Aktuelle steirische Polizeimeldungen: Fahndung nach unbekannter Trickdiebin

Bezirke Hartberg-Fürstenfeld, Weiz und Graz-Umgebung. – Nach vermehrten Trickdiebstählen in betreuten Wohneinrichtungen durch ein unbekanntes Täterpaar wird nun um Veröffentlichung zweier Phantombilder ersucht.

Zwischen 21. Februar und 22. Februar 2019 ereigneten sich in Hartberg, Fladnitz an der Teichalm und Stattegg zumindest fünf, zum Teil versuchte, Trickdiebstähle in betreuten Wohneinrichtungen. Opfer wurden ausschließlich betagte bzw. gebrechliche Personen. Die bisherige Schadenssumme (Bargeld) beläuft sich auf rund 2.400 Euro. Die unbekannte Täterin läutet an der Wohnungstür des späteren Opfers und bittet um eine Spende für eine fiktive Hilfsaktion. Nachdem auf diese Weise das Vertrauen der Opfer erschlichen wurde, begehrt die Täterin Einlass in die Wohnung und bittet um ein Glas Wasser oder dergleichen. Währenddessen gelingt es dem zweiten unbekannten Täter sich unbemerkt in die Wohnung einzuschleichen, Bargeld zu stehlen und die Wohnung wieder zu verlassen. Nach dem Diebstahl verabschiedet sich die erste Täterin vom Opfer und verlässt die Wohnung. Der Diebstahl wird von den Opfern meist erst Stunden nach der Tat bemerkt. In einem Fall wurde beobachtet, dass sich nach dem Verlassen der Wohnung ein Mann zur Täterin gesellte und mit ihr zu Fuß in unbekannte Richtung flüchtete.

Das Täterpaar wird wie folgt beschrieben:

  1. Frau, 20 bis 30 Jahre alt, etwa 150 bis 155 Zentimeter groß, schlank, dunkle, zurück gebundene Haare, osteuropäisches Aussehen mit leicht asiatischem Einschlag, spricht mit ausländischem Akzent, möglicherweise trug sie eine weiß/schwarz kombinierte Oberbekleidung
  2. Mann, 20 bis 30 Jahre alt, etwa 160 Zentimeter groß, schwarze, kurze Haare. Näheres nicht bekannt.

Aufgrund der Opferangaben wurden zwei Phantombilder der unbekannten Frau erstellt. Sachdienliche Hinweise sind an den Journaldienst des Landeskriminalamtes Steiermark unter der Tel. Nr.: 059 133/ 60 3333, erbeten.

Raubüberfall

Graz, Bezirk Gries. – Bislang unbekannte Täter stehen im Verdacht, Donnerstagnacht, 28. Februar 2019, zwei Angestellte einer Kaufhausfiliale, 26 und 55 Jahre alt, beim Verlassen derselben überfallen zu haben. Die Täter flüchteten ohne Beute.

Gegen 20.15 Uhr verließen die beiden Damen die Filiale über den Angestelltenausgang. Dabei wurden sie von zwei maskierten Männern aufgehalten und in weiterer Folge in das Geschäft zurückgedrängt. Einer der Täter war mit einer Faustfeuerwaffe bewaffnet, ergriff die 55-jährige Angestellte an den Haaren und forderte die Herausgabe von Bargeld. Das Opfer konnte sich losreißen, worauf die beiden Unbekannten die Flucht ergriffen. Bei einer sofort eingeleiteten Fahndung wurde ein 16-jähriger Grazer angehalten und überprüft. Diese Kontrolle verlief negativ. Die Ermittlungen laufen.

