Speedski Austria – Auftakt nach Maß, Kramer siegt in Salla; Bad Mitterndorfer Schrottshammer Sechster

Der Flachauer Manuel Kramer sicherte sich in souveräner Manier den Sieg beim ersten Speedski- Weltcuprennen dieser Saison im finnischen Salla. Damit bestätigte der 30-Jährige eindrucksvoll die Trainingsleistungen.

Die intensive Vorbereitung des ÖSV Speedski-Teams trägt bereits beim ersten Rennen der neuen Weltcupsaison ihre Früchte. Schon bei den gestrigen Qualifikationsläufen war Manuel Kramer der absolut Schnellste und sorgte für einen neuen Streckenrekord in Salla (FIN). Aufgrund der erbrachten Leistung ging der 30-Jährige mit breiter Brust in die heutigen Finalläufe, wo er seine tolle Form eindrucksvoll bestätigte. Mit einer Geschwindigkeit von 170,212 Stundenkilometern sicherte sich Kramer souverän den Sieg und verwies den Gesamtweltcupsieger des Vorjahres, den Italiener Simone Origone, auf Rang zwei (169,547 km/h). Dritter wurde Ivan Origone (ITA), der mit 166,882 km/h bereits über drei Stundekilometer zurücklag.

Der zweite Österreicher, Klaus Schrottshammer, kämpfte lange um die Podestplätze mit, riskierte im entscheidenden Finallauf aber etwas zu viel. Somit musste sich der Bad Mitterndorfer am Ende mit dem sechsten Platz (163,599 km/h) zufrieden geben.

Kramer fühlt sich richtig wohl

„Es freut mich sehr, dass ich meine tolle Trainingsform auch im Rennen bestätigen konnte. Ich fühle mich derzeit richtig wohl und habe durch die intensive Vorbereitung eine tolles Setup gefunden. Unser Team arbeitet sehr gut und dafür bin ich auch dankbar, denn ohne deren Unterstützung wäre dieser Erfolg nicht möglich“, freut sich Manuel Kramer über den Auftaktsieg.

Nun blickt das österreichische Team natürlich sehr zuversichtlich auf das zweite Rennen hier in Salla, das morgen über die Bühne gehen wird. „Der Sieg heute war der perfekte Einstieg in die neue Saison! Der Erfolg bestätigt uns für die Arbeit im Vorfeld und motiviert zugleich für die bevorstehenden Aufgaben. Klaus hatte heute leider etwas Pech, da er im Finallauf etwas zu viel riskierte und einen Fehler machte. Sonst wäre auch für ihn heute ein Podestplatz möglich gewesen“, ist Teamkapitän Christoph Prüller stolz auf sein Team.

Fotos (c) Jan Farrell Media

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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