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7. April, 2010
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Ein Obersteirer beraubte Dienstagabend, 06.04.2010, einen Pensionisten. Ein herzkranker Zeuge erlitt kurz darauf einen Herzinfarkt und verstarb. Der geflüchtete Täter konnte vom Polizeihund “Athos” gestellt werden. Der Beschuldigte wurde in U-Haft genommen. Gegen 21:30 Uhr war ein gebrechlicher und hörbehinderter 83-jähriger Pensionist aus Liezen am Fronleichnamsweg zu Fuß unterwegs. In der Folge wurde er von einem einschlägig vorbestraften 21-jährigen Obersteirer aus dem Bezirk Liezen verfolgt, der ihn berauben wollte. Als sich der 21-jährige unmittelbar hinter dem Pensionisten befand, griff er in dessen Gesäßtasche und wollte ihm die Geldbörse entreißen. Dabei erwischte er aber nur einen Notizblock, den der Pensionist mitführte. Als der 21-jährige dies bemerkte, forderte er den Pensionisten mit massiver Gewaltandrohung auf Geld zu besorgen und drängte ihn in einen Hauseingang eines Mehrparteienhauses. Das völlig eingeschüchterte Opfer gab dem Räuber zu verstehen, dass er ohnehin im Haus wohnhaft sei. Während der Pensionist vorerst allein zu seiner Wohnung eilte, schrie er laut um Hilfe. Daraufhin öffneten einige Hausbewohner ihre Wohnungstüren, um dem Pensionisten zu helfen. Der überraschte Räuber verließ daraufhin das Stiegenhaus und flüchtete. Im Zuge einer groß angelegten Fahndung konnte der 21-jährige vom Diensthund “Athos” im Stadtgebiet gestellt werden. Der 21-jährige ließ sich widerstandslos festnehmen. Noch während die Fahndung nach dem vorerst unbekannten Räuber lief, hatte sich ein 65-jähriger herzkranker Hausbewohner über den miterlebten Vorfall derart aufgeregt, dass er einen Herzinfarkt erlitt und noch im Haus verstarb. Der 21-jährige, der zum Zeitpunkt des Vorfalles 1,68 Promille intus hatte, wurde Mittwochvormittag, 07.04.2010, zum Raub einvernommen und war geständig. Er wird nach Abschluss der Ermittlungen in die Justizanstalt Leoben überstellt und in U-Haft genommen. |
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