Steirer unter den besten Heuproduzenten Österreichs

Steirer unter den besten Heuproduzenten Österreichs Unter der Patronanz von BMin Elisabeth Köstinger wurden bei den Heumeisterschaften 2019 im Congress Centrum Alpbach die besten Heuproduzenten Österreichs in insgesamt sechs Kategorien prämiert – Anton Gruber aus Gaal erhielt für sein Heu den 3. Preis. Bei den Heumeisterschaften 2019 im Congress Centrum Alpbach wurde das beste Heu Österreichs ausgezeichnet. Eine hochkarätig besetzte Expertenjury bewertete knapp 600 Heuproben nach Kriterien wie Nährstoff-, Energie- und Mineralstoffgehalt sowie nach Farbe und Geruch. Unter der Patronanz von BMin Elisabeth Köstinger wurden die jeweils drei besten Heuproduzenten in insgesamt sechs Kategorien prämiert. In der Kategorie „ Heu“ konnte Anton Gruber aus Gaal den 3. Rang erzielen. „Die Ergebnisse der Heumeisterschaften 2019 haben einmal mehr gezeigt, wie hoch die Qualität unserer landwirtschaftlichen Erzeugnisse ist. Wenn wir Lebensmittel in höchster Qualität produzieren möchten, müssen wir bereits bei den Futtermitteln beginnen. Wir können stolz auf unsere Heumilchbäuerinnen und -bauern sein. Sie bleiben niemals stehen, sondern verbessern sich stetig. Gratulation an alle Gewinnerinnen und Gewinner“, freut sich Elisabeth Köstinger, Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus anlässlich der Prämierung. Grundfutterqualität weiter verbessern „Die hohe Qualität des wirtschaftseigenen Grundfutters ist gerade in der Heuwirtschaft ein entscheidender Erfolgsfaktor“, sagt Karl Neuhofer, Obmann der ARGE Heumilch. „Eine große Zahl an unterschiedlichen würzigen Gräsern und Kräutern sorgt für eine hohe Milchqualität und gibt der Heumilch ihr vielschichtiges Aroma. Die höchste Güte des Grundfutters ist also die Basis für beste Heumilchspezialitäten. Deshalb kann der Wert dieses Heus nicht hoch genug eingeschätzt werden.“ Um ein Bewusstsein für diese Grundfutterqualität zu schaffen bzw. diese weiter zu verbessern, organisiert die ARGE Heumilch die Heumeisterschaften gemeinsam mit folgenden Projektpartnern: Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein, Landwirtschaftskammer Österreich, Futtermittellabor Rosenau, Arbeitskreis Milchproduktion und Landeskontrollverband.

Sämtliche Ausgezeichneten
Ballenheu 1. Winfried Krois, Köstendorf, Salzburg 2. Stefan Steinbacher, Kufstein, Tirol 3. Gerhard Frauscher, Lohnsburg, Oberösterreich 

Bodenheu – ohne Belüftung 1. Magdalena Gasteiger, Reith/Kitzbühel, Tirol 2. Martin u. Claudia Wallmann, Krispl, Salzburg 3. Christian Steinbacher, Bad Häring, Tirol

Energie-/Proteinheu 1. Michael Haitzmann, Lungötz, Salzburg 2. Anneliese Steger, Radstadt, Salzburg 3. Christoph Gwehenberger, Kleinarl, Salzburg

Grummet 1. Christoph Wirth, Andelsbuch, Vorarlberg 2. Johann Lausenhammer, Seekirchen, Salzburg 3. Wolfgang Greber, Andelsbuch, Vorarlberg

Händisch geworbenes Heu 1. Josef Plangger, Nauders, Tirol 2. Maria Steigenberger, Türnitz, Niederösterreich 3. Franz Anrain, Hopfgarten im Brixental, Tirol

Heu 1. Franz Fink, Seekirchen, Salzburg 2. Josef Wimmer, Mattsee, Salzburg 3. Anton Gruber, Gaal, Steiermark

Über die Heumilch Die ARGE Heumilch Österreich vereinigt ca. 8000 Heumilch-Bauern und rund 60 Verarbeiter und ist die Nummer 1 bei der Erzeugung und Vermarktung von Heumilch. Weltweit einzigartig: Die Mitglieder der ARGE arbeiten nach einem strengen Regulativ, dessen Einhaltung von unabhängigen, staatlich zertifizierten Stellen kontrolliert wird. Nur Produkte mit dem Heumilch-Logo erfüllen diese sehr strengen Bestimmungen. Die besondere Wirtschaftsweise wurde nun mit dem EU-Gütesiegel g.t.S. – garantiert traditionelle Spezialität – ausgezeichnet. Heumilch g.t.S. steht für einen besonderen Schutz für noch mehr Qualität und Unverfälschtheit. Bei der Heuwirtschaft handelt es sich um die ursprünglichste Form der Milcherzeugung. An den Lauf der Jahreszeiten angepasst, verbringen Heumilchkühe jeden Sommer auf heimischen Wiesen und Almen, wo jede Menge saftiger Gräser und Kräuter wachsen. Im Winter werden die Tiere mit Heu versorgt. Als Ergänzung erhalten sie mineralstoffreichen Getreideschrot. Gärfutter wie Silage ist strengstens verboten. Sämtliche Produkte werden kontrolliert gentechnikfrei hergestellt. Hauptproduktionsgebiete der Heumilch sind Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich sowie die Steiermark. In Österreich liegt der Heumilchanteil an der Gesamtproduktion bei 15 Prozent, in Europa bei lediglich drei Prozent. Die ARGE Heumilch Österreich im Internet: www.heumilch.at , www.facebook.com/heumilch.at sowie www.instagram.com/heumilch

©ARGE Heumilch/Hannelore Kirchner

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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