Wintersportsplitter: Saisonende für Marco Schwarz – Schleudertrauma bei Hannes Reichelt: Hirscher von Platz 20 auf Platz 2



Marco Schwarz hat sich im heutigen Super-G in Bansko bei einem Sprung kurz vor dem Ziel eine schwere Knieverletzung zugezogen. Nach einer genauen Untersuchung heute Abend in der Privatklinik Hochrum bei Innsbruck wurde ein Riss des vorderen Kreuzbandes und ein Riss des Innenmeniskus im linken Knie diagnostiziert. 

Der 23-jährige Kärntner wird noch heute operiert. Damit ist die Saison für den dreifachen WM-Medaillengewinner von Are vorzeitig vorbei.

Hannes Reichelt stürzte heute im oberen Teil der Super-G Strecke schwer und reiste wie sein Teamkollege Schwarz ebenfalls nach Innsbruck. Bei einer genauen Untersuchung im Sanatorium Kettenbrücke wurde beim Salzburger ein Schleudertrauma, eine leichte Gehirnerschütterung und eine Knieprellung festgestellt.

Über einen Start in den nächsten Speed-Rennen in Kvitfjell (NOR) entscheidet Reichelt kurzfristig.

HIRSCHER 2. IN KOMBI – SAISONENDE FÜR SCHWARZ

Von Platz 20 auf 2: Marcel Hirscher schaffte mit Laufbestzeit im Slalom in der Weltcup-Kombination von Bansko Platz 2 hinter Alexis Pinturault (FRA). Nach dem Super-G war er auf Platz 20 gelegen. Bitter jedoch aus ÖSV-Sicht: Schwarz und Reichelt mussten verletzt die Heimreise antreten.

Weil Marco Schwarz im Slalom aufgrund seiner Verletzung nicht mehr antreten konnte, ging die Kristallkugel für die Kombi-Wertung an Alexis Pinturault. Im Gesamtweltcup hat Marcel Hirscher jetzt 468 Punkte Vorsprung auf Verfolger Pinturault.

Marco Schwarz hat sich im heutigen Super-G in Bansko bei einem Sprung kurz vor dem Ziel eine schwere Knieverletzung zugezogen. Nach einer genauen Untersuchung heute Abend in der Privatklinik Hochrum bei Innsbruck wurde ein Riss des vorderen Kreuzbandes und ein Riss des Innenmeniskus im linken Knie diagnostiziert.  

Der 23-jährige Kärntner wird noch heute operiert. Damit ist die Saison für den dreifachen WM-Medaillengewinner von Are vorzeitig vorbei.

Hannes Reichelt stürzte heute im oberen Teil der Super-G Strecke schwer und reiste wie sein Teamkollege Schwarz ebenfalls nach Innsbruck. Bei einer genauen Untersuchung im Sanatorium Kettenbrücke wurde beim Salzburger ein Schleudertrauma, eine leichte Gehirnerschütterung und eine Knieprellung festgestellt.

Schöffmann bei Weltcup-PGS in Secret Garden als Zehnte beste Österreicherin

Der Weltcup-Parallelriesentorlauf in Secret Garden (CHN) verlief am Samstag für das ÖSV-Team nicht nach Wunsch. Die rot-weiß-roten Raceboarder kamen am WM-Austragungsort 2021 und Olympia-Schauplatz 2022 über das Achtelfinale nicht hinaus. Bei den Damen landete Sabine Schöffmann als beste Österreicherin auf Rang zehn, Daniela Ulbing wurde 15. Claudia Riegler (24.) und Jemima Juritz (30.) verpassten den Einzug in das 16er-Finale.

Bei den Herren waren mit Benjamin Karl (13.) und Sebastian Kislinger (16.) zwei Österreicher in der Finalentscheidung mit dabei. Für Alexander Payer (17.) und Andreas Prommegger (20.) war hingegen ebenso in der Qualifikation Endstation wie für Arvid Auner und Lukas Mathies, die im ersten Quali-Lauf nicht ins Ziel kamen. Der Sieg ging an den Slowenen Tim Mastnak, der im großen Finale gegen den Russen Andrey Sobolev die Oberhand behielt. Platz drei belegte der Deutsche Stefan Baumeister. Trotz der verpassten Finalqualifikation liegt Andreas Prommegger sowohl im Parallel-Gesamtweltcup als auch in der PGS-Disziplinenwertung weiterhin voran. Im dramatischen Kampf um die große Kristallkugel trennen die Top Fünf Prommegger (3.096), Mastnak (3.076), Roland Fischnaller (ITA/3.010), Sobolev (2.995) und Karl (2.900) lediglich 196 Zähler.

Bei den Damen hat Ester Ledecka als Tageszweite hinter der Deutschen Ramona Hofmeister die Weltcup-Gesamtführung von Sabine Schöffmann übernommen. Die Tschechin (4.200), die sich die PGS-Kugel bereits gesichert hat, liegt bei noch drei zu fahrenden Rennen 60 Punkte vor der Österreicherin (4.140). Platz drei holte sich die Deutsche Selina Jörg, die auch im Gesamtweltcup Dritte ist.

„Das war heute nicht unser Tag. Dieser Hang mit seinen speziellen Schneeverhältnissen verzeiht nicht den geringsten Fehler, weil man dadurch extrem viel Tempo verliert. Es ist uns nicht gelungen, uns optimal auf diese Bedingungen einzustellen, aber wir werden alles unternehmen, um es morgen im Parallelslalom besser zu machen“, sagte ÖSV-Parallel-Headcoach Ingemar Walder.

*** Das weitere Programm: ***

Sonntag, 24.02.2019 (PSL):
03.00 Uhr MEZ: Qualifikation Damen und Herren
07.00 Uhr MEZ: Finale der Top 16 Damen und Top 16 Herren

*** TV-Hinweis: ***

ORF SPORT+ überträgt den Weltcup-Parallelslalom in Secret Garden am Sonntag, 24.02.2019, ab 06.55 Uhr LIVE!

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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