Personsbeschreibung:

Erster Täter: männlich, etwa 20 Jahre alt, rund 175 Zentimeter groß, auffallend schlank, sprach Deutsch mit leichtem Akzent, trug eine Gesichtsmaske und war mit einer dunklen Faustfeuerwaffe bewaffnet;

Zweiter Täter: männlich, etwa 20 Jahre alt, rund 175 Zentimeter groß, ebenfalls auffallend schlank, sprach Deutsch mit leichtem Akzent, war dunkelblau gekleidet und trug ebenfalls eine Gesichtsmaske;

Aufgrund der seit Ende November mehrfach aufgetretenen Raubüberfälle im Großraum Graz wurde heute die Arbeitsgruppe „Schlossberg“ eingerichtet. Diese Arbeitsgruppe setzt sich aus Spezialisten des Landeskriminalamtes Steiermark, des Stadtpolizeikommandos Graz und aus Polizisten des Bezirkspolizeikommandos Graz-Umgebung zusammen. Seit Ende November wurden zahlreiche Ermittlungs- und Präventionsmaßnahmen gesetzt. Darunter Opfer- und Zeugenvernehmungen, Spurenauswertungen, Zeugenaufrufe und Lichtbildveröffentlichungen in den Medien. Über die Wirtschaftskammer Steiermark wurde bei Taxilenkern und Wettlokalbetreibern Präventionsarbeit geleistet. Hier wurde auf das richtige Verhalten bei einem Raubüberfall und auf Sicherungsmaßnahmen, die zur Vermeidung eines solchen führen können, hingewiesen. Die Kriminalbeamten kontaktierten zusätzlich Tankstellenbetreiber bezüglich der Präventionsmaßnahmen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist anzumerken, dass bei sämtlichen Tathandlungen bis jetzt keine eindeutigen Tatzusammenhänge (verschiedenste Tatörtlichkeiten, Tatmittel und Täterzusammensetzungen) ermittelt werden konnten und die durch Opfer- und Zeugenvernehmungen ermittelten Täterhinweise keine konkreten Schlüsse auf eine bestimmte Täterschaft ergaben.

Suchtmittelhändler festgenommen

Graz, Bezirk Gries. – Polizisten des Stadtpolizeikommandos Graz, Kriminalreferat-Fachbereich 3, forschten einen 29-jährigen Grazer aus, der im Verdacht steht, mit Suchtmittel gehandelt zu haben.

Der 29-Jährige steht im Verdacht, seit Jänner 2018 bis Februar 2019, im Bereich der Grazer Triester-Siedlung einen regen Handel mit Cannabiskraut und Amphetaminen (Speed) betrieben zu haben. Seine 22-jährige Lebensgefährtin aus Graz unterstützte ihn dabei. Das aus dem Suchtmittelhandel erwirtschaftete Bargeld übergab er seiner 53-jährigen Mutter aus Graz, die das Bargeld in der Folge verwahrte und verwaltete. Bis jetzt konnten 23 Suchtmittelabnehmer im Alter zwischen 18 und 45 Jahren ausgeforscht werden, die vom 29-Jährigen insgesamt etwa 2.300 Gramm Cannabiskraut, etwa 40 Gramm Amphetamin und Benzodiazepine (Schlaftabletten) erworben haben. Am 4. Februar 2019 wurden der 29-Jährige und die 22-Jährige aufgrund einer Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Graz von Beamten des Einsatzkommandos Cobras und des Kriminalreferates-Fachbereich 3 in der Triesterstraße festgenommen. Bei Hausdurchsuchungen wurden Cannabiskraut, Amphetamine, Bargeld aus dem Drogenhandel, ein Gasrevolver und eine Machete sichergestellt. Der bei seiner Festnahme mitgeführte Metall-Schlagring wurde ebenfalls sichergestellt. Bei seiner Einvernahme war der Tatverdächtige geständig. Durch den Suchtmittelhandel finanzierte er seinen Lebensunterhalt. Er wurde in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert. Die 22-Jährige und die 53-Jährige werden angezeigt.

Raub – Alarmfahndung läuft

Graz, Bezirk Eggenberg. – Ein bislang unbekannter Täter überfiel Freitagnachmittag, 1. März 2019, eine Bankfiliale und flüchtete. Eine Alarmfahndung läuft.

