Liezener Regionalvorstand fasst einstimmigen Grundsatzbeschluss. Schönleitner: „Absolut positive Entscheidung für den größten Bezirk Österreichs!“

Gestern wurde in Liezen unter Begleitung des ÖIR (Österreichisches Institut für Raumordnung) ein Workshop zum Thema „Energiezukunft des Bezirks Liezen“ abgehalten. Dabei ging es um einen wesentlichen Schwerpunkt der Regionalentwicklung für die nächsten Jahre. Teilgenommen haben daran auch wesentliche regionale AkteurInnen aus der Energiebranche und ExpertInnen, die den Prozess begleiten sollen. Das ÖIR zeigte das große Potential des Bezirks Liezen auf und hob speziell die noch weitgehend ungenutzten Chancen im Biomassebereich hervor.

In der anschließenden Regionalvorstandssitzung (dem Regionalvorstand gehören allen Abgeordneten des Bezirks und die Vorsitzenden der Kleinregionen an).wurde dann eine „entscheidende Zielfestsetzung getroffen“, wie der Grüne Obersteiermarksprecher LAbg. Lambert Schönleitner erfreut berichte darf: „Der Bezirk Liezen soll langfristig energieautark werden!“

„Das ist wahrscheinlich die wichtigste Entscheidung seit langem, die in unserem Bezirk getroffen wurde. Gerade die gegenwärtigen Entwicklungen in Nordafrika zeigen wie wichtig mehr energiepolitische Unabhängigkeit und leistbare Energie für die Bevölkerung ist. Das ist nicht nur eine Frage der regionalen Wertschöpfung und des Klimaschutzes, sondern auch eine sozialpolitische Frage, die jede/r in seiner Brieftasche spürt“, so Schönleitner, der ausdrücklich die konstruktive Diskussion im Regionalvorstand lobt. Für den Grünen Landtagsabgeordneten ist es auch besonders erfreulich, dass mit der „Energieagentur Steiermark Nord“ ein äußerst kompetentes Team aus der Region mit der konkreten Grundlagenerhebung und  der Strategieentwicklung betraut wurde. Die Agentur hat als prioritäres Ziel vor allem Effizienzsteigerung und Einsparungspotentiale formuliert

Schönleitner abschließend: „Wir müssen die Bevölkerung emotional und durch konkrete Unterstützungsmaßnahmen für diese Idee begeistern und bestehende regionale Akteure und Interessensgruppen optimal in das Projekt integrieren, dann werden sich rasch Erfolge einstellen.“ Lob gibt es auch für die Einbindung des ÖIR bei der Projektierung, denn Energiepolitik ohne Raumordnungspolitik funktioniert nicht.


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