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Champions League Qualifikation
10. August, 2018 um 6:29

Hierländer sieht in der Nachspielzeit Rot

Nur eine Woche nach dem Aus in der Champions League Qualifikation gegen AFC Ajax gab es im Stadion Graz-Liebenau schon die nächste Partie auf internationalem Parkett. Diesmal im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League: Gegen AEK Larnaka ging es bei hochsommerlichen Temperaturen und vor etwas mehr als 7.500 Zuschauern um das Verschaffen einer möglichst guten Ausgangsposition für das Rückspiel, das am kommenden Donnerstag in Zypern über die Bühne geht. Am Ende sollte es allerdings ein schlechter Tag für die Schwarz-Weißen werden.

Keine gute erste Hälfte

AEK Larnaka startete stark in das Spiel, der SK Puntigamer Sturm Graz fand nur sehr schwer in diese Partie. So kam es auch, dass die mutigen Zyprer die ersten guten Chancen hatten – Igor Silva (8.) und Apostolos Giannou (16.) scheiterten mit ihren Versuchen allerdings. Bei Zweiterem konnte JörgSiebenhandl mit einer Top-Parade den frühen Rückstand verhindern. Die Schwarz-Weißen, die mit einer personellen Veränderung gegenüber dem Innsbruck-Spiel starteten – Sandi Lovric kam für Markus Lackner in die Startelf – taten sich schwer. So hatten wieder die Zyprer die nächste Top-Chance, ein Stanglpass von Silva fand Gott sei Dank keinen Abnehmer. Im weiteren Verlauf kamen die Grazer zwar etwas besser in die Partie, tonangebend waren allerdings nach wie vor die Gäste. So trafen in der 34. Minute auch die Gäste zur vermeintlichen Führung, das Tor wurde allerdings wegen Abseits aberkannt. Mehr nennenswerte Torchancen gab es in der ersten Hälfte auch nicht – Pausenstand 0:0.

 

Besserer Fußball in zweiter Hälfte

Mit Start der zweiten Halbzeit blieb Lukas Grozurek in der Kabine, Philipp Huspek kam für ihn ins Spiel. Und unmittelbar nach Wiederanpfiff war es geschehen: Bei einem Rückpass von Anastasios Avlonitis hatte Siebenhandl Probleme, der Ball rollte ins Out. Beim nachfolgenden Eckball griff Siebenhandl an der Kugel vorbei, auch die Grazer Hintermannschaft konnte nicht klären. Joan Truyols köpfelte ins leere Tor. 1:0 für die Gäste. Nicht unverdient. Die Schwarz-Weißen mussten offensiver werden – und wurden es auch. Doch in der 56. Minute war in der Defensive wieder Obacht gefragt: Giannou lief alleine auf Siebenhandl zu, Avlonitis konnte mit einem sehenswerten Tackling gerade noch klären. Eine richtig starke Aktion vom Griechen! Eine Minute später kam Emeka Eze für Philipp Hosiner ins Spiel. Wenig später verließ Sandi Lovric für Markus Lackner das Spiel (63.). In der 66. Minute herrschte Elfmeter-Alarm im Strafraum der Zyprer: Ein Gegenspieler legte sich Peter Zulj in den Weg, der Mittelfeldspieler fiel über ebenjenen – die Pfeife blieb stumm. Hätte man durchaus pfeifen können! Nach 73 Minuten war Sturm wieder an der Reihe: Markus Pink setzte einen Kopfball knapp neben das Tor. Im Gegenzug fiel das 2:0. Kapitän Ivan Trickovski traf nach einer schönen Vorarbeit von Giannou. Nach einer verletzungsbedingten Unterbrechung – Linienrichter Fredrik Klyver musste verletzt vom Feld getragen werden – regierte der SK Sturm, Treffer wollte allerdings keiner gelingen. Zulj und Pink hatten die besten Chancen der Steirer. Den Schlusspunkt setzte eine Rote Karte gegen Stefan Hierländer, der zu brutal in einen Zweikampf einstieg. Das Rückspiel geht nächste Woche in Larnakaüber die Bühne.

 

Facts

SK Puntigamer Sturm Graz: Siebenhandl – Spendlhofer, Avlonitis, Maresic – Koch, P. Zulj, Lovric (64. Lackner), Grozurek (46. Huspek), Hierländer – Hosiner (57. Eze), Pink

AEK Larnaka: Ramirez – Silva, Truyols (80. Tete), Gonzalez, Ioannou (59. Mojsov) – Hevel, Jorge – Acoran, Trickovski (77. Tomas), Nacho – Giannou

Tore: 0:1 Truyois (46.), 0:2 Trickovski (74.)

Gelbe Karten: Zulj bzw. Cases, Ancoren

Rote Karte: Stefan Hierländer

Schiedsrichter: Mohammed Al-Hakim (SWE)

Zuschauer: 7.612

STATEMENT ZUM BECHERWURF

Wir haben Fußballfans enttäuscht

STATEMENT ZUM BECHERWURF

Dieses Verhalten eines Fans beim heutigen UEFA Europa League-Spiel ist auf keinen Fall zu akzeptieren. Das schadet dem Ansehen des Fußballs und uns als Klub. Wir versuchen immer Fußball als ein positives Fest zu sehen und genau gegen diese Dinge vorzugehen. Fair Play steht bei uns an erster Stelle. Es tut uns leid, dass wir heute viele Fußballfans enttäuscht haben.

Strafmaße prüfen

Der Becherwerfer wurde gefasst. Es werden die möglichen Strafausmaße geprüft und anlassbezogen bis hin zu Regressforderungen sanktioniert.

Der SK Puntigamer Sturm Graz wünscht dem Linienrichter alles Gute und rasche Genesung.

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