Gegen 13:30 Uhr betrat der bislang unbekannte Täter die Bankfiliale und drohte den Angestellten mit einer Faustfeuerwaffe. In der Folge flüchtet der Täter mit vorerst unbekannter Beute über die Burenstraße in Richtung Eythgasse. Eine Alarmfahndung wurde eingeleitet. Auch ein Polizeihubschrauber des Bundesministeriums für Inneres steht im Einsatz. Verletzt wurde bisherigen Erkenntnissen zufolge niemand.

Personsbeschreibung:

Mann, ca. 20 Jahre, schlank, trug eine Sonnenbrille sowie eine schwarze Kapuzenjacke mit einem „Nike“-Logo auf der Brust, eine schwarze Hose und schwarze halbhohe Turnschuhe mit weißer Sohle. Der mutmaßliche Täter trug eine weiße Einkaufstasche, ebenso mit einem „Nike-Logo“, bei sich. Die Ermittlungen wurden von der eigens eingerichteten „Arbeitsgruppe Schlossberg“ des LKA Steiermark übernommen. Hinweise sind an den Journaldienst des LKA Steiermark, 059133/60-3333, erbeten.

Verkehrsunfall mit Personenschaden

Sankt Martin im Sulmtal, Bezirk Deutschlandsberg. – Donnerstagnachmittag, 28. Feber 2019, wurde nach einem Auffahrunfall ein unfallbeteiligter Pkw in den Gegenverkehr geschleudert. Dabei wurden acht Personen verletzt in das LKH Deutschlandsberg eingeliefert.

Der Unfall ereignete sich gegen 16:30 Uhr auf der L605 im Ortsgebiet von Gasselsdorf. Eine 70-jährige Pkw-Lenkerin lenkte ihren Pkw von Pölfing-Brunn kommend in Richtung Gleinstätten. Eine vor ihr fahrende 61-jährige Pkw-Lenkerin musste ihr Fahrzeug verkehrsbedingt anhalten. Die nachfahrende 70-Jährige dürfte dies übersehen haben und fuhr mit ihrem Fahrzeug auf den Pkw der 61-Jährigen auf. Dadurch wurde dieser Pkw auf die Gegenfahrbahn geschleudert und kollidierte mit dem entgegenkommenden Pkw eines 81 Jahre alten Münchners (D). Im Fahrzeug der vermutlich unfallverursachenden 70-Jährigen wurden diese, sowie drei Mitfahrerinnen im Alter von 54, 63 und 64 Jahren unbestimmten Grades verletzt. Alle Fahrzeuginsassen mit Ausnahme der 63-jährigen Mitfahrerin stammen aus dem Bezirk Leibnitz. Die 63-Jährige ist im Bezirk Deutschlandsberg wohnhaft. Im stehenden Pkw wurden die 61-jährige Lenkerin und deren 70 Jahre alter Beifahrer (beide aus dem Bezirk Deutschlandsberg) unbestimmten Grades verletzt. Im Pkw des Gegenverkehrs wurden der 81-jährige Lenker und seine 78 Jahre alte Beifahrerin (beide aus München) unbestimmten Grades verletzt.

Fußgänger verletzt

Graz, Bezirk Puntigam. – Ein 35-jähriger Lkw-Lenker dürfte Freitagvormittag, 1. März 2019, beim Reversieren einen 39 Jahre alten Fußgänger übersehen und zu Boden gestoßen haben. Der 39-Jährige wurde schwer verletzt (Rippenbrüche) in das UKH Graz eingeliefert und dort stationär aufgenommen.

Der Unfall ereignete sich gegen 09:25 Uhr in der Markusgasse auf Höhe des Hauses Nummer 33, beide Beteiligte kommen aus Graz. Der Lieferwagen war am rechten Fahrbahnrand abgestellt, der Fußgänger ging auf der Straße.  

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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