Jedes Frühjahr gefährden Grasfrosch, Erdkröte, Teichmolch und Co ihr Leben, wenn sie ihre jährliche Wanderung beginnen. In einem Amphibienprojekt, das die Stadtgemeinde Bad Aussee mit den Bundesforsten gemeinsam finanziert hat, versucht man die Wanderung der Tiere zu verändern, die Straße lässt sich nicht. Hunderte geschützte Grasfrösche, Springfrösche und Kröten versuchen alljährlich im Ortsteil Straßen von ihrem Winterquartier in den Steilhängen des Ziegelbaches , an die Teiche auf der gegenüberliegenden Seite  der Straße zu gelangen. Dabei werden sie überfahren und beherzte Anrainer haben es auf sich genommen, viele dieser Tiere zu retten.

Beherzte Tier- und Naturschützer haben in den letzten Jahren versucht, das Problem durch arbeitsaufwändige Amphibienzäune und Übersiedelungen des Laichs zu lösen. Die „Entleerer“ und „Einsammler“ (wenn es warm wird, werden die Tiere beweglicher und schaffen es dann sogar, über den Zaun zu springen) haben Listen bekommen, die Temperatur, Wetter, Kübelfalle etc. enthalten. Kinder der Volksschule, Anrainer  und der Wirtschaftshof der Stadtgemeinde haben dabei geholfen.

Filmbericht im ARF ab Donnerstag, 8. April (13 Uhr) im Internet.

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