Die große Unsicherheit an den Börsen resultiert aus der Schuldenkrise in Europa (Griechenland, aber auch Italien, Spanien, Portugal,…) und in den USA. Dort war das Tauziehen um eine Anhebung der Staatsschulden bis zur letzten Minute vor der Zahlungsunfähigkeit nicht gerade hilfreich.

Die Ratingagentur Standard & Poors, eine der 3 großen Ratingagenturen, hat Ende vergangener Woche das Rating der USA von AAA auf AA+ gesenkt. Eine weitere Herabstufung ist wahrscheinlicher als die Rückkehr zum Spitzenrating.

Der für heute Montag befürchtete Börsencrash nach dem Downgrading blieb bis jetzt aus (angekündigte Katastrophen finden offensichtlich sehr selten statt).

Eine Abschwächung der Wirtschaft einerseits und die nach wie vor guten Unternehmenszahlen andererseits lassen eine seriöse Prognose über die Entwicklung der Aktienkurse in den kommenden Tagen und Wochen keinesfalls zu. Investitionen in Aktien sollten sich derzeit nur sehr risikobewusste Anleger überlegen, alle anderen sollten zuwarten, bis sich der Nebel etwas gelichtet hat (Börsenweisheit: „Never catch a falling knife.“)

 

Diese Umstände könnten den Schweizer Franken weiter stärken und die Parität zum Euro könnte erreicht werden, was für Franken-Kreditnehmer die Rückzahlung der Kredite noch weiter verteuern würde.

Keine Kommentare »

Noch keine Kommentare

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag.

Hinterlasse einen Kommentar