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29. Dezember, 2017 um 9:30

26. Jänner bis 4. Februar 2018: Vom Schneeschuhwandern übers Schneeschuhrodeln, Schneeschuhbauen bis zum „Après-Schuh“ bleibt kein Schneeschuhwanderwunsch offen.

Vom 26. Januar bis 4. Februar 2018 dreht sich bei der Premiere des Schneeschuhwander- Festivals „aufSCHNEESCHUHwandern“ im Murtal bei über 30 Programmpunkten alles um diese Trendsportart. Die Festival-Organisatorinnen laden zu geführten Touren sowie Vorträgen rund ums Fotografieren, die Sicherheit im Schnee und zur Tierwelt ein oder auch zum Schneeschuhrodeln. Einer der Höhepunkt: Schneeschuhe selber bauen. Österreichweit ist dies das erste Festival dieser Art.

„Mit dem Schneeschuhwandern wird eine neue Zielgruppe angesprochen bzw. erweitern sich der Aktivitätsradius auch für Skifahrer und Langläufer. Mir selbst hat heuer das Christkind Schneeschuhe gebracht“, zeigt sich Erich Neuhold, Geschäftsführer von Steiermark Tourismus, erfreut über diese Initiative.

„Vor zwei Jahren haben wir den Schneeschuhwanderführer Steiermark geschrieben, jetzt gestalten wir mit den Partnern aus sechs Orten und Kleinregionen dieses Festival, für uns schließt sich damit eine Angebotslücke“, so Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti, die beiden Ideengeberinnen und Organisatorinnen des österreichweit ersten Schneeschuhwander-Festivals.

Schneeschuhe zählen zu den ältesten Fortbewegungsmitteln – heutzutage dienen sie als Sport- und Freizeitgerät. In den letzten Jahren hat sich rund ums Schneeschuhwandern ein richtiger Boom entwickelt: Schneeschuhwanderführer erschienen, die ersten Touren werden beschildert, die Schneeschuhe verkaufen sich im Sporthandel gut. Vom 26. Januar bis 4. Februar 2018 steht rund um die Orte Spielberg, Hohentauern, Fohnsdorf, Knittelfeld, Pölstal sowie die Orte des Zirbenlandes in der Steiermark dieser Trendsport im Mittelpunkt. Das Programm des ersten Schneeschuh-Festivals „aufSCHNEESCHUHwandern“ umfasst täglich geführte Schneeschuhwanderungen verschiedener Schwierigkeitsgrade in den Seetaler und Seckauer Alpen, der Stub- und Gleinalpe, Wölzer Tauern sowie in den Rottenmanner Tauern, sprich die Bergwelt des Festivals geht bis auf 2400 m Seehöhe. Anfänger wie Geübte finden gleichermaßen umfangreiche Möglichkeiten die Bergwelt zu erkunden und dabei unterschiedliche Touren kennenzulernen – inkl. Ausrüstungsverleih vor Ort.

Außerdem werden Workshops und Vorträge angeboten: Bergführer und Fotograf Herbert Raffalt gibt beispielsweise einen Workshop zur Winterfotografie, die Bergrettung berichtet über den Faktor Zeit bei einem Lawinenabgang im Gelände und die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) erklärt das Wetter und die Lawinensituation in den Bergen. Wildbiologin Veronika Grünschachner-Berger geht neben einem Vortrag mit den Teilnehmern auch aktiv auf Tier-Spurensuche im Schnee.

Neben den geführten Schneeschuhtouren sorgt auch ein nostalgisches Schneeschuh-Gaude- Finale, das vor allem auch für 4er Teams interessant sein wird, für die nötige Bewegung. Und bei einer märchenhaften Schneeschuhwanderung durch besondere Naturräume werden winterliche Märchen und Geschichten erzählt. Es gibt aber auch Programmpunkte, die das Schneeschuhwandern mit der Entspannung in der Therme Aqualux verbindet oder auch eine Vollmondtour. Und das „Après-Schuh“? Das wird in Judenburg gleich am Eröffnungswochenende zur Einstimmung gefeiert.

Einer der Höhepunkte ist ein Schneeschuhbau-Workshop. Hierbei fertigen Teilnehmer unter Anleitung Schneeschuhe selbst – aus einem Holzrahmen und mit gespannten Schnüren. Und das Beste? Richtig gut wandern kann man mit den selbstgebauten Schuhen auch.

Foto: weges

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