Flächen und ein Areal auf der A 21 in Alland, Niederösterreich mit 57 Plätzen.

Auch in der Steiermark auf der A 2 bei St. Johann und in Oberösterreich auf der A 25 Welser Autobahn bei Sinnersdorf Nord kommen insgesamt knapp 100 weitere Lkw-Stellplätze dazu. 2020 sind weitere 700 neue Lkw-Parkplätze geplant.

Lkw-Stellplatzinfo unterstützt Schwerverkehr bei Parkplatzsuche   

Die ASFINAG sorgt dafür, dass Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer rasch und zuverlässig freie Parkplätze finden – und zwar mit dem österreichweiten Ausbau der Stellplatz-Info. Aktuell stehen solche elektronische Anzeigen vereinzelt im Großraum Wien, in Tirol und bei Linz zur Verfügung. 58 neue LED-Anzeigen gehen im April in Betrieb.

Für die Parkplatzbeobachtung wurden 130 digitale Kameras auf mehr als 30 Lkw-Stellplätzen verbaut. Eine Software wertet diese Daten aus und übermittelt sie an die Anzeigen. Die neuen Kameras sind auch als Webcams auf der ASFINAG Homepage und in der ASFINAG Unterwegs APP einsehbar. Dieses Projekt wurde durch zwei EU-Programme gefördert. Ein weiterer Ausbau dieser Serviceeinrichtung ist geplant.

267 Millionen Euro 2019 für die steirischen Autobahnen und Schnellstraßen

15.03.2019 |  Infrastruktur-Investitionsprogramm, Sanierung, Neubau, Steiermark 

Infrastruktur-Investitionsprogramm bringt mehr Verkehrssicherheit und höhere Kapazitäten

© ASFINAG

Das Infrastruktur-Investitionsprogramm für die Steiermark bewirkt auch 2019 wieder ein Höchstmaß an Verkehrssicherheit, Entlastung und auch deutlich höhere Kapazitäten. Insgesamt 267 Millionen Euro werden in die steirischen Autobahnen und Schnellstraßen investiert, wie ASFINAG-Vorstand Hartwig Hufnagl und Geschäftsführer Alexander Walcher heute in Graz gemeinsam mit Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Verkehrslandesrat Anton Lang bekannt gaben.

„Unsere Investitionen in die Infrastruktur bringen für die Menschen in der Steiermark viele Vorteile“, sagte Hufnagl. „Mehr Verkehrssicherheit, weniger Stau, Entlastung der Gemeinden und eine positive wirtschaftliche Entwicklung der Region zu ermöglichen, das sind unsere Ziele.“

Der Neubau nimmt dabei heuer deutlich an Fahrt auf, knapp mehr als 141 Millionen Euro sind für die beiden großen Neubauprojekte S 36 Murtal und S 7 Fürstenfelder Schnellstraße budgetiert. Bei der S 36 sind die Bauarbeiten schon weit vorangeschritten. Bis Oktober 2020 soll der Ausbau zwischen St. Georgen bis kurz vor Scheifling fertiggestellt sein. Bei der S 7 Fürstenfelder Schnellstraße, die von der Steiermark durch das Burgenland bis zur ungarischen Grenze führen wird, sind bereits drei große Abschnitte Bau. „Darunter auch das Herzstück, der knapp drei Kilometer lange Tunnel Rudersdorf, mit dem wir Ende Jänner beginnen konnten“, sagte ASFINAG Geschäftsführer Alexander Walcher. 

Abschluss Tunnelsicherheit auf der A 9

Die wesentlichsten Sanierungsvorhaben 2019 stellen zugleich den Abschluss der großen Tunnelbauprojekte an der A 9 Pyhrn Autobahn dar. Sowohl Gleinalm- als auch Plabutschtunnel werden 2019 fertiggestellt, die Pyhrnachse ist mit Jahresende durchgehend zweiröhrig ausgebaut, Gegenverkehrsbereiche gehören damit der Vergangenheit an. Allein beim Vollausbau des Gleinalmtunnels – also Neubau einer zweiten Tunnelröhre und Generalsanierung der 40 Jahre alten Bestandsröhre – investiert die ASFINAG insgesamt etwa 260 Millionen Euro.

Landeshauptmann Schützenhöfer: „Es freut mich, dass seitens der ASFINAG auch heuer wieder zahlreiche Infrastrukturprojekte in der Steiermark umgesetzt werden. Diese Infrastrukturmaßnahmen stärken den Wirtschaftsstandort Steiermark und sorgen damit für Arbeit und Wohlstand in unserem Land.“ Auch Verkehrslandesrat Anton Lang zeigte sich erfreut über die ASFINAG als „verlässlichen Partner für die Steiermark. Allein mit dem Vollausbau des Gleinalmtunnels und dem Neubau der S 7 wird unser Bundesland gewaltig profitieren.“

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


error: (c) arf.at