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Lawinenwarndienst Steiermark
2. Januar, 2018 um 7:00
Vereinzelt noch störanfälliger Triebschnee in schattseitigen Hochlagen sowie schlecht bindender Neuschnee auf der verharschten Altschneedecke!
Gefahrenbeurteilung
Durch den großen Temperaturwechsel sowie eindringenden Regen wurden ältere Schwachschichten in der Schneedecke weitgehend abgebaut. Die verbliebenen Gefahrenstellen wurden deutlich reduziert und beschränken sich vereinzelt noch auf das schattseitige Gelände der Hochlagen, wo die Schneedecke kalt geblieben ist. Hier ist eine Schneebrettauslösung bei großer Zusatzbelastung möglich. Die Neuschneeauflage vom Neujahrstag (bis zu 10cm in den Nordalpen) wie die für 2.Jänner prognostizierte bindet in den Hochlagen schlecht mit dem Harschdeckel, im Steilgelände besteht daher Absturzgefahr! Die möglichen Gleitbahnen aufgehender Schneemäuler sollten weiterhin gemieden werden.
Schneedeckenaufbau
Nach den frühlingshaften Temperaturen und dem Regen am Silvestertag ist es auf den Bergen wieder kälter geworden. Mit dem Temperaturrückgang hat sich die Schneedecke stabilisiert und einen oberflächlichen Harschdeckel ausgebildet, der in tieferen Lagen nicht tragfähig ist (Bruchharsch), in den Hochlagen hingegen hart und teilweise recht eisig. Darauf liegen ein paar Zentimeter Neuschnee oder Graupel vom Neujahrstag, die mit dem teils stürmischen Nordwest- bis Nordwind wieder verfrachtet wurden.
Wetter
Der Dienstag beginnt auf den Bergen mit schlechten Sichtbedingungen durch Nebel. Bereits ab dem Vormittag ziehen vom Dachstein und Toten Gebirge über die Schladminger Tauern, Ennstaler und Eisenerzer Alpen bis zum Hochschwab einige Schneeschauer durch, die von stürmischem Nordwestwind begleitet werden. Nach Süden zu bleibt es hingegen meist trocken und hier kann der stürmisch auffrischende Wind die Wolken sogar etwas auflockern. Im Gebirge kühlt es deutlich ab, in 2.000m gehen die Temperaturen auf -8 Grad und in 1.500m auf -4 Grad zurück.
Tendenz
Turbulent gestaltet sich der Mittwoch: eine Kaltfront folgt einer Warmfront und damit die Schnee- den Regenschauern, die Schneefallgrenze sinkt von 1.500m zu Mittag bis zum Abend in Talnähe. Die vorerst noch geringen Triebschneeauflagen werden im Laufe der Woche mächtiger, die Schneebrettgefahr steigt wieder an.

Lawinenwarndienst Steiermark

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