Lawinenschutz für Ebensee

„Die gestern von Bundesministerin Köstinger in Ebensee zugesagte weitere Unterstützung für den Lawinenschutz ist gerade für uns in Oberösterreich von großer Bedeutung“, zeigt sich Landesrat Elmar Podgorschek angesichts dieser Ankündigung erfreut. „Ich werde selbstverständlich alles in meiner Macht stehende unternehmen, um die notwendigen, korrespondierenden Landesmittel ebenfalls bereitzustellen, damit unsere Bevölkerung bestmöglich geschützt wird.“

Beim Lawinenschutz beginnt die Vorbeugung mit der Ausweisung der Lawineneinzugsgebiete, geht über die Darstellung der Gefahrenzonen im Gefahrenzonenplan bis hin zur konkreten Maßnahmenplanung und Umsetzung von Schutzmaßnahmen gegen Lawinen mit eigenen Bediensteten und ortsansässigen Firmen.

„Der Gefahrenzonenplan ist ein öffentliches Dokument, gilt rechtlich als qualifiziertes Sammelgutachten und kann sowohl am Gemeindeamt als auch digital im Internet unter DORIS oder unter www.naturgefahren.at angesehen werden. Die Ereignisse in den vergangenen Wochen haben uns gezeigt, wie wichtig und wertvoll die Gefahrenzonenpläne in den betroffenen Gebieten sind und sich die darin enthaltenen Gefahrenhinweise mit den Ereignissen decken. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass die Gefahrenzonenpläne ernst genommen und bei den diversen Verfahren berücksichtigt werden“, so Podgorschek.

„Im gesamten Bundesland Oberösterreich bestehen 1.230 Lawinenschutzbauwerke, davon 894 im Bezirk Gmunden, 171 im Bezirk Steyr Land, 161 im Bezirk Kirchdorf und 4 im Bezirk Vöcklabruck. Nach Gemeinden führend ist Ebensee mit 382 vor Hallstatt mit 325 und Weyer mit 171 Bauwerken“, erklärt Podgorschek abschließend.

Foto: ©Markus Zinner/Bundesheer

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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