Red Bulls unterliegen Fehérvár AV19 mit 1:4; Graz99ers verlieren in Wien


In der Tabelle bleiben die Salzburger damit auf dem fünften Platz


Salzburg, 24. Februar 2019 | Der EC Red Bull Salzburg musste sich im Pick Round-Heimspiel der Erste Bank Eishockey Liga gegen Fehérvár AV19 mit 1:4 geschlagen geben. Vor 2.053 Zuschauern trafen die Gäste in der Salzburger Eisarena bereits in der ersten Minute zur frühen Führung und gaben diese während des gesamten Spiels nicht mehr ab. John Hughes traf zwischenzeitlich zum 1:2-Anschluss, doch danach fanden die Salzburger nicht mehr den Weg ins Tor

Die Red Bulls ohne die Rekonvaleszenten Thomas Raffl und Alexander Pallestrang erwischten gegen die ungarischen Gäste einen denkbar schlechten Start. Die erkämpften die Scheibe beim Eröffnungsbully, spielten sofort in Richtung Salzburger Tor und netzten nach 43 Sekunden ein. Arttu Luttinen war der Torschütze aus kurzer Distanz, nachdem Salzburgs Goalie Lukas Herzog davor schon zwei Schüsse pariert hatte. Danach entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich beide Teams neutralisierten und kaum gute Torchancen kreierten. Mario Huber hatte die vielleicht beste Salzburger Möglichkeit in der fünften Minute, als er allein auf der linken Seite vors Tor kam und aus kurzer Distanz schoss, Fehérvárs‘ Schlussmann MacMillan Carruth bestand die Prüfung. Dafür ließen die Red Bulls auch in Unterzahl kaum gute Schüsse zu. Nach 20 Minuten mussten die Hausherren mit dem 1-Tor-Rückstand in die Kabine. 

Zu Beginn des zweiten Durchgangs spielten die Salzburger druckvoller und kamen zu besseren Möglichkeiten. Dario Winkler verpasste in der 24. Minute aus kurzer Distanz den möglichen Ausgleich. Doch in der 26. Minute erhöhten die Gäste die Führung, als Csanad Erdely nach einem Salzburger Powerplay direkt von der Strafbank kommend den Pass bekam und die Scheibe nach Alleingang versenkte. Das bremste die Red Bulls zwischenzeitlich und die Ungarn kamen v.a. im Konter zu weiteren guten Chancen, Lukas Herzog verhinderte dabei Schlimmeres. In der 37. Minute gelang den Red Bulls dann endlich der Anschlusstreffer, John Hughes verwertete den Rückpass von Chris VandeVelde am linken Pfosten. Doch nur eine Minute später traf Eric Meland aus dem linken Bullykreis genau ins rechte Kreuzeck – Lukas Herzog hatte keine Sicht – und stellte den 2-Tore-Vorspung für Fehérvár AV19 wieder her. Zur zweiten Pause stand es 1:3 aus Sicht der Hausherren. 

Im Schlussdrittel erhöhten die Red Bulls nochmal die Intensität und sorgten für viel Verkehr vor und um das ungarische Tor herum, kamen aber durch die dicht stehende Abwehr nur schwer durch. Das eröffnete Konterchancen, in der 45. Minute verhinderte Lukas Herzog einen weiteren Gästetreffer, als Csanad Erdely allein auf ihn zufuhr. Die Red Bulls probierten es weiter, spielten in den letzten zehn Minuten fast nur in der Offensivzone, fanden aber trotz einiger weiterer guter Torschüsse einfach keine zwingenden Chancen, um die Scheibe im Tor unterzubringen. Auch mit sechs Feldspielern ab zwei Minuten vor dem Ende hatten die Red Bulls kein Glück und schließlich traf Fehérvárs Csanad Erdely mit seinem zweiten Tagestreffer ins leere Tor zum 1:4-Endstand aus Salzburger Sicht. 
Erste Bank Eishockey Liga | Pick Round 
EC Red Bull Salzburg – Fehérvár AV19 1:4 (0:1, 1:2, 0:1)
Tore: Hughes (37.) resp. Luttinen (1.), Erdely (26., 60./EN), Meland (38.)

Zuschauer: 2.053

Head Coach Greg Poss

“Das frühe Gegentor nach einem Deckungsfehler brachte uns sofort ins Hintertreffen und wir mussten ständig dem Rückstand hinterherlaufen. Aber wir haben danach auch in Überzahl kaum Druck machen können, dazu die individuellen Fehler vor den weiteren Gegentoren. Bis auf das Unterzahlspiel müssen wir uns schnellstens in allen Bereichen verbessern.“
Die nächsten Spiele der Pick Round

Fr, 01.03.19 | 18:00 | Fehérvár AV19 – EC Red Bull Salzburg 
So, 03.03.19 | 18:00 | HCB Südtirol Alperia – EC Red Bull Salzburg
Di, 05.03.19 | 19:15 | EC Red Bull Salzburg – Moser Medical Graz 99ers

Tabelle

